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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : The absolute mindless thread


asako
Sonntag, 28. März 2004, 00:35
von liebgewonnenen sollte man sich nicht trennen darum hier die weiterführung von

diesem wundervollen thread aus dem alten forum (http://www.doder.org/tbb/index.php?mode=viewthread&forum_id=1&thread=12&z=7 &sid=f2b5d0854a04315c16930c602e41db56)

Bob
Montag, 29. März 2004, 10:52
Das war ja wieder soooo klar das DU hier in diesem Thread als erstest was Posten musst. :rolleyes:

el_fatal
Montag, 29. März 2004, 11:17
Na dann mal: eat this:

Der Test mit der Blondine!

Eine Blonde nimmt an einem Intelligenzquiz in der "Life TV Show " teil.

Gewinn - 1.000.000 €.

Der Showmaster stellt für sie die folgenden Fragen:

1. Wie lange dauerte der Hundertjähriger Krieg?

Die mögliche Antworten:
• 116 Jahren
• 99 Jahren
• 100 Jahren
• 150 Jahren
Die Blonde nutzt ihr Recht die Frage nicht zu beantworten.

2. In welchem Land wurde der "Panama-Hut" erfunden?
• Brasilien
• Chili
• Panama
• Equador
Die Blonde bittet die Zuschauer um Hilfe.

3. Welchen Monat feiern die Russen Festtag der Oktober-Revolution?
• Januar
• September
• Oktober
• November
Die Blonde nutzt das Recht einmal die Antwort per Telefon zu erkundigen und ruft eine andere Blondine an.

4. Wie lautet der richtige Name von König Georg IV?
• Albert
• Georg
• Manuell
• Jonas
Die Blonde nutzt das Recht zwei falsche Antworten auszustreichen.

5. Von welchen Tiernamen leitet sich der Name der Kanarieninsel ab?
• Kanarienvogel
• Känguruh
• Ratte
• Seehund
Die Blondine scheidet aus dem Spiel aus.

P.S.
Falls ihr beim Lesen geschmunzelt habt, hier sind die richtigen Antworten:

1. Der Hundertjähriger Krieg dauerte 116 Jahre (von 1337 bis 1453).
2. Der "Panama-Hut” wurde in Equador erfunden.
3. Der Festtag der Oktober-Revolution wird am 7. November gefeiert
4. Richtiger Name von König GeorgIV war Albert. Der König hat seinen Namen im Jahre 1936 geändert.
5. Der Namen der Kanarieninsel führt zurück auf Seehunde. Auf Latein bedeutet er "Insel der Seehunde"

el_fatal
Montag, 29. März 2004, 11:20
Und noch einer... wenn schon mindless, dann aber hallo:


Es sind Sätze, die tatsächlich so vor Gericht gefallen sind,
Wort für Wort, aufgenommen und veröffentlicht von Gerichtsreportern.

-------------------------------------------------------------------

F: Wann ist Ihr Geburtstag?
A: 15. Juli
F: Welches Jahr?
A: Jedes Jahr.

(wo er recht hat hat er recht)

-------------------------------------------------------------------

F: Diese Amnesie, betrifft sie Ihr gesamtes Erinnerungsvermögen?
A: Ja.
F: Auf welche Art greift sie in Ihr Erinnerungsvermögen?
A: Ich vergesse.
F: Sie vergessen. Können Sie uns ein Beispiel geben von etwas,
das Sie vergessen haben?

(Idiot ...)

-------------------------------------------------------------------

F: Wie alt ist Ihr Sohn, der bei Ihnen lebt?
A: 38 oder 35, ich verwechsle das immer.
F: Wie lange lebt er schon bei Ihnen?
A: 45 Jahre.

(?)

-------------------------------------------------------------------

F: Was war das erste, das Ihr Mann an jenem Morgen fragte, als
Sie aufwachten?
A: Er sagte: "Wo bin ich Cathy?"
F: Warum hat Sie das verärgert?
A: Mein Name ist Susan.

-------------------------------------------------------------------

F: Die Empfängnis des Kindes war also am 8. August?
A: Ja.
F: Und was haben Sie zu dieser Zeit gemacht?


F: Sie hatte 3 Kinder, richtig?
A: Ja.
F: Wieviele waren Jungen?
A: Keins.
F: Waren denn welche Mädchen?

(Blödmann)

-------------------------------------------------------------------

F: Wie wurde Ihre erste Ehe beendet?
A: Durch den Tod.
F: Und durch wessen Tod wurde sie beendet?



F: Können Sie die Person beschreiben?
A: Er war etwa mittelgroß und hatte einen Bart.
F: War es ein Mann oder eine Frau?

(so was soll es tatsächlich geben, jaja, ...)

-------------------------------------------------------------------

F: Alle deine Antworten müssen mündlich sein, OK?
Auf welche Schule bist Du gegangen?
A: Mündlich.

-------------------------------------------------------------------

Aber der Beste ist dieser hier:

F: Doktor, wie viele Autopsien haben Sie an Toten vorgenommen?
A: Alle meine Autopsien nehme ich an Toten vor.

(Gott-sei-Dank)

F: Erinnern Sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie?
A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr.
F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt tot?
A: Nein, er saß auf dem Tisch und wunderte sich, warum ich ihn
autopsiere.

(das hat der Herr Anwalt noch taktvoll überhört ... aber ...)

F: Doktor, bevor Sie mit der Autopsie anfingen, haben Sie da den
Puls gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie den Blutdruck gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie die Atmung geprüft?
A: Nein.
F: Ist es also möglich, dass der Patient noch am Leben war, als
Sie ihn autopsierten?
A: Nein.
F: Wie können Sie so sicher sein, Doktor?
A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.

F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein können?
A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als
Anwalt praktizierte.

(diese Antwort hat dem Arzt 3.000 Dollar Strafe wegen
Ehrenbeleidigung eingebracht. Er hat sie wortlos, aber mit
Genugtuung bezahlt ...)

Bob
Montag, 29. März 2004, 11:21
he he nice :cool:

PS: Deine Siganatur ist ja wohl der Hit *gleich ausdruck und an die Tür kleb* *g*

el_fatal
Montag, 29. März 2004, 11:24
bin grad voll in fahrt im kopieren und einfügen (eine absolut hirn- und geistlose arbeit, also absolut passend zu diesen thread):


Bewerbungsbogen von McDonalds wurde wirklich so ausgefüllt, und der Bewerber wurde auch tatsächlich eingestellt!!!

