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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Savage Worlds - Shadowrun


Jadetiger
Montag, 18. September 2006, 18:27
Schon mal probiert SR mit Savage Worlds Regeln zu spielen?Das könnte ich mir interessant vorstellen. Natürlich wäre das dann keine exakte Umsetzung, sondern eher das Setting in SW übersetzt.
Zu den vier für SR wesentlichen Regelkomplexen:

Kampf: Kein Problem, kann man direkt verwenden
Magie: Kein Problem, kann man direkt verwenden
Cyberware: Das ist ein Poblem. Ich schlage dazu einen sehr radikalen Ansatz vor: Man bekommt keinerlei Edges, sondern kann diese nur über Cyber-/Bioware oder arcane Foci erlangen.
Matrix: Hmmm...dazu muss ich noch ein bischen grübeln

Die Diskussion sei eröffnet!

NeonSamurai
Montag, 18. September 2006, 20:37
Cyberware: Das ist ein Poblem. Ich schlage dazu einen sehr radikalen Ansatz vor: Man bekommt keinerlei Edges, sondern kann diese nur über Cyber-/Bioware oder arcane Foci erlangen.


Kein Problem -> Supernatural Abilities.

Weiss jetzt nicht wie die im Grundbuch abgedeckt sind, NE ist voll davon.

Jadetiger
Montag, 18. September 2006, 21:34
Kein Problem -> Supernatural Abilities.

Weiss jetzt nicht wie die im Grundbuch abgedeckt sind, NE ist voll davon.Im Grundbuch sind die nur als "Arcane Background - Super Powers" drin. Zaubersprüche als Superfähigkeiten sozusagen.

Wenn du schon die Worldbooks heranziehst, könnte man natürlich auch Rippertech als Cyberware verwenden.

Zur Matrix: Ich denke ich würde die klassische Matrix (ohne WLAN) handhaben, wie in TWERPS. Der Decker hat einen zusätzlichen Character (-> Persona), dessen Attribute, Fähigkeiten und Ausrüstung er aber mit Geld kaufen muss und der natürlich nur in Software-Form existiert. In der Matrix läuft dann alles wie ein Dungeoncrawl nach normalen Spielregeln (ICE als Monster, Data-Fortress als Burg usw.).

NeonSamurai
Montag, 18. September 2006, 22:14
Ich find die Aug. Reality eigentlich sehr gut, ist halt kein Neuromancer eingestöpsele.
Wenn mans sehr klassisch will, gefällt mir deine Idee.

Vielleicht sollte man Programme wie die "Mitläufer-Nsc" handhaben.

Jadetiger
Dienstag, 19. September 2006, 00:40
Neon und ich hatten gerade eine kleine Telefonkonferenz. Ich poste hier mal das Ergebnis damit nichts in Vergessenheit gerät:

Zur Magie:
Wird durch "Arcane Background - Magic" gelöst.

Zur Cyberware:
Kann komplett über "Arcane Background - Super Powers", erweitert durch die Zusatzregeln aus "Necessary Evil", gelöst werden. Man hat dann sogar die Auswahl zwischen Cyberware, die einem permanente Boni gibt und Cyberware, die nur einen kurzzeitigen Boost gibt (z.B. in Form eines implantierten Drogeninjektors vorstellbar).

Zur Matrix:
Das Cyberdeck wird in Form eines kompletten zweiten Charakters (-> Persona) dargestellt, dessen Attrinute und Fähigkeiten sowie Ausrüstung gekauft werden müssen.
Da ja in der Zeit von Shadowrun semiautonome, alleinagierende Programme existieren, denen man Aufträge geben kann, sollte der Decker bis zu einem gewissen Grad multitasken können. Dies lösen wir durch kaufbare "allied-unnamed-NSCs". Da ein Charakter nur bis zu einer bestimmten Anzahl solcher Programme deren Verwaltung bewältigen kann (Stichwort: Micro-management), schlagen wir beide vor die Anzahl dieser programme zu begrenzen. Ich schlage vor, dass als "Bot"-Grenze halbe Intelligenz des Deckers UND halbe Intelligenz des Decks (z.B. bei d8 max. 4 Bots) gelten sollte, außerdem sind die Dinger natürlich teuer. Auch denkbar wäre die Einführung eines zusätzlichen Deckattributs "Complexity" zur Lösung des Bot-Maximums.