thestor
Freitag, 6. Oktober 2006, 19:16
Nachdem wir eine Horror-Runde, zwei Fantasy-Runden und drei Science-Fiction Runden haben, würde ich noch eine GURPS Cyberpunk Runde drauflegen (und zum erstenmal zweimal das gleiche anbieten :))
Dem Szenario würde ich dann noch einen postapokalyptischen Touch verpassen, sowas scheint diesen Monat auch zu fehlen. Die Erde ist halb-verödet, als Vorgriff auf den Film "An Inconvenient Truth" war es diesmal vor allem der Klimawandel, der dann noch, teilweise nukleare Konflikte nach sich gezogen hat. Nun, im Jahre 2104 ist das globale und regionale Kommunikations- und Transportnetzwerk weitestgehend zusammengebrochen, weswegen die Menschheit in einzelne, oftmals isolierte Gemeinschaften zersplittert ist. Diese reichen von kleinen, selbstversorgenden Dörfern und umherziehenden Nomadenclans bis hin zu mehreren Millionen zählenden Großstädten. Die bedeutendsten Fraktionen sind:
Nationalstaaten: Haben in der Regel nur die Hauptstadt noch unter Kontrolle, darüber hinaus verlieren sie rapide an Einfluß. Die meisten Gemeinden, die nicht unter einer der folgenden Schemata fallen sind effektiv autonome
Stadtstaaten, deren Herrschaftsform sämtliche formen jeglicher Schattierung annehmen können.
UN: Hat sich ein dürres aber weltweites Netz an Stützpunkten erhalten. Die UN-Bürokratie hat sich allerdings verselbstständig, sie verantwortet sich vor keinen Natioen und verwaltet "ihre" Gebiete direkt. Sie hat eine bürokratisch-kollektivistische Ideologie entwickelt.
Konzerne: Großstädte stehen häufiger unter ihrer Kontrolle, vor allem wenn sie weder eine eigene Regierung haben, noch unter den Einzugsbereich einer National- oder der UN-Regierung fallen. Großkonzerne sind neben der UN die
einzigen (effektiven) überregionalen Machtfaktoren. Sie kontrollieren oftmals ganze Viertel direkt, und ganz Großstädte und Regionen sind oftmals von ihnen abhängig.
Landbesitzer: Dort wo der Boden noch gut und nicht ausgelaugt oder erodiert ist haben die Groß- und Kleinbauern das sagen, so sie nicht unter einem Konzern dienen. Was sie an Lebensmittels produzieren ist überlebensnotwendig für
alle Gemeinschaften, die nicht auf die maschinell hergestellte Nahrung von Nationen, Konzernen oder der UN angewiesen sein wollen oder können. Auch Wenn die Bauern nur loose regionale Organisationen bilden, so haben sich doch fast in der Regel neo-feudale Verhätlnisse herausgebildet.
Ich habe mir übrigens vor einiger Zeit Cybperunk 2020 gekauft. Die Regeln habe ich zwar nicht verinnerlicht, aber ich würde verstehen wovon ihr redet wenn ihr einen "Solo" oder einen "Nomaden" spielen wollt.
Zudem bin ich vor ein paar Monaten auf Splinter Cell gestossen. Nur im Multiplayer gespielt. Aber Shadownet wie Argus-Seite haben mir gefallen.
Die Umfrage bezieht sich mal darauf was für ein Power-Level ihr bevorzugt, was für ein szenario wir machen klären wir hier. Als da wären:
Shadownet: Ihr arbeitet entweder für einen möchtigen Patron, oder für eine Söldnertruppe, die nicht (nur) Kampf-, sondern auch spionagedienste anbietet. Ihr infiltrtiert fremde Anlagen um zu stehlen, sabotieren und hin-und wieder
auch um zu töten.
Argus: Wachdienst wäre in einem Rollenspiel etwas langweilig. Ihr seid ein schwer gerüsteter Angriffstrupp, entweder stürmt ihr eine feindliche Anlage, oder taucht als Alarmeinheiten als erste Verstärkung auf wo Not am
Manne ist.
"Nomaden": Ihr seit Mitglied eines Clans, der umherziehen muss um immer neue Ressourcen zu finden die er ausplündern kann um zu überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn der Clan nciht rechtzeitig neue Ressourcen findet bevor die alten aufgebraucht sind, droht allen der Tod. Ihr seid entweder Scouts auf der Suche nach neuen Ressourcen, oder Spezialisten im Clan, die sich um verschiedenen Probleme kümmern.
Cops: Der Unterschied zwischen staatlicher und Konzernpolizei ist vernachlässigbar, wer auch immer in der Gegend das sagen hat sorgt auch für eine Art von Ordnung. Oder besser egsagt, versucht es, denn in dieser Mangelwelt ist nicht die Frage ob man Ordnung schafft, sondern nur wo und wie lange.
Armeen: Die Nationalstaaten unterhalten noch reguläre Armeen, deren dürre Ausrüstung aber nur ausreicht um die nationalen Ansprüche sehr nominell durchzusetzen. Dennoch bleiben die Militärs einer der faktoren, warum die Nationalstaaten nicht völlig verschwunden sind.
Kirchen: Eine handvoll großer Religionsgemeinschaften haben sich überregionale Bedeutung erhalten. Auch wenn sie generell wenig an Vermögen und Machtmitteln haben, diese Verbindungen sind in jener Zukunft selten und kostbar.
Falls ihr selber Vorschläge habt, nur raus damit. Anmekren möchte ich noch, das Cybertechnology gut entwickelt und verfügbar ist, eine der letzten großen Errungenschaften vor dem Zusammenbruch und immer noch viel zu nützlich als dass sie sich nicht gehalten hätte.