1. Name/Vorname: Jancqueur, Herve

2. Alter: 28

3. Gewünschte Stellung: Horizontal, und zwar so oft wie möglich. Jetzt mal ernsthaft, ich mache alle Arten von Arbeiten. Wenn ich wirklich in der Lage wäre, Ansprüche zu stellen, wäre ich jetzt nicht hier.

4. Gehaltsvorstellungen: 51'000 DM brutto im Jahr, plus Weihnachtsgeld und Extrazulagen. Wenn das nicht möglich ist, machen sie mir ein Angebot, wir können verhandeln.

5. Ausbildung: Ja.

6. Letzte Anstellung: Lieblingszielscheibe eines sadistischen Abteilungsleiters

7. Letztes Gehalt: Unter meinem tatsächlichen Niveau.

8. Offenkundige Erfolge (im Rahmen dieser Arbeit): Eine unglaubliche Ausstellung von gestohlenen Kugelschreibern, die zur Zeit in meiner Wohnung zu besichtigen ist.

9. Gründe für Ihre Kündigung: Siehe Frage Nr. 6.

10. Verfügbarkeit: Ja

11. Gewünschte Arbeitszeiten: Von 13.00 bis 15.00 Uhr, montags, dienstags und donnerstags.

12. Haben Sie besondere Fähigkeiten? Natürlich, aber diese sind in einem intimeren Bereich als in einem Fast-Food Restaurant von Nutzen.

13. Dürfen wir Ihren aktuellen Arbeitgeber kontaktieren? Wenn ich einen hätte, wäre ich nicht hier.

14. Hindert sich Ihre physische Verfassung, etwas zu heben, das schwerer ist als 20 Kg?
Das kommt drauf an. 20 kg von was?

15. Haben Sie ein Auto? Ja. Aber die Frage ist falsch formuliert. Sie müsste vielmehr heißen: "Besitzen Sie ein Auto das noch fährt, und haben Sie den entsprechenden Führerschein?" Die Antwort auf diese Frage wäre ohne jeden Zweifel eine andere.

16. Haben sie schon einen Wettbewerb gewonnen oder eine Auszeichnung erhalten?
Eine Auszeichnung nicht aber ich habe schon zweimal drei Richtige im Lotto getippt.

17. Rauchen Sie? Nur beim Sex.

18. Was möchten Sie in 5 Jahren machen?Auf den Bahamas wohnen, zusammen mit einem superreichen Top-Model, das mich vergöttert. Um ehrlich zu sein, möchte ich das jetzt schon, wenn Sie mir sagen könnten, wie ich das anstellen soll.

19. Können Sie uns bestätigen, dass die oben gemachten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß sind? Nein, aber es liegt an Ihnen, das Gegenteil zu beweisen.

20. Welches ist der Hauptgrund, sich bei uns zu bewerben? Dazu habe ich zwei Versionen:
1. Die Liebe zu meinen Mitmenschen, ein profundes Mitgefühl und die Möglichkeit anderen zu helfen, satt zu werden.
ODER:
2. Horrende Schulden. -Was denken Sie?

Nirraven
Montag, 29. März 2004, 13:54
Aus dem Alltag eines (Hell)Admins...5
-Toc Toc Toc-
Es klopft schon wieder. Komisch. Kein Schwein ruft an und ewig steht einer vor der Tür. Ich klicke meinen Duke in den Hintergrund und öffne die Tür. Zuerst denke ich, was macht das Kind hier? Dann seh ich das Zeichen der Telefongesellschaft auf seinem Arm. Na ja, sagen wir Ärmchen.
"Guten Tag. Greuling Telefone. Ich muss dringend an die Verteilung hier."
Wow! Die Stimme! Das ist die Stimme von Rod Stewart! Echt!
Starre den zwergenwüchsigen Roddy-Verschnitt ungläubig an.
"Hi. Dann sailen Sie mal rein Meister. Was ist denn los?"
"Das kann ich Ihnen noch nicht sagen. Aber einige Telefone gehen nicht."
Auch meins??? Ich wage kaum diese Frage zu stellen.
"Auch Ihr Telefon ist betroffen. Es kann nur an der Verteilung liegen!"
Yep. Das ist es! Kein Telefon heute. Stiller Jubel!!! Yeah!
Ich bewundere wie er sich mit einem riesigen schwarzen Werkzeugkoffer durch die Tür quält und zolle Ihm echten Respekt für die Leistung es bis zur Verteilung in weniger als 2 Minuten zu schaffen! Praktisch! Er hat sein Bett immer dabei!
Er stürzt sich förmlich auf die Verteilung und tastet mit den Fingerspitzen nach dem Riegel. –Schnapp- Fast hätte er ne Leiter gebraucht. Hehe.
Die Tür schwingt auf und ich erkenne nun die Qualitäten seiner Grösse. Er kann in die Verteilung reingehen! Respekt, Respekt!
In dem Dickicht von Drähten und Kabeln scheint er sich wohl zu fühlen.
"Würden Sie mir bitte einmal meinen Koffer reichen?" schallt es von innen.
Nun ja. Ich reiche Ihm den Koffer. Diese Stimme. Stark!

Toll, so eine Verteilung! Jedes Kabel hat seine Funktion. Jeder Draht hat seinen festen Platz! Ein perfektes Zusammenspiel der Elektronen! Jeder Draht? Nein! Ein Draht hat seinen Platz verlassen. Schon vor Stunden! Yep. Ich brauchte dringend einen neuen Schnürsenkel, bevor ich zum Chef musste! Habe extra einen Draht von ganz hinten genommen, damit es nicht gleich
auffällt! Ob ich es Ihm sagen soll? Nö! Er ist der Profi! Und dieses Gefühl will und darf ich Ihm nicht nehmen! Grins
Hektisches Geklapper dringt aus der Verteilung als er sein Werkzeug auspackt. Sekunden später höre ich dieses -PIEEEEP-PIEP- seines Prüfgerätes. Es wird mich die nächsten Stunden begleiten. -PIEEEEP-PIEP-

Zawummm! Oho, diese Pipe-Bombs sind einfach der Aal! Warten bis jemand um die Ecke kommt und dann das Gnöppsche gedrückt. Zawummm! Zerfetzt! Lege sofort ne neue aus. Einfach nur spannend!
"Hallo Sie!"
Ich falle bald vor Schreck vom Stuhl!
Ach ja, der technisch begabte Meter ist ja auch noch da.
Puhhhh Verbanne Duke in den Hintergrund und drehe mich um.
"Ja, was gibts?"
"Sagen Sie mal, war irgendjemand in letzter Zeit an der Verteilung?"
Bin ich irgendjemand? Nö!
"Nein, das hätte ich gesehen. Und ich bin ja fast immer hier unten."
Er lupft seine Kappe mit Daumen und Zeigefinger und kratzt sich am Kopf. Nun muß er zeigen was er drauf hat! Also hau rein, Hein! Schwing Dich in den Schrank, Frank! Zieh am Kabel, Zabel!
Und dann sofort Deinen Bericht, Du Wicht!


