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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meisterkrise


Nirraven
Donnerstag, 22. Februar 2007, 21:47
Hallo zusammen!

Wie im Februar-Thread vielleicht schon entdeckt, habe ich die IK-Kampagne aufgelöst. Sie wird nach einer kreative Schaffenspause von mir aller Wahrscheinlichkeit nach im Sommer wieder weitergeführt. Dann aber mit anderer Storyline und neuen Charakteren.

Warum das Ganze?

Ehrlich gesagt ist die momentane Kampagne langweilig. Die Story dröbbelt vor sich hin und die Gruppe ist schwerer zu Hüten als eine Horde Schafe, gesetzt den Fall das alle mal da sind.
Die Idee der Ex-Militär-Einheit ist schon an der Gruppeninteraktion gescheitert, da die "echten Militärs" zu selten ins Gewicht fielen und die Zwangsrekrutierten mitunter absichtlich "Ihr eigenes Ding drehten".
Es ist schwer eine Story zu entwerfen in der man den Spielern ausreichend Freiheit um den Hauptplot herum lassen möchte. Diesmal hat es definitiv nicht geklappt, zum einen weil ich imo nicht die Zeit hatte viel vorzubereiten und zum anderen weil mal dieser und jener Charakter ausgefallen ist. So wurden viele Aufhänger und Plotlines für mich nutzlos.

In der letzten Kampagne "Rückkehr der Orgoth" hat es sehr gut funktioniert und das Feedback war sehr positiv. Daher wollte ich "Das Vermächtnis der Orgoth" als Folgekampagne mit einem definierterem Charakterrahmen zu einer ebenso spannenden und schönen Story machen.

Jetzt ist ein Spieler aus der Kampagne ausgetreten, von zweien hört man sporadisch etwas und ich frage mich ob es noch Sinn ergibt die Kampagne weiterzuführen. Wenn jemand auf absehbare Zeit nicht teilnehmen kann könnte er mir das wenigsten mitteilen, damit ich dem Charakter aus der Story nehmen kann. Und wenn Euch etwas nicht passt, dass sagt es mir. Ich frage nicht aus Spaß am Ende jeder Session ob es Euch gefallen hat. Ich will keinen unzusammenhängenden Monolog halten, sonder eine Kampagne leiten. Dafür benötige ich Feedback. Das gilt für die Gruppeninteraktion und für die Gruppe-Meister-Interaktion. Ich möchte nicht erst wenn es zu spät ist gesagt bekommen was nicht passt oder gepasst hat.

Deswegen:

- Ich möchte von jedem meiner Spieler hierzu eine Stellungnahme. Wenn ich nicht weiß was ihr denkt kann ich nicht darauf eingehen und Euch berücksichtigen.

- Um ausufernde Off-Topic-Scherzereien zu vermeiden limitiere ich alle folgenden Kampagnen auf 3-5 Spieler.

- Trete ich als Erzähler solange zurück bis wir den Sachverhelt geklärt haben.

el_fatal
Freitag, 23. Februar 2007, 00:33
Ich fands bisher eigentlich recht angenehm - nur am Ende wurde es halt bedingt durch die arg divergierenden Ansichten der Charaktere zu schwer es unter einen Hut zu bringen.
meines Erachtens lag der Fehler in der großen Freiheit bei der Erstellung und Eingliederung in der Truppe (Freiwillig und Zwangsrekrutiert oder schlimmer). Alle sollten stets einen gemeinsamen Nenner haben, dann bleibt man automatisch beisammen und stapft nicht getrennt durch den Schnee.
Trotzdem vertraue ich auf einen Meister-Kunstkniff und hoffe dass die story weiter geht irgendwann - hossa.
Und bis dahin kann ich euch die Schergen der brennenden Legion auf den hals hetzen, dass es nur so raucht und man könnte ja vielleicht auch wieder eine spellslinger oder dragonstar-runde einschieben bis die Kreativitätspause beendet ist.
Ich hab auch noch ne nette Idee, aber da müssen wir mal plauschen Nirraven...

Gruß

El

flow
Freitag, 23. Februar 2007, 11:30
Auch ich muß dazu einige Dinge loswerden:

Im Großen und Ganzen haben mir von dieser Erzählreihe, die ersten Abenteuer am besten gefallen, als die "Einheit" noch im Militär eingebunden war. Ab dem Zeitpunkt des beendeten Krieges, und auch durch das dauernde Fehlen einiger Spieler hat das ganze dann eine etwas zähe Note gekriegt. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht trotzdem etwas Spaß gemacht hat, aber im Großen und Ganzen war der Beginn der Kampagne einfach wesentlich interessanter.

Zum Zweiten muß ich mich Olaf anschließen, und sagen, daß die Charakterplanung maßgeblich zu dieser Misere beigetzragen hat. Daran bist nicht du schuld, Nirravn, sondern ich sehe diese eher bei uns Spielern. Es wäre einfacher und für die Gruppendynamik wesentlich besser gewesen, wenn alle Chars aus einer "Kaste" gekommen wären. Dadurch, daß ein Großteil der Gruppe aus "Zwangsrekrutierten" bestanden hat, wurde der Trotz der Chars gegen das Militär geschürt. Um sie bei der Stange zu halten wurde der Druck erhöht, und der Trotz stieg weiter - Teufelskreis.