~edited by Jadetiger~
Bisher sind angemeldet:
- Patric
- Christian H.
-
-
-
Dem Szenario würde ich dann noch einen postapokalyptischen Touch verpassen, sowas scheint diesen Monat auch zu fehlen. Die Erde ist halb-verödet, als Vorgriff auf den Film "An Inconvenient Truth" war es diesmal vor allem der Klimawandel, der dann noch, teilweise nukleare Konflikte nach sich gezogen hat. Nun, im Jahre 2104 ist das globale und regionale Kommunikations- und Transportnetzwerk weitestgehend zusammengebrochen, weswegen die Menschheit in einzelne, oftmals isolierte Gemeinschaften zersplittert ist. Diese reichen von kleinen, selbstversorgenden Dörfern und umherziehenden Nomadenclans bis hin zu mehreren Millionen zählenden Großstädten. Die bedeutendsten Fraktionen sind:
Nationalstaaten: Haben in der Regel nur die Hauptstadt noch unter Kontrolle, darüber hinaus verlieren sie rapide an Einfluß. Die meisten Gemeinden, die nicht unter einer der folgenden Schemata fallen sind effektiv autonome
Stadtstaaten, deren Herrschaftsform sämtliche formen jeglicher Schattierung annehmen können.
UN: Hat sich ein dürres aber weltweites Netz an Stützpunkten erhalten. Die UN-Bürokratie hat sich allerdings verselbstständig, sie verantwortet sich vor keinen Natioen und verwaltet "ihre" Gebiete direkt. Sie hat eine bürokratisch-kollektivistische Ideologie entwickelt.
Konzerne: Großstädte stehen häufiger unter ihrer Kontrolle, vor allem wenn sie weder eine eigene Regierung haben, noch unter den Einzugsbereich einer National- oder der UN-Regierung fallen. Großkonzerne sind neben der UN die
einzigen (effektiven) überregionalen Machtfaktoren. Sie kontrollieren oftmals ganze Viertel direkt, und ganz Großstädte und Regionen sind oftmals von ihnen abhängig.
Landbesitzer: Dort wo der Boden noch gut und nicht ausgelaugt oder erodiert ist haben die Groß- und Kleinbauern das sagen, so sie nicht unter einem Konzern dienen. Was sie an Lebensmittels produzieren ist überlebensnotwendig für
alle Gemeinschaften, die nicht auf die maschinell hergestellte Nahrung von Nationen, Konzernen oder der UN angewiesen sein wollen oder können. Auch Wenn die Bauern nur loose regionale Organisationen bilden, so haben sich doch fast in der Regel neo-feudale Verhätlnisse herausgebildet.
Ich habe mir übrigens vor einiger Zeit Cybperunk 2020 gekauft. Die Regeln habe ich zwar nicht verinnerlicht, aber ich würde verstehen wovon ihr redet wenn ihr einen "Solo" oder einen "Nomaden" spielen wollt.
Zudem bin ich vor ein paar Monaten auf Splinter Cell gestossen. Nur im Multiplayer gespielt. Aber Shadownet wie Argus-Seite haben mir gefallen.
Die Umfrage bezieht sich mal darauf was für ein Power-Level ihr bevorzugt, was für ein szenario wir machen klären wir hier. Als da wären:
Shadownet: Ihr arbeitet entweder für einen möchtigen Patron, oder für eine Söldnertruppe, die nicht (nur) Kampf-, sondern auch spionagedienste anbietet. Ihr infiltrtiert fremde Anlagen um zu stehlen, sabotieren und hin-und wieder
auch um zu töten.
Argus: Wachdienst wäre in einem Rollenspiel etwas langweilig. Ihr seid ein schwer gerüsteter Angriffstrupp, entweder stürmt ihr eine feindliche Anlage, oder taucht als Alarmeinheiten als erste Verstärkung auf wo Not am
Manne ist.
"Nomaden": Ihr seit Mitglied eines Clans, der umherziehen muss um immer neue Ressourcen zu finden die er ausplündern kann um zu überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn der Clan nciht rechtzeitig neue Ressourcen findet bevor die alten aufgebraucht sind, droht allen der Tod. Ihr seid entweder Scouts auf der Suche nach neuen Ressourcen, oder Spezialisten im Clan, die sich um verschiedenen Probleme kümmern.
Cops: Der Unterschied zwischen staatlicher und Konzernpolizei ist vernachlässigbar, wer auch immer in der Gegend das sagen hat sorgt auch für eine Art von Ordnung. Oder besser egsagt, versucht es, denn in dieser Mangelwelt ist nicht die Frage ob man Ordnung schafft, sondern nur wo und wie lange.
Armeen: Die Nationalstaaten unterhalten noch reguläre Armeen, deren dürre Ausrüstung aber nur ausreicht um die nationalen Ansprüche sehr nominell durchzusetzen. Dennoch bleiben die Militärs einer der faktoren, warum die Nationalstaaten nicht völlig verschwunden sind.
Kirchen: Eine handvoll großer Religionsgemeinschaften haben sich überregionale Bedeutung erhalten. Auch wenn sie generell wenig an Vermögen und Machtmitteln haben, diese Verbindungen sind in jener Zukunft selten und kostbar.
Falls ihr selber Vorschläge habt, nur raus damit. Anmekren möchte ich noch, das Cybertechnology gut entwickelt und verfügbar ist, eine der letzten großen Errungenschaften vor dem Zusammenbruch und immer noch viel zu nützlich als dass sie sich nicht gehalten hätte.
~edited by Jadetiger~
Bisher sind angemeldet:
- Patric
- Christian H.
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