Er murmelt etwas von "unmöglich" und "Sabotage". Dreht sich um und verschwindet wieder im Verteilerschrank. -PIEEEEP-PIEP-
Es irritiert mich! Kein Telefon. Und dann dieses ewige -PIEEEEP-PIEP-! Dabei soll man sich auf die Arbeit konzentrieren. Unmöglich!

-Toc Toc-

Willkommene Abwechslung! Es klopft mal wieder!
Ich reisse meine Beine von Tisch, springe auf, flanke über den Stuhl, weiche dem Papierkorb aus, täusche den Hutständer mit einer Körperdrehung, versetze dem Datenträgerwagen einen Bodycheck und stehe vor der Tür. An die Klinke fassen und mit Wucht aufreissen! Mir schauen zwei schreckgeweitete Augen entgegen. Fast wäre Ihr die kleine Dose aus der Hand gefallen. Tja, Heidi Schulz ist eben etwas schreckhaft.
"Ja, hallo." sagt Sie. "Ich wollte für Martin Schreiner sammeln. Er heiratet!"
Who the fuck is Martin Schreiner?
Und warum sammelt man bei einem solchen tragischen Geschehen für Ihn? Braucht er Geld für die Flucht? Aufkeimende Solidarität!
"Was gibt man denn so?" Die Frage ist obligatorisch und gehört zum Ritual!
"Ja, jeder gibt das was er kann. Es kann aber auch mehr sein!"
Dabei grinst Sie wie ein Honigkuchenpferd. Ich mag solch präzise Auskünfte! Ich schaue in die Dose, taxiere und entscheide mich für einen Fünfer. -klack- Wech isser. Aber ist ja für einen guten Zweck! Kopf hoch, Kumpel!
Im Hintergrund höre ich ein Seufzen und Stöhnen abgelöst von wildesten Flüchen und Verwünschungen! Mr. 1000 mm arbeitet sich in Ekstase!
Heidi Schulz kritzelt etwas in Ihre Liste und dreht sich zählender Weise um. Ein wenig komisch ist Sie schon. Und diese Vorlieben. Tsts. Muss das unbedingt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Yep. Die Welt hat ein Recht zu erfahren was Heidi so treibt! Der Journalist in mir meldet sich! Hähähä. Denke gerade über ein geeignetes Posting nach ...

"Hallo Sie!"
Und was kommt jetzt? Soll ich die Hampe lalten und ins Lunkle deuchten?
"Könnten Sie einmal den Hörer abnehmen und mir sagen, wenn Sie einen Ton hören?"
"Ok. Was für einen Ton?"
"Tuuuuuuuut" Und das mit der Stimme von Rod! Das kommt echt gut! Setze mich vor das Telefon, greife den Hörer und lehne mich zurück. Diese Aufgabe erfordert unbedingte Konzentration und ein gutes Gefühl. Die Anspannung steht mir ins Gesicht geschrieben. Ich lausche ...

...

...

Nichts! Da tutet einfach nichts!

...

Langweilig!

...

...

Ich denke, der Technikus braucht mal ein Erfolgserlebnis!

...

"Jetzt höre ich was!"

"Was???? Unmöglich!" dringt es aus der Tiefe der Verteilung.

Ich kann seine Verwirrung riechen! Yep. Das fordert ihn nun total!

"Jetzt nicht mehr!"

"Was???? Jetzt ist der Ton weg????"

...

...

"Jetzt wieder da!"

"Nein! Nein! Nein! Das geht nicht! Ich habe doch den Grünen gebrückt! Nein!"

"Und wieder wech!"

"Hä???? Scheisse!"

...

"Da ist der Ton wieder!" Macht echt Spass! Ich helfe gerne! Hehehe.

"Umpf!!!"

...

...

"Und nun höre ich gar nichts mehr!"

...

...

Schweren Schrittes verlässt er seine Baustelle und breitet einen Plan auf dem
Boden aus, kniet sich davor und starrt vor sich hin.
"... 31 ist nc, 32 ist nc, grün auf 12 ... ein Signal ... wo ist die Brücke ... nochmal"
Ich gucke interessiert zu. Toll, was er so drauf hat!
"... 31 ist nc, 32 ist auch nc. Nein! 32 ist nicht nc, wenn grün auf 12 ..."
Es ist an der Zeit ein wenig aufzuräumen. Ist bald Feierabend! –pfeif- Ich hole den Datenträgerwagen, bestücke diesen und rolle damit Richtung Safe. Schaue kurz mal nach links in die Verteilung. Oh Gott! Das Chaos lebt! Das bekommt er ohne Plan nie wieder zusammen. Na ja, er hat ja einen!
-Knirsch- Ein spitzer Schrei! Ooops. Bin ich Eselchen doch mit dem Wagen über den Plan gefahren. Sorry. Habe eben nicht überall Augen. Versuche den schweren Wagen wieder vom Plan zu ziehen. –Ratsch- Die Räder zermahlen das Papier förmlich. Oh, sorry! Dumm gelaufen! Da sitzt er , wie ein Häufchen Elend und kann es nicht fassen. Na ja. Das wahre Ausmass der Situation wird er sowieso erst gleich begreifen! Aber er ist zäh! Mit hektischen, roten Flecken im Gesicht beginnt er die Einzelteile zu einem dem Plan möglichst ähnlichen Bild zu formen. Obwohl ich
den Erfolg dieser Aktion erheblich anzweifele, wünsche ich ihm gutes Gelingen.
So was motiviert! Das braucht er jetzt! Vorwärts, Tiger! Das schaffst Du! Nehme meine Jacke, schalte den Rechner aus und laufe Richtung Tür.

Tschoe und cu! –klick-

Also das Licht hätte ich anlassen können. Oder auch nicht. Spart Strom!

Wie sagt man: "Es ist immer ratsam etwas Admin im Hause zu haben!"