Zusammenfassend ist zu sagen, trotz einiger Hinderlichkeiten hat die Sache doch Spaß gemacht, aber durch manche Schwierigkeiten (s.o.), wurde das Ende recht zäh. Die Schuld daran liegt nicht nur beim Erzähler, sondern auch bei den Spielern, aufgrund einer "Trotzhaltung" gegen die Obrigkeit und einer nachlassenden Ernsthaftigkeit beim Rollenspielen (zuviel Gegeneinander- gearbeite und zuviel out-of-play-Witzelei! Diese Entwicklung fiel mir letztens auch bei WOW auf).
Also einigen wir uns doch darauf, dass Nirraven nach seinem Tief, nochmal was mit IK probiert, die Spieler etwas ernster sind und die Charaktere nicht aus absolut gegensätzlichen Verhältnissen stammen.
Die freie Zeit können wir z.B., falls Interesse besteht, mit etwas anderem ausfüllen (wie etwa Lone Wolf, Midnight oder Feng Shui). Sollten wir am Samstag mal drüber reden.

Laß den Kopf nicht hängen, Nirraven :thumbsup:

Kaelas
Freitag, 23. Februar 2007, 13:37
So, dann auch mal mein Komentar.

Also am Anfang fand ich die Sache auch sehr nett, obwohl der hohe Anteil an nicht Militärs schon etwas überraschend war. Während des Krieges hat es ja noch so einigermaßen gepaßt, da hatte man einen gemeinsamen Feind und das läßt die Gruppe zusammenhalten. Allerdings fingen dann die lustigen ich mache meinen Kram Sachen an die die anderen vor mir auch schon beschrieben haben.
Ich weiß ja nicht so ganz genau warum sich die Leute dagegen gewehrt haben Berufssoldaten zu spielen. Kann doch auch lustig sein, vor allem wenn von Meister rausgegeben wird das es sich um eine Ex-Militäreinheit handeln soll. Wenn die Leute ein Problem damit haben Befehle von meiem Charakter entgegenzunehmen, dann ist das kein Problem, dann einigt man sich von mir aus vorher auf einen Anführer und der wird dann halt Oberleutnant oder so was, hätte ich auch kein Problem mit. Vielleicht hätte es der Gruppe gut getan wenn sie auf dem Rückzug in einen Hinterhalt geraten wäre oder abgeschnitten worden wäre und sich allein hätte durchschlagen müßen. Mit allen Komplikationen, also auch Jack instand Haltung, etc.
Auch das Interesse der Charaktere oder auch der Spieler am Plot hat gegen Ende irgendwie abgenommen.

So ein Systemwechsel wäre auch mal was feines. Samstag komme ich nciht zum Rollenspieltreffen. Aber vielleicht ist ja am Abend noch Zeit.

njut
Samstag, 24. Februar 2007, 00:23
na dann will ich auch mal:

zuerst einmal: der part der kampagne den ich miterleben durfte, war super; habs bedauert das ich net öfters zeit hatte, denn die story war hammer goil!!

das hauptproblem seh ich ähnlich wie meine "vorschreiber" in der gruppe selber. das fängt beim ceo der gruppe an und hört bei meinem späher auf !
mal ehrlich ne militäreinheit waren wir nie, das thema kollidierte immer entweder mit der gesinnung oder dem charakterkonzept jedes einzelnen.
bei mir kommt halt hinzu, dass ich wg. meinem abendstudium nicht mehr soviel zeit habe, leider!

ich denke du hast es dir aber auch selber unnötig schwer gemacht, indem du jedem sein charakterkonzept abgenickt hast....gut jetzt weiss ich net wie tiefen einblick du in selbige hattest, aber ich geh einfach ma von aus....da hättest positiv einwirken können/sollen/müssen/dürfen (wenn man das überhaupt als "fehler" werten kann)
evtl. könnte da so ne art militärkodex hilfreich sein, der die Handlungsmöglichkeiten der charaktere in bestimmten situationen einschränkt oder gar vorgibt.

Rockstar
Montag, 26. Februar 2007, 12:12
Hallo Jungs & Mädels,

Sorry, dass ich zur Krise auch meinen (bzw. keinen) Beitrag geleistet habe!

Mit dem kleinen Schreihals zu Hause muss sich bei uns noch einiges einpendeln. Dann kann ich hoffentlich auch bald mal wieder Freitag abends mitspielen.
Das was ich von IK mitbekommen habe (und das war leider sehr wenig) fand ich aber echt gut - ich mag das Setting und Nirraven ist doch ein guter Master.

Ein wenig zur Verwirrung haben auch die entfallen/verschobenen Termine beigetragen.
Daher die Frage: ist diesen Freitag (02.03.) was geplant? Welches System? Dann würde ich mir den Abend frei nehmen, damit man sich mal wieder sieht.

Liebe Grüße

Rockstar

flow
Montag, 26. Februar 2007, 12:28
Hallo rockstar,

diesen Freitag ist meines Wissens nach WOW bim Loki geplant.