Dein Schild

Doofe Leute sollten Schilder tragen müssen auf denen steht: "Ich bin doof". Dann würde man sich nicht auf sie verlassen, oder? Du würdest sie nichts fragen. Es wäre wie " 'tschuldigung, ich... äh, vergiss es. Hab das Schild nicht gesehen." Man wüsste zumindest, was auf einen zukommt.

So wie letztes Jahr, als ich mit meiner Familie mitten im Umzug stand. Die ganze Wohnung voll mit Umzugskartons, der Lkw vor der Tür. Mein Nachbar kommt rüber und fragt: "Hey, du ziehst um?"
"Nö. Wir packen nur ein- bis zweimal die Woche unsere Klamotten ein, um zu sehen, wie viel Kartons wir dafür brauchen. Hier ist dein Schild!"

Letzten Sommer war ich mit 'nem Freund angeln. Wir zogen sein Boot an Land und holten gerade unseren Fang aus dem Boot, als dieser Idiot von der Anlegestelle kam und fragte: "Habt ihr all die Fische gefangen?" "Nö. Wir haben sie überredet aufzugeben. Hier ist dein Schild!"

Letztens hatte ich 'nen Plattfuß. Ich also zur nächsten Tankstelle. Kommt einer auf mich zu, wirft 'nen Blick auf die Karre und fragt: "Reifen platt?"
Ich konnte einfach nicht widerstehen. "Nö, ich fuhr gerade so rum, als sich die anderen drei plötzlich aufpumpten. Hier ist dein Schild!"

Vor kurzem wollte ich mein Auto verkaufen. Kommt so ein Typ rüber, macht ne dreiviertel Stunde Probefahrt. Als er zurückkommt, steigt er aus, bückt sich, greift an den Auspuff und schreit "Scheiße, ist das heiß." Siehst du?
Hätte er sein Schild getragen, hätte ich ihn abhalten können.

Ich bin früher mal Sattelschlepper gefahren. Einmal verschätzte ich mich bei der Höhe einer Brücke, verkeilte den Lkw und kam nicht wieder los, egal was ich auch versuchte. Über Funk hab ich Hilfe angefordert. Dann kam ein Polizist und fing an, einen Bericht zu schreiben. Er stellte die üblichen Fragen... o.k. ... kein Problem. Ich war mir schon fast sicher, dass er kein Schild bräuchte. Bis er fragte: "Also, ihr Lkw hat sich verkeilt?" Ich konnte mir nicht helfen. Ich schaute ihn an, blickte zurück zum Sattelschlepper, dann zurück zu ihm und sagte: "Nö. Ich liefere eine Brücke. Hier ist dein Schild!"

Wenn du heute Abend länger arbeiten musst und ein Kollege bei dir reinschaut und fragt: "Du bist immer noch hier?", dann antworte: "Nö. Bin schon vor 'ner Stunde gegangen. Hier ist dein Schild!!!"












Du willst das Internet verlassen??? Dann führe nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:

1. Schließe alle offenen Seiten und beende dein Internetprogramm!
2. Fahre das Betriebssystem deines Rechners ordnungsgemäß herrunter!
3. Schalte deinen Computer, Monitor, Drucker und das Modem aus!
4. Nimm in mehreren Stufen Kontakt mit der Außenwelt auf!

Stufe 1: Öffne ein Fenster und atme die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Laufstärke kannst du keinen Einfluss nehmen! Nimm alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist live!

Stufe 2: Gehe einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter dir bewegt, sind nur deine Beine, keine Angst,
bisher läuft alles normal!

Stufe 3: Schaue dich um, ob noch jemand in deiner Nähe ist, der sich bewegt. Gehe auf ihn zu und sprich ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet dein Gesprächspartner? Wenn ja, dann sei jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlege vorher genau was du sagst. Beleidigungen können jetzt für dich zu körperlichen Schäden führen!

Stufe 4: Versuche Nahrung zu dir zu nehmen, dazu öffne bitte alle Schranktüren. Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann hast du den Kühlschrank gefunden. Schau hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor du etwas verzehrst, achte bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.

Stufe 5: Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen! Achtung, wenn dir alles fremd vorkommt, bitte jemanden dich zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schau dich um, die Autos sind alle echt. Überquere die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt hast du nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und du wirst auch keinen Krämer finden, der dir Heiltränke verkauft!

Stufe 6: Sollten dir auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wieder Papa, Papa oder Mama, Mama rufen, kann es sich nur im deinen eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker hast du wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn dir erst mal die Namen wieder eingefallen sind, dann wirst du dich schnell wieder an sie gewöhnen.

Stufe 7: Wieder zu Hause angekommen, setzt dich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor deinem Computer!!! Klasse, bald hast du es geschafft. Nun lies mal einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na merkst du, wie es beim Lesen oben in deiner Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die du dir beim Lesen machst. Es nützt allerdings nicht, wenn du mit dem Finger auf die Seite klickst, wenn du alles gelesen hast – Multimedia war gestern, nun wird von Hand umgeblättert.

Stufe 8: Mehr als zehn Seiten solltest du am Anfang nicht lesen! Lege das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufe mal nach deinem Partner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichere ihm/ihr, dass alles normal ist und du dich nur ändern willst. In den ersten Tagen wird dir das noch niemand glauben, aber halte durch. Verkaufe morgen sofort dein Modem und schaffe dir vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner, aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.

Bravo du hast es geschafft!!!

Herzlich Willkommen im realen Leben!!!








Frauen beim TÜV oder "links hupen, wenn rechts die Scheibe beschlägt..."
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Merke: "Opfere lieber eine Stunde deiner teuren Arbeitszeit, anstatt
deine Frau zum TÜV zu schicken!"

Ich bin kein Frauenversteher. Ich verstehe diese weiblichen Wesen mit
ihren zarten Ausbuchtungen an gewissen Stellen ihrer liebreizenden
Körper einfach nicht, auch wenn sie meine Hirnanhangdrüse zu
Produktions-Sonderschichten anregen. Ich sehe, wie eine dieser Frauen zu
mir kommt und fragt: "Duhu, mein Auto muss zum TÜV, wie geht'n das?"
Diese liebreizende Hilflosigkeit treibt die Antwort wie von selbst aus
meinem Munde: "Wie, du warst noch nie beim TÜV? Wie alt ist denn Dein
Auto?"


"Mein Auto ist drei Jahre alt, und heißt Sven!"


"Aha, na dann brauchst du dir doch keine Sorgen machen, das ist doch
ein Selbstläufer, kein Problem."


"Und wie geht das jetzt?"


"???"



"Wo muss ich denn da hin?"


"Zum TÜV."


"Wo ist der denn?"


"In Frankfurt Nähe Rebstock, Adresse und Telefonnummer steht im Telefonbuch."


"Wo?"


"Okay, ich such' sie raus."


(Augenaufschlag) "Danke!"


"Hier ist sie."


"Was muss ich denn da sagen?"


"Guten Tag!"


"Und dann?"


"Dann lässt du dir einen Termin geben, um Dein Auto vorzuführen!"


"Wie mach ich das denn?"


"Mündlich!" [Ich weiß auch nicht, warum ich gerade jetzt an was
ganz anders denken muss...]


"Und wie teuer ist das?"


"Kannst du doch gleich mit erfragen!"


"Geht das nicht billiger?"


"du weißt doch noch gar nicht, wie teuer es wird."


"Sollte ich nicht lieber den TÜV in der Werkstatt machen lassen?"


"Klar, wenn du zuviel Geld hast!"


"Ne, aber wenn nun was gemacht werden muss, dann können die das doch
gleich mit machen."


"Wie alt war Dein Hobel noch gleich?"


"Mein Auto heißt Sven, und ist drei Jahre alt."


"Und was bitte schön, soll an einem drei Jahre alten Auto defekt sein?"


"Weiß ich doch nicht!"


"Ist dir denn irgend etwas aufgefallen, was nicht funktioniert?"


"Nein, aber kann doch trotzdem sein."


"Na, die einfachen Sachen wie Beleuchtung kannst du doch wohl selbst
kontrollieren, oder?"


"Wie denn, ich sitze doch im Auto."



"????"



"Und was machen die so beim TÜV?"


"Zuerst fährst du zur Beleuchtungs- und Bremskontrolle."


"Ich will aber nicht fahren, können die das nicht machen?"


"Wenn du freundlich fragst, wird dir sicher jemand helfen."


"Und wenn nicht?"


"Dann musst du nur das tun, was der Prüfer dir sagt."


"Was denn?"


"Na, Licht anschalten, und so weiter."


Meine Gedanken schweifen ab. Ich sehe Sie beim TÜV. Sie mit ihrem
*Sven* in der Halle beim TÜV...



.... Prüfer: "Bitte das Abblendlicht einschalten!"



Scheibenwischer gehen an.



"Licht bitte, nicht den Scheibenwischer!"


Scheibenwischer auf Stufe zwei.



"Licht bitte!"


HUUUUUUP!


Prüfer macht einen Haken an Prüfpunkt *Signalhorn*.


"Können Sie jetzt bitte das Abblendlicht einschalten?"


Licht geht an.


"Jetzt bitte Fernlicht!"


Scheibenwisch-Wasch-Automatik reinigt die Frontscheibe.


"Fernlicht bitte!"


Scheibenwischer aus, Nebelleuchten an.



"Das Fernlicht bitte!"


Nebelleuchten und Fernlicht an.



"Danke, jetzt bitte Blinker rechts!"


Scheibenwischer wieder an.


"'tschuldigung!"


Blinker links an.


Und jetzt bitte Blinker links! "Rechter Blinker an.



"Warnblinklicht!"


Gebläse Stufe drei.


"Warnblinker bitte!"


Alle Lichter aus, Warnblinker an.



Prüfer geht zum Heck von *Sven*.


"Bitte Fahrlicht einschalten!"


Scheibenwischer an.


"Fahrlicht bitte!"


Licht an, kurzes Hupen.



"Danke, jetzt rechts blinken!"


Heckscheibenwischer an.


"Bitte rechts blinken!"


Rechter (!) Blinker an.


"Danke, jetzt links!"


"Was denn links?"


"Blinken!"


Rechter Blinker an.


"Links bitte!"


"Hab' ich doch!"


"Andere Seite!"


HUUUUP


"Bitte links blinken!"


Linker Blinker an.



"Warnblinker bitte!"


Warnblinker an, Prüfer überrascht.




Prüfer geht zur Motorhaube von *Sven*.


"Bitte Motorhaube auf!"


"Bitte?"


"Die Motorhaube bitte entriegeln."


"Wie denn?"


"Da ist ein kleiner Hebel, den bitte ziehen!"


Tankdeckel schwenkt auf.


"Den anderen!"


Kofferraum wird entriegelt.


"Den anderen, vorne im Fußraum!"


"Aua, mein Fingernagel!"


Motorhaube auf.



Prüfer beugt sich in den Motorraum.


HUUUUP


Prüfer stößt sich den Kopf.


"'´tschuldigung!"


Prüfer schließt die Motorhaube und kommt an die Fahrertür.


"Bitte aussteigen!"


"Aber ich hab' mich doch entschuldigt...!"



"Ich möchte den Wagen zum Bremstest fahren, also steigen Sie bitte
aus!"



Prüfer schwingt sich in *Sven*, startet den Motor und fährt zum
Bremstest. Sie bleibt irritiert stehen.


Hinterradbremstest. Sie steht noch immer wie angewurzelt. Prüfer
beugt sich aus dem Fenster.



"Sie können schon mal durch den Gang in die andere Halle gehen, ich
komme da gleich hin!"


"Bin ich schon fertig?"


"Nein, er muss noch auf die Bühne, und ASU fehlt auch noch!"


"Wohin soll ich gehen?"


"Da durch die Tür, den Gang geradeaus in die andere Halle am Ende
des Ganges, ich komme gleich dahin!"


"Und mein Auto?"


"Damit fahre ich in die andere Halle."



Sie geht durch den Gang in die andere Halle und stellt sich auf den
freien Platz. Der Prüfer kann durch eine Vollbremsung gerade noch
verhindern, dass er Sie auf dem Weg auf die Bühne umfährt. Sie
springt erschrocken zu Seite, und hält sich an den
Betätigungsknöpfen der benachbarten Hebebühne fest, die sich
sogleich auf den anderen Prüfer und den Fahrer des gerade geprüften
Autos herab senkt. Nur durch einen beherzten Sprung des leichenblassen
Prüfers von *Sven* zum Notaus-Knopf wird Schlimmeres verhindert.

Mit leichtem Kopfschütteln krabbeln die beiden Männer unter der
benachbarten Bühne hervor, und setzen die Prüfung fort. Unser
Prüfer ist noch immer blass, als er *Sven* auf die jetzt freie Bühne
fährt. Er steigt aus und fährt *Sven* hoch. Mit einer Lampe und dem
Prüfbogen verschwindet der Prüfer unter *Sven*. Die Prüfung der
Vorderradaufhängung mittels der pneumatischen Rütteleinrichtung wird
abrupt durch einen markerschütternden Schrei gestoppt. Irritierte
Blicke der beiden Prüfer und des Herren vom Auto nebenan.



"Was tun Sie da? Sie machen mein Auto ja kaputt! Lassen Sie das
gefälligst!"


"Aber ich muss doch die Achse prüfen, und das ist die dazu
vorgesehene Einrichtung!"


Ich bewundere schon die Geduld dieses Mannes, aber wahrscheinlich ist
er verheiratet oder wenigstens fest liiert. Oder schwul.



"Aber das sieht gefährlich aus."


"Frollein, wenn Sie das nicht sehen können, gehen Sie doch in die
Wartehalle und trinken einen Kaffee!"


"Und Sie reißen hier an meinem Sven herum, wie?"


"Ich mache nur meinen Job."


"Ich bleibe!"


"Gut, aber ich muss jetzt die Vorderachse prüfen."


"Seien Sie vorsichtig!"


"...."



Nachdem auch diese Prüfung bestanden ist, wird *Sven* wieder auf die
eigenen Räder gestellt.


"Jetzt fahren Sie bitte hier heraus, dann rechts um die Halle zur
ASU."


"Wohin?"


"Zur ASU!"


"Links?"


"Nein, rechts herum bitte!"


"Nicht links?"



Prüfer geht schweigend zur ASU-Halle. Sie steigt in *Sven* ein, und
dreht den Zündschlüssel herum. Diesel haben einen bauartbedingt
kräftigen Anlasser, der ein Auto mit eingelegtem Gang zwar ruckelig,
ab immerhin vorwärts bewegen kann. Zum Glück ging der Prüfer
seitlich versetzt, und zum weiteren Glück war das Tor bereits hoch
gefahren... Sie tritt mit errötetem Gesicht die Kupplung und lässt
*Sven* an. Nachdem der Dieselmotor drehzahlmäßig wieder unter die
kritische Marke gefallen war, hupte Sie kurz, ließ das
Beifahrerfenster herunter und fragte den Prüfer:



"Wohin noch mal? Links?"


"Rechts um die Halle zu ASU, an der Halle steht ein großes Schild
mit *ASU-Prüfung HIER* drauf, Sie werden es schon finden. Ich warte
dort auf Sie."


Ich fange an, die Geduld dieses Mannes aufrichtig zu bewundern. Sie
schaffte es tatsächlich, sich auf dem weiten Weg nur noch einmal zu
verfahren (sie landete erneut in der Halle für die Beleuchtungs- und
Bremsprüfung), um dann schließlich vor der ASU-Halle zum Stehen zu
kommen.



"Lassen Sie den Motor bitte an, damit er warm wird!"


Vollgas im Leerlauf.


"Es reicht, wenn sie ihn einfach im Standgas laufen lassen!" schreit
der Prüfer gegen *Sven* im roten Drehzahlbereich an.


"WAS?"


"S-T-A-N-D-G-A-S!"


*Sven* beruhigt sich wieder.


"So, bitte vorfahren, Motor anlassen"


"Wieso, der Motor ist doch an?!?"


"Fahren Sie bitte vor...!"



Unter einem aus technischer Sicht extrem ungünstigen Verhältnis
von Drehzahl zu Geschwindigkeit bedingt durch schleifende Kupplung
bewegt *Sven* sich langsam in die angewiesene Position. Sie stellt den
Motor aus.



"Ich bat Sie doch, den Motor laufen zu lassen!"


"'tschuldigung..."



Nachdem *Sven* sich wieder beruhigt hatte, tat der Prüfer, was der
Job von ihm verlangte. Sie stand mit einer anteilig schwankenden
Mischung aus Neugier, Furcht und Argwohn daneben. Gerade überwog der
Argwohn-Neugieranteil, und sie drückte zeitgleich mit der Frage "Was
ist denn das für ein Knopf?" auf den Reset-Knopf des Prüfgerätes.
Der Prüfer wurde jetzt etwas blass, denn die Prüfung war fast am
Ende, als dies passierte.

Jetzt musste er noch einmal von vorne beginnen. Ihm war anzusehen,
dass aufsteigende Mordlust seine Gesichtszüge formten. Schließlich
gelang aber auch diese Prüfung, und *Sven* bekam seine Plaketten..



Über das weitere Schicksal des Prüfers ist nichts Neues bekannt,
zuletzt meldete er sich aus der Karibik, wo er als Nachttopfreiniger
einer lohnenden Tätigkeit nachgeht.



*Sven* dieselt derweil wieder durch die Lande, am Steuer die Bekannte,
die immer links hupt, wenn rechts die Scheibe beschlagen ist, auf dem
Weg zu neuen Abenteuern...
















Wir bekommen immer 'die Regeln' von Euch Frauen um die Ohren gehauen. Hier sind die Regeln von uns Männern. Dies sind unsere Regeln! Bitte beachten, dass alle mit '1' nummeriert sind. ABSICHTLICH!

1. Lerne endlich mit dem Klositz zurecht zu kommen. Du bist ein großes Mädchen. Wenn der Sitz oben ist, klapp ihn runter. Wir brauchen ihn oben, Ihr braucht ihn unten. Wir beschweren uns auch nicht, wenn der Sitz unten ist.

1. Geburts-, Valentins- und Jahrestage sind keine Aufgaben. Das sind nicht die Tage an denen wir beweisen müssen, daß wir schon wieder das perfekte Geschenk gefunden haben.

1. Manchmal denken wir nicht an Euch. Akzeptier das !

1. Wochenende = Sport. Das ist wie Vollmond oder der Wechsel der Gezeiten. Du kannst das einfach nicht ändern.

1. Laß Dir nicht Deine Haare schneiden. Niemals! Langes Haar ist immer attraktiver als kurzes. Ein Grund, warum Männer nicht heiraten wollen ist, dass verheiratete Frauen immer ihr Haar schneiden lassen. Und dann kommen wir aus der Ehe nicht mehr raus.

1. Einkaufen ist KEIN Sport ! Nein, das wird auch niemals so sein !

1. Weinen ist Erpressung.

1. Frag, wenn Du was willst. Laß uns eines klar stellen: Anspielungen funktionieren nicht! Andeutungen klappen nicht! Hinweise reichen nicht! Sag einfach, was Du willst!

1. Wir können uns keine Daten merken. Markier Geburtstage und Jahrestage auf einem Kalender und erinnere uns häufig daran, BEVOR es zu spät ist.

1. 'Ja' und 'Nein' sind absolut annehmbare Antworten auf fast alle Fragen.

1. Du kannst mit uns jedes Problem besprechen, das Du lösen willst. Das können wir. Wenn Du Sympathiebekundungen brauchst, geh zu Deinen Freundinnen.

1. Die Kopfschmerzen, die Du seit 17 Monaten hast, sind ein Problem. Geh zum Arzt.

1. Alles, was wir vor 6 Monaten gesagt haben, kannst Du nicht mehr als Argument heranziehen. Alle unsere Kommentare verlieren jegliche Gültigkeit nach 7 Tagen.

1. Wenn Du glaubst, Du seist dick, bist Du es wahrscheinlich auch. Frag uns nicht danach. Wir werden Dir darauf keine Antwort geben.

1. Wenn wir etwas gesagt haben, das man auf zwei Arten interpretieren kann: eine Art davon macht Dich traurig oder böse, dann meinten wir die andere.

1. Lasst uns gaffen. Wir werden sowieso hinschauen. Das liegt in unseren Genen.

1. Du kannst uns entweder bitten etwas zu tun, oder uns sagen, wie Du es gerne haben möchtest, aber bitte nicht beides. Wenn Du schon weißt, wie man es am besten macht, dann mach es doch selbst.

1. Wenn es irgendwie geht, sag das, was Du zu sagen hast ... aber bitte in den Werbepausen.

1. Christopher Kolumbus mußte nicht nach dem Weg fragen. Wir auch nicht.

1. Unsere Beziehung wird nie mehr so sein, wie in den ersten 2 Monaten nach unserem Kennenlernen. Finde Dich damit ab. Und beschwere Dich nicht immer darüber bei Deinen Freundinnen.

1. Männer können NUR 16 Farben sehen. Das ist wie bei den Standardeinstellung von Windows. Pfirsich, zum Beispiel, ist eine Frucht und keine Farbe. Woher sollen wir wissen, was 'malve' ist.

1. Wenn etwas juckt, wird gekratzt. Wir tun das einfach so.

1. Wir sind keine Gedankenleser und werden es auch nie werden. Unsere Unfähigkeit, Gedanken zu lesen, ist kein Anzeichen dafür, dass Du uns nichts bedeutest.

1. Wenn wir Dich fragen, was los ist, und Du antwortest: 'Nichts', dann werden wir uns so verhalten, als wenn nichts los sei. Wir wissen, daß Du lügst, aber es ist den ganzen Ärger einfach nicht Wert.

1. Wenn Du eine Frage stellst, auf die Du keine Antwort brauchst, dann erwarte eine Antwort, die Du nicht hören willst.

1. Wenn wir irgendwo hingehen, ist alles, was Du tragen willst, schön. Ganz ehrlich !

1. Frag uns nicht, was wir denken. Außer wenn Du über Bauchnabelpiercings, Abseits oder die Vierer-Abwehrkette diskutieren möchtest.

1. Du hast genügend Kleider.

1. Du hast zu viele Schuhe.

1. Ganz ehrlich, Du hast wirklich zu viele Schuhe.

1. Es ist weder in Deinem noch in unserem Interesse, wenn wir zusammen Tests lösen. Egal, welche Tests.

1. Bier ist für uns so spannend, wie für Euch Handtaschen.

1. Ich bin in Form. Rund is auch eine ...

1. Danke, daß Du dies hier gelesen hast. Ich weiss, ich weiss, ich werde heute nacht auf dem Sofa schlafen. Aber hast Du gewußt, daß wir das sogar mögen? Das ist fast so wie Zelten.

















Santa und die Zentrifugalkraft

Weltweit wird nach der wahren Identität des Weihnachtsmannes gefahndet. In den USA, dort heißt der alte Rauschebart Santa Claus, gingen findige Studenten der alles bewegenden Frage gar ganz wissenschaftlich nach. Die Forscher rechneten und rechneten und kamen zu folgendem Ergebnis, das uns zu denken geben sollte:

1) Bis jetzt ist keine Rentier-Gattung bekannt, die fliegen kann. Aber es existieren 300000 Gattungen lebender Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl die meisten davon Insekten und Bakterien sind, schließt das nicht mit letzter Sicherheit aus, dass es darunter fliegende Rentiere gibt, die nur Santa jemals gesehen hat.

2) Auf der Welt gibt es rund zwei Milliarden Kinder (Personen unter 1. Da der Weihnachtsmann bekanntlich nicht die muslimischen, hinduistischen, jüdischen und buddhistischen Kinder betreut, reduziert das sein Arbeitsaufkommen auf 15 % der Gesamtzahl - bleiben, nach Zählung der UNO, 378 Millionen Kinder. Bei einem (bewußt hoch) geschätzten Durchschnitt von 3,5 Kinder pro Haushalt ergeben sich 91,8 Millionen Haushalte. Anzunehmen ist, dass es zumindest ein "artiges" Kind in jedem Haushalt gibt, dem Santa einen Besuch abstatten muss.

3) Santa hat Heiligabend Dank der verschiedenen Zeitzonen und der Erdrotation 31 Stunden Zeit, sofern man annimmt, dass er von Ost nach West reist (was logisch erscheint). Dies ergibt 822,6 Besuche pro Sekunde. Das bedeutet, dass Santa für jeden Haushalt mit "artigen" Kindern gerade eine 1/1000. Sekunde Zeit hat für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Kamin (so vorhanden) herabrutschen, die Socken füllen, Geschenke unter dem Tannenbaum verteilen, die Reste vom Weihnachtsessen vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern, auf den Schlitten springen und zum nächsten Haus fliegen.
Nimmt man an, dass jede dieser 91,8 Millionen Haushalte gleichmäßig über die gesamte Erde verteilt sind (was natürlich eine falsche Annahme ist, die wir aber für die Zwecke unserer Kalkulation akzeptieren), sprechen wir von 1,25 km von Haushalt zu Haushalt, einer Gesamtstrecke von 120 Millionen Kilometern (nicht die kurzen Stopps mitgerechnet, um das zu tun, was jeder von uns mindestens einmal alle 31 Stunden tun muss, plus Füttern der Rentiere etc.).
Das bedeutet, dass sich Santas Schlitten mit 1045 km/s fortbewegt, 3000 mal schneller als die Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich, eines der schnellsten vom Menschen entwickelten Vehikel, die Raumsonde Ulysses Space Probe, bewegt sich mit lächerlichen 44 km/s - ein gewöhnliches Rentier schafft maximal 25 km/h.

4) Die Packlast des Schlittens stellt ein weiteres interessantes Problem dar. Nimmt man an, dass jedes Kind nicht mehr erhält als ein Lego-Set von mittlerer Größe (900 g), trägt der Schlitten eine Last von 340000 Tonnen - Santa nicht eingerechnet, der übereinstimmend als ziemlich übergewichtig beschrieben wird.
Auf dem Land kann ein gewöhnliches Rentier 150 kg ziehen. Sogar wenn man einem "fliegendem Rentier" (siehe Punkt 1) zugesteht, eine zehnmal größere Last ziehen zu können, erscheint es unmöglich, die Aufgabe mit acht oder neun Tieren bewältigen zu können. Man braucht - ungefähr - 226000 Rentiere. Das erhöht die Gesamtlast - das Gewicht des Schlittens vernachlässigt - auf rund 353000 Tonnen. Nochmals zum Vergleich - das ist das Gewicht des Luxusdampfers "Queen Elizabeth" mal vier.

5) 353000 Tonnen, die sich mit mehr als 1000 km/s fortbewegen, schaffen einen enormen Luftwiderstand. Dabei wird ein Rentier auf die gleiche Weise erhitzt wie ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdathmosphäre. Das führende Rentier-Pärchen absorbiert in etwa 14,3 Quintillionen Joules an Energie. Pro Sekunde. Jedes Rentier. Kurz: Die beiden werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das Rentier hinter ihnen der Hitze aussetzen und während ihrer Totenwache ohrenbetäubende Knaller wie beim Durchbrechen der Schallmauer bewirken. Das gesamte Rentier-Gespann wird innerhalb einer 4,25 Tausendstel Sekunde verdampft sein. Vaporisiert.
Durch die Zentrifugalkraft wird der Weihnachtsmann unterdessen dem Wert der 17500fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 150-Kilo schwerer Santa (was lächerlich schlank erscheint) würde von einer Kraft von rund 2600 Tonnen in den hinteren Teil des Schlittens gepresst.
Zusammengefasst: Wenn der Weihnachtsmann tatsächlich jemals ein Geschenk am Heiligabend zugestellt hat, ist er jetzt tot.


Unser Trost: Die Wissenschaft hat sich schon so manches mal verrechnet. In diesem Fall wird es nicht anders sein. Auch heute abend wird der Weihnachtsmann wieder alle Kinder besuchen. Bestimmt! Und wie er das schafft, wird wohl weiterhin sein Geheimnis bleiben.
















Ein junger Mann sitzt am Balkon und kifft, plötzlich sieht er einen glühend roten Feuerball über den Himmel zischen, er denkt sich: 'Super Action, der Hammer, ich muss gleich einen weiteren rauchen ! Gesagt - Getan
Wieder zischt ein roter Feuerball über den Horizont.
Das wiederholt sich nocheinmal: kiffen, roter Feuerball,...
Erschöpft und mit trockenem Mund geht er hinein, greift in den Kühlschrank und trinkt eine Flasche Cola leer.
Seine Mutter sieht das und meint: 'Na kein Wunder, daß du durstig bist, Junge, sitzt ja seit drei Tagen auf dem Balkon.'



Der neue Pfarrer war so nervös, dass er bei der 1. Messe fast nicht sprechen konnte. So fragte er den Bischof nach Rat. Dieser sagte, dass er vor der ersten Messe zwei Tröpfchen Wodka in ein Glas Wasser gebe und wenn er dieses zu sich nehme, sei er nicht mehr nervös. Nachdem er das getan hatte, ging es ihm so gut, dass er sogar während einem Sturm die Ruhe nicht verloren hätte. Als der Pfarrer aber in die Sakristei zurückkehrte, befand sich ein Zettel dort vom Bischof:
"Geschätzter Pfarrer! Ich gebe Ihnen einige Angaben und Feedback zu Ihrer ersten Messe, und hoffe auch, dass sich diese Angelegenheiten in der nächsten Messe nicht wiederholen werden:

- Es ist nicht nötig Zitronen an den Kelchrand zu stecken.

- Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das W.C.

- Die Gebote sind deren 10 und nicht 12.

- Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7

- Keiner der Apostel war ein Zwerg und auch keiner hatte ein Käppchen an

- Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit 'J.C. & the Gang'

- David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder -
er fixte ihn nicht zu Tode.

- Wir benennen Judas nicht mit 'Hurensohn' und der Papst ist nicht 'El Padrino'

- Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.

- Das Weihwasser ist zum Segnen da und nicht um den Nacken zu erfrischen;

- Weshalb Sie den Messwein in einem Zug leergetrunken, dann Salz geleckt und anschliessend in die Zitrone gebissen haben, ist mir auch unklar!

- Niemals sollten Sie beten, indem Sie sich auf die Stufen vor dem
Altar setzen und den Fuss auf die Bibel legen.

- Die Hostie ist nicht zum Apperitif mit dem Wein, sondern für die
Gläubigen

- Bitte nehmen Sie den Satz: 'Brechet das Brot, und verteilt es unter den Armen' nicht wörtlich; es war nicht nötig, sich zu übergeben um die Schweinerei dann noch unter den Achselhöhlen zu verteilen

Mit dem Begriff: 'Es folgte ihm einen lange Dürre' war auch nicht die Primarlehrerin gemeint Die Aufforderung zum Tanz ist nicht schlecht, aber in der Polonaise durchs Kirchenschiff: Nein!

- die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria; stützen Sie sich nicht mehr auf der Statue auf, noch weniger müssen Sie sie umarmen und bitte auch nicht küssen.

- der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus, er hängt da auch nicht rum, sondern ist ans Kreuz genagelt.

- Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als Schwulen, ja sogar als Transvestit mit Rock benannten, das war übrigens ich.

Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Wodka ins Wasser und nicht umgekehrt.

Herzlichst
Ihr Bischof

Nirraven
Montag, 29. März 2004, 13:55
Selten so gelacht! :laugh:

Bob
Montag, 29. März 2004, 14:11
LOL :laugh:

zudem wohl auch der längste Post überhaupt :happy: