Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unerforschte Weiten - Ungespielte Welten
Minza
Mittwoch, 19. September 2007, 21:38
Die klassischen Systeme haben wir alle schon mehr oder weniger bis zur Vergasung durchgenudelt... egal ob wir nun die Tempel der Alten durchwanderten, uns durch versmogte Megaplexe kämpften oder mit unseren Gefährten in den verschiedensten Gasthöfen irgendwelcher Fantasywelten zechten.
Aber wie sieht es mit anderen Welten aus?
Gibt es für euch Fiktionen oder Ideen-Fragmente, von denen ihr noch nicht kosten konntet? Weil es kein passendes System gibt (okay, mit GURPS und ähnlichen Werken sollte das kein Problem sein) oder ihr keine Spieler gefunden habt, die sich das tatsächlich antun würden?
Habt ihr eventuell sogar schon Charaktere in euren Köpfen herumspuken und wartet eigentlich nur noch darauf, daß ihr eventuell doch noch die Chance habt, in der entsprechenden Welt zu spielen?
Ich bin gespannt...
NeonSamurai
Donnerstag, 20. September 2007, 10:53
Ich werd immer wieder von neuen Settings überrascht, sobald man begonnen hatt, über den Tellerrand zusehen.
Tomtom
Donnerstag, 20. September 2007, 11:13
Was mich mal reizen würde zu spielen wäre Serenity.
Ich hab die Serie geguckt und war begeistert *gg*
Mir hat allgemein das Setting zugesagt und ich könnte mir gut vorstellen in dieser Welt ma ein wenig zu spielen.
Minza
Donnerstag, 20. September 2007, 11:19
Firefly aka Serenity spielen wir (war eigentlich beim ersten anschauen klar, daß wir das mit einigen Leuten zocken werden) und es ist wirklich genial ^^
Eigentlich hatte ich gedacht, ich würde nie dazu kommen, eine reine Hobbit Kampagne im Auenland anzusiedeln, aber irgendwie hat es mit den Spielern dann dennoch geklappt. Wobei das ganze dann doch seeeehr relaxed ist... danach fühlt man sich schon so richtig hobbitisch O_o
Was ich mal spielen möchte, wozu ich aber vermutlich nie oder nur sehr schwer kommen werde:
Babylon 5... als Dilgar Heilerin sich den ganzen Vorurteilen ausgesetzt fühlen.
Farscape... als Vorcarian Schamanin von der Gruppe mitgeschleift werden.
Dune... als Sklavin eines niederen Hauses meinem Meister dienen.
Tomtom
Donnerstag, 20. September 2007, 11:26
Hehe ^^
Ich hätte es ja gerne ma auf dem Thementreffen ausprobiert.
Kam ja leider nicht zustande und ausserdem musste ich dann an dem WE eh weg. Hätte also sowieso nich geklappt.
Ich hab mich mal selbst darin versucht es zu leiten was aber für mich eher ne Katastrophe war. ^^ Ich bin einfach doch einfach reiner "Konsument" und Spieler *g*
Babylon 5 und Dune könnten mich auch reizen.
Babylon 5 als Telepat aber nicht im PSI Korps und Dune evtl als Fremenkrieger oder sowas in der Art *g*
Farcscape sagt mir nur ganz entfernt was ... war glaub ich auch SF oder?
Was für mich noch immer offen steht was ich schon immer mal spielen wollte ... üblen Kampfmagier in SR *g* dazu bin ich leider noch nie gekommen. Aber das ja wohl eher "Standard Setting".
Sonst steht auf meiner Liste der noch zu spielenden Spiele:
Warhammer
World of Warcraft
P,P&P oder so ähnlich
und bestimmt noch zig andere Spiele die ich jetzt noch ned kenne *g*
sissle
Donnerstag, 20. September 2007, 11:55
P,P & P sollte ich dann doch mal auf nem Treffen leiten :)
Tomtom
Donnerstag, 20. September 2007, 11:57
Hehe :-)
Umbedingt ^^ Nur kann ich leider Samstags nicht :-/
Aber irgendwann wird sich schon mal ne Möglichkeit ergeben :-)
sissle
Donnerstag, 20. September 2007, 12:00
och ich bin da flexibel - alles was nach meinem umzug ist lässt sich einrichten :)
thestor
Donnerstag, 20. September 2007, 12:12
In Computerspielen sehe ich immer wieder ganz nette Settings, die ich zu gerne mal mit GURPS verwursteln möchte. Gerade die alten DOS Spiele haben da oft sehr schöne Welten gehabt, dank Abandonware-Seiten kriegt man sie kostenlos und dank DosBox kann man sie fast immer problemlos spielen.
Ein paar alte Perlen:
Der Patrizier: Nord- und Ostsee im, ich glaube 13. Jahrhundert. Korrupte Stadtherren in den Badehäussern, rauschende Feste mit denen sich Emporkömmlinge etablieren, intrigante Handelsfürsten, die Welte könnte spannend sein.
Red Alert: Das erste ist ausgesprochen düster, keine peinlichen Comedy Versuche wie im zweier. Ein klassisches Kriegssetting, mit der technsich und (zunächst) zahlenmässig weit überlegenen Roten Armee, die im ersten Ansturm bis zum Rhen vorstösst. Danach entweder die Kriegswende oder Verhinderung der selbigen, je nachdem wo man steht.
Starcraft: Nicht mehr Dos, aber sicher auch schon eine alte Perle. Terraner, Protoss und Zerg, erstere dazu noch in verschiedenen Fraktionen zersplittert. Ein weiteres Kämpfersetting, diesmal mit Sci-Fi Hintergrund.
Es gibt natürlich auch ein paar neue Perlen:
Command & Conquer Tiberium Sun: Das Spiel ist ja nicht so überragend, aber der letzte Weltkrieg auf eienr verseuchten Erde, mit klassichen Marines auf der einen, und fanatsichen Kultisten auf der anderen Seite.
Tropico: Das wäre ein recht ungewöhnliches Setting, eine karibsiche Bananenrepublik. Touris über den Tisch ziehen, ein bisschen rebellieren, Korruptionsgelder einstreichen und verteilen, ausländische Diplomaten beeindrucken... je nachdem wonach einem der Sinn steht.
@Tomtom: Kennst du das Computerspiel "Emperor: Battle for Dune"? Ich kenne halt weder Dune Büche rnoch Filme, aber auf "Battle for Dune" basierend würde ich gerne mal was leiten.
Tomtom
Donnerstag, 20. September 2007, 12:26
Also das "Emperor: Battle for Dune" kenne ich ned :-)
Ich kenne noch das Uralte "Dune" Echtzeitstrategiespiel das damals vor dem allerersten Command&Conquer gab *g*
Und sonst halt nur das erste Buch (Band 2 fand ich die ersten paar Hundert Seiten so öde das ich ned weitergelesen habe) und diverse Filme die es gibt.
Bil
Donnerstag, 20. September 2007, 13:30
StarCraft könnte nett sein, aber dazu weiß man IMO zu wenig über die Welt. Sonst wird's halt nur ein Militär-Spiel. Aber wenn StarCraft II dann mal das Licht der Welt erblickt, das IIRC ja aus der Ego-Perspektive gespielt wird, wird man wohl mehr über die Welt erfahren.
Hellboy tät ich gerne mal spielen.
Chrome
Donnerstag, 20. September 2007, 14:22
Das Fallout Setting fände ich reizvoll, vor allem für eine Kampagne.
Katzulhu (Cthulhu mit Katzencharakteren) würde mich mal als Oneshot interessieren.
Sehr interressant wäre auch Fantasy vor einem Orient Hintergrund, aber das ist wohl seit 9/11 irgendwie aus der Mode gekommen.
Nett wäre auch mal ein Kreuzritter Setting, religiöse Spannungen und politische Intrigen in einem von Christen beherrschten und hauptsächlich von Muslimen und Juden (ist das historisch korrekt?) bewohnten Jerusalem - so ein bischen wie "Königreich der Himmel". Ein wenig Mystik und Magie darf (muß aber nicht) dabei sein. Kennt jemand etwas in der Richtung?
chaotic
Donnerstag, 20. September 2007, 14:29
Katzulhu würd ich auch mitspielen, hört sich interessant an.
Gashnákh
Donnerstag, 20. September 2007, 15:06
Fallout hat ein eigenes system das man auf helden.de runterladen kann. Ich würd des gern mal leiten ^^ sonst liebe ich ja fading suns... Ach ja, in gurps leite ich wenn möglich im marvel universum ^^
Minza
Donnerstag, 20. September 2007, 20:17
StarCraft könnte nett sein, aber dazu weiß man IMO zu wenig über die Welt. Sonst wird's halt nur ein Militär-Spiel. Aber wenn StarCraft II dann mal das Licht der Welt erblickt, das IIRC ja aus der Ego-Perspektive gespielt wird, wird man wohl mehr über die Welt erfahren.
Ne, SC2 wird auch wieder draufsicht sein, Ghost sollte 3rd Person werden, wurde aber gecancelt... aber in den Romanen erfährt man auch schön viel von dieser Welt. Wäre echt ein schönes RPG Setting (Warcraft macht ja auch Spaß zu spielen als RPG).
Hellboy tät ich gerne mal spielen.
Auch recht geil zu spielen... Agenten des B.P.R.D. und dergleichen ^^ Spielen wir am Samstag wieder.
Worauf ich noch Lust hätte:
Star Trek zu TOS Zeiten... irgend eine kleine wissenschaftliche Kadettin der Sternenflotte ^^ Aber da töten mich meine Spieler vorher...
thestor
Donnerstag, 20. September 2007, 23:22
Historische Settings meide ich eher, da habe ich immer das Problem mich zu sehr einarbeiten zu müssen für den historischen Hintergrund ("Metall klirrt schwer auf Stein als eine große Gestalt in Plattenpanzer die Stufen hinunter- wie Plattenpanzer gab es noch nciht? F**k"). Ausnahme ab 19. Jahrhundert etwa, ab da meine ich mich gut genug auszukennen.
Das uralte "Dune 2", ja ahb ich auch mit allen Häusern durch. Ich meinte halt sowas mit einem Dune RPG, also keine dieser Energieschidle (oder nur sehr selten), sondenr zünftige Panzer (oder, wie in Battle for Dune, auch Hovertanks und Walker).
Starcraft, nun über die Welt ausserhalb des militärischen sit recht wenig bekannt, aber man kann sich einiges zusammenreimen. So ist es anscheinend gang und gäbe, dass Marines durch eine Art chemisch/neurale Gehirnwäsche aus Sträflingen zwangsrekrutiert werden. Und es scheint recht viel lokal (=planetaren) Patriotismus zu geben wenn man sich die Revolten gegen die Konfödertaion und anschließend gegen die Liga/Dominion ansieht.
Eine Falloutkampagne, wär dafür GURPS in Kauf nehmen würde, dem könnte ich mich als spielleiter andienen.
Fantasy vor Orient Hintergrund... wenn es ein fiktiver Hintergrund sein darf könnte ich auch damit dienen (Quest for Glory 2: Trial by Fire).
Minza
Donnerstag, 20. September 2007, 23:41
Das uralte "Dune 2", ja ahb ich auch mit allen Häusern durch. Ich meinte halt sowas mit einem Dune RPG, also keine dieser Energieschidle (oder nur sehr selten), sondenr zünftige Panzer (oder, wie in Battle for Dune, auch Hovertanks und Walker).
Da wirst du kein wirkliches Dune RPG zu finden, außer du baust es dir mit GURPS und Co selber. Weil gerade solche Sachen wie Walker und Hovertanks für Dune deeeermaßen untypisch sind, daß es schon weh tut, diese Spiele zu sehen (auch wenn sie Spaß machen).
Ein "richtiges" Dune RPG würde vielmehr auf Intrigen und politische Spielchen hinauslaufen und wenn es zum Kampf kommt, dann eher im Nahkampf und ohne großes Kriegsgerät (außer man nimmt jetzt eine planetare Bombadierung oder eine Invasion von Kampfrobotern; in der richtigen Epoche versteht sich).
Starcraft, nun über die Welt ausserhalb des militärischen sit recht wenig bekannt, aber man kann sich einiges zusammenreimen.
In den Romanen kommt schon genug Info vor, um daraus ein funktionierendes RPG zu kreieren.
Tom
Freitag, 21. September 2007, 08:36
Es gab ein Dune RPG. Einfach mal danach googeln oder hier die Forensuche bemühen.
Jadetiger
Freitag, 21. September 2007, 09:00
Zum Dune RPG gabs hier im Forum mal Download-Links. Ich habs leider nur in Teilen. Falls es jemand sich komplett runtergeladen hat, bite mir ne PN schicken!!!
Mich interessieren hauptsächlich Rollenspiele, die neue Herangehensweisen an das Hobby Rollenspiel aufzeigen.
Ansonsten bietet der Indie-RPG-Markt viele ungewöhnliche Settings zu entdecken.
Sehr gespannt bin ich auf "Noumenon".
Was mich auch mal interesseiren würde, wäre ein 1001 Nacht Setting.
Überhaupt gibt es noch viele historische Epochen, die bisher kaum von RPGs beleuchtet wurden.
Ronin
Freitag, 21. September 2007, 09:16
Bezeichnet mich ruhig als krank (habt ja gar ned so unrecht damit ;) )
Ich würde gern mal als Gott durch die Welten ziehen - im Sinne der griechischen Götter, die ihre Ränkespiele unter sich ausmachen oder der nordischen Götter, die gegen ein unvermeidliches(?) Schicksal kämpfen.
Heimdall
Freitag, 21. September 2007, 10:47
Sonst steht auf meiner Liste der noch zu spielenden Spiele:
Warhammer
Gestern lag das Grundregelwerk in meinem Briefkasten ;)
Werds mir morgen auf dem RST anschaun, können wir uns ja am 29. drüber unterhalten (hoffe ich)
World of Warcraft
D20, oder? Vielleicht findet sich wer der mal ein Einführungsabenteuer macht...
P,P&P oder so ähnlich...
Das vielleicht wenn meine Kleine lesen kann, zum Anfixen =)
Minza
Freitag, 21. September 2007, 11:14
Für Warcraft haben wir sogar schon ne Kampagne laufen O_o Da spiel ich eine Harpie O_o
Und ich vergaß: P, P & P wäre auch mal schön zu spielen, da habe ich sogar schon nen Charakter... Lisa, die melancholische Flickenpuppe.
thestor
Freitag, 21. September 2007, 11:23
"Emperor: Battle for Dune" hat halt auch einiges an Nebenmissionen, die teilweise sehr inspirierend sein können und sich gut fürs Rollenspiel ummodeln lassen.
Durch Zufall war ein Szenario geradezu wunderbar geeignet für ein längeres Fremenabenteuer, ich hoffe wirklich das mal anbringen zu können. Vielleicht etwas gekürzt mal auf dem Treffen.
Nitewolf
Freitag, 21. September 2007, 11:27
Mit Al-Qadim gab es durchaus ein gut ausgebautes 1001-Nacht Setting. Weiss allerdings nicht, wie gut man da noch rann kommt.
Fänd ich übrigens auch mal nett zu spielen.
Unerfüllre Rollenspielträume:
- L5R
- Exalted
- Midnight oder Ravenloft
- WWII-Superhelden-Setting
Ansonsten würde mich so ziemlich jeder Fantasy mit was-auch-immer Crossover reizen. Ich steh einfach auf sowas.
Tomtom
Freitag, 21. September 2007, 11:38
Na dann hab ich ja noch einen Grund mehr mir den 29 irgendwie zu ermöglichen! :-)
Und WoW d20 richtig. Ich hab ansich auch das Grundregelwerk daheim. Aber ich wills ja spielen und nicht leiten! P) Ausserdem bin ich ein ganz mieser SL.
Dann gib deiner kleinen Mal mehr Knödeln und so damit sie schnell groß und stark wird und lesen lernt! *g*
Ach und bei unerfüllten RPG Träumen muss ich weniger an generelle Settings denken Nitewolf als eher an Charkonzepte die ich gerne mal probieren würde :-)
Dazu gehört auf alle Fälle eine Bardin in D&D und ein absoluter non-Combat Char in SR, sowas wie nen Reporter/Reporterin oder so der/die sich aus allem Mist irgendwie rausquatscht oder über zig Connections und so ihr Ziel erreicht*g*
Bis dann
Tom
Nitewolf
Freitag, 21. September 2007, 13:54
Oh ja, bei Mutant Chronicles hab ich mal ne Rporterin gespielt, man hab ich die Gruppe mit ihrer Neugierde in die Scheisse geritten!
Gott sei Dank wars nur ein One Shot :P
Charakter konzept, dass ich wahnsinnig gern mal spielen würde:
Ein Alufiend Paladin of Sune :laugh:
Tomtom
Freitag, 21. September 2007, 14:36
Also Alufiend sagt mir gerade nix ^^
Aber ein Succubus Paladine of Sune oder Nymph Paladine of Sune könnte sicherlich lustig sein ^^
Leider halt völlig uneffectiv was Powergaming angehen würde wegen den hohen ECLs.
Und der Paladin wenn dann aber mit der Variante ausm Unearth Arcane oder so ähnlich wo der Paladin auch CG sein darf!
yennico
Freitag, 21. September 2007, 20:20
Also Alufiend sagt mir gerade nix ^^
Ein Alufiend ist ein weiblicher dämonischer Nachkomme einer Fortpflanzung eines Succubuses mit einem Menschen.
Aber ein Succubus Paladine of Sune oder Nymph Paladine of Sune könnte sicherlich lustig sein ^^
Ein offizieller Succubus Paladin (http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/fc/20050824a). :)
Anomander Rake
Freitag, 21. September 2007, 20:30
Hm, Katzulhu klingt nett.
Ich hätte ja auch gerne mal als Insekt das Haus erkundet.
Schön wäre auch mal Nursery Crime Division - in einem englischen Kaff Verbrechen an und von Märchenfiguren aufzuklären...
Ansonsten(Settings aus Romanen und Serien):
- Farscape
- Malazan
- Prince of Nothing
Und irgendwann mal Iron Kingdoms nach True20-Regeln!
Jadetiger
Sonntag, 23. September 2007, 10:40
@Ronin
Wenn du nen Gott im antiken Sinn spielen willst, schau dir mal "Nobilis" an.
Ansonsten könnte dich mein neues Rollenspiel "Perelin" (noch in Arbeit), interessieren. Dabei erschafft man eine Welt während man spielt.
@Nitewolf
Midnight würde ich auch gern mal wieder spielen. Flow ist da der richtige Ansprechpartner.
L5R (1st Ed.) würde ich unheimlich gern mal wieder leiten. Vieleicht kriegen wir ja mal ein Oneshot auf die Reihe...
Nitewolf
Mittwoch, 26. September 2007, 10:48
Und der Paladin wenn dann aber mit der Variante ausm Unearth Arcane oder so ähnlich wo der Paladin auch CG sein darf!
Laut dem neuen Forgotten Realms wächst die Einschränkung, dass Priester (oder Paladine) nur einen Alignmentstep von ihrer Gottheit entfernt sein dürfen ja auf dem Mist der Götter selbst. Vermutlich trauen sie einem sonst nicht über den Weg.
Jedenfalls fand Sune Paladine so stylisch und war so neidisch auf die Götter, die welche hatten, dass sie sich entschied, auch welche haben zu wollen, selbst wenn diese LG sind. Ich find die Frau einfach Klasse :))
yennico
Dienstag, 2. Oktober 2007, 10:46
Mit Al-Qadim gab es durchaus ein gut ausgebautes 1001-Nacht Setting. Weiss allerdings nicht, wie gut man da noch rann kommt.
Soweit ich weis ist Al-Qadim OOP und man bekommt es entweder in Prinform noch bei Ebay oder elektronisch bei RPGnow.
Unter Arabian Adventure (http://www.arabianadventures.org) gibt es eine D20 Conversion des alten Ad&D Al-Qadim Settings. Wie gut diese Conversion ist, weis ich aber nicht.
Fänd ich übrigens auch mal nett zu spielen.
Bei mir zu Hause liegen schon seit langen die Al-Qadim Bücher, nur zum Lesen bin ich leider noch nicht gekommen. :(
meister_yordin
Dienstag, 20. November 2007, 02:56
erstens: ich wuerd all das gerne mal spielen was ich selbst schon gemeister habe.
so sachen wie zum beispiel:
70ies-black-music-road-adventuer: eine soulband auf tournee durch die staaten
oder
soviet superspies: die usa liegt am boden, die udssr ist die letzte verbliebende weltmacht - beschuetzt sie
oder
heroes of 1946 - superhelden-pulp
zweitens: es gibt auch ein paar comics, in deren welt ich gerne mal spielen wuerde:
planetary von warren ellis
insgesamt das gesammte wildstorm-universum
john constantine - hellblazer
drittens: film und fernsehen
the prisoner (nummer 6), gabs mal als gurps sourcebook (fuer die jüngeren http://de.wikipedia.org/wiki/Nummer_6)
edgar wallace - und ich spiel kinski
mehr faellt mir im moment nicht ein.
gruss
yordin
yennico
Sonntag, 9. Dezember 2007, 15:00
70ies-black-music-road-adventuer: eine soulband auf tournee durch die staaten
Zum Glück habe ich das mitgespielt. Das Adventure war einfach genial. :thumbsup: Noch die ganze Woche danach hatte ich Carwash als Ohrwurm im Kopf. :) Wenn ich jetzt mal wieder das Lied Carwash höre, muss ich an dieses Abenteuer denken. :)
Grimmstorm
Freitag, 8. Februar 2008, 08:31
... Zudem liebe ich es in meinen Abenteuern die Grenzen zwischen Gut und Böse aufzuweichen. Die Stellung der Spieler wird dabei meist erst im Abenteuer klar. Konfrontation liebe ich einfach ;)
Das ist eines der zentralen Elemente von Dune, würde ich sagen. Die Abstraktion von Gut und Böse und die Relativierung im Bezug auf den einrahmenden Kontext. Die Konfrontation mit der eigenen Psyche, Ethik und Moral. Und letztlich die Konfrontation mit der Psyche der Gesellschaft.
Das ist auch einer der Gründe warum mir Dune so sehr gefällt.
Jadetiger
Sonntag, 7. Dezember 2008, 19:17
Dazu gibt es mehrere Rollenspiele. Z.B.:
- D&D Epic Level
- Nobilis (http://www.ogrecave.com/reviews/nobilis.shtml)
Fred
Montag, 8. Dezember 2008, 17:02
Ich würde gerne einmal im Universum von Orions Arm spielen (www.orionsarm.com), Hard SF im Jahre 10000! Der Hintergrund ist beeindruckend, ähnelt ggf. Vinges Ein Feuer auf der Tiefe oder dem Kultur Universum von Banks.
Minza
Freitag, 19. Dezember 2008, 16:52
Neuerdings liebäugle ich mit der Idee einer sehr bodenständigen und auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Kampagne im Pleistozän, in der die Spieler die Rolle einer kleinen Gruppe Homo sapiens neanderthalensis oder gegebenenfalls auch Homo sapiens sapiens einnehmen könnten... Regeln dazu gäbe es sogar von GURPS, alles andere könnte man sich prima konstruieren.
Hach ja... a Geek can dream, though. A Geek can dream!
NeonSamurai
Freitag, 19. Dezember 2008, 17:29
Oriental Adventures..sniff...gerade jetzt wo ich das geniale neue Prince of Persia zocke -.-
Fred
Montag, 29. Dezember 2008, 21:26
Ach ja: Eine Kampagne auf der Ringwelt, das wäre vielleicht noch was. Ich spiele alle meine Charaktere eh wie den Hintersten...würde mich freuen, alle Kzin-Mitspieler-"Helden" so richtig in die Pfanne zu hauen :)
Oder ein Teela-Brown-Abkömmlings-Glückspilz. Oder gleich ein Protektor... :)
Fred
Donnerstag, 1. Januar 2009, 23:58
Eine Kampagne auf der Flusswelt der Zeit wäre auch interessant. Würde mich extrem wundern, wenn das bereits jemand getan hätte...
Natürlich müsste der Spielleiter über gute Geschichtskenntnisse verfügen. Die Spieler könnten sich selbst spielen - schließlich ist ja die gesamte Menschheit auf der Flusswelt wiedererweckt worden :)
Matthias
Freitag, 2. Januar 2009, 01:41
Die Idee hatte schon einer: http://sjgames.com/gurps/books/riverworld/
:)
Fred
Freitag, 2. Januar 2009, 04:08
Cool. Jetzt muss es nur noch jemand leiten :)
rq3_fan
Freitag, 2. Januar 2009, 12:27
Ich hab das oben genannte Quellenbuch irgendwo rumfliegen, vielleicht kann ich es Dir ja mal geben.
Fred
Freitag, 2. Januar 2009, 15:28
yeah! :)
Fred
Sonntag, 4. Januar 2009, 00:03
Was ich auch gerne mal spielen würde aber wohl nie tun werde ist "Aria", ein generisches Fantasy System. Die Charaktererschaffung ist recht detailliert, mit einem ausgearbeiteten Lebenslauf incl. beruflichem Werdegang, einer Familienbeschreibung (Erbfolge, Zusammenhalt, Ansehen, Stellung, Schwarze Schafe usw.). Das Kampfsystem ist relativ komplex, und es gibt ein interessantes Meta-Magiesystem: Der Spielleiter muss sich überlegen, wie die Magie in seiner Welt funktioniert, welcher Quelle sie entspringt, welche Charakteristiken diese Quelle hat usw.
Auch gibt es Regeln für den Entwurf ganzer Gesellschaften, einschließlich ökonomischer, philosophischer udn politischer Aspekte.
Das besondere an Aria ist aber die "Interactive History". Spieler und Spielleiter erzählen nach bestimmten Regeln die Geschichte einer Familie, einer Dynastie oder einer ganzen Kultur. An Schlüsselpunkten der Geschichte springt das Spiel dann in's normale RPG. Im Laufe der Zeit wird man daher z.B. die Abkömmlinge seines ursprünglichen Charakters spielen und so eine generationenübergreifende Saga erfinden.
Leider ist das Grundregelwerk dick wie ein Telefonbuch :(
Fred
Samstag, 28. Februar 2009, 00:40
Ein sehr anspruchsvolles Setting wäre die Welt aus den Thomas Covenant Geschichten von Stephen Donaldson. Wilde Magie, Erdkraft, Forsthüter, Ranyhyn, Ramen, Haruchai und Bluthüter, Hoch-Lords, Riesen, Urböse, Skest, Sandgorgonen, Dämondim, Greuelinger, Croyel, Arghule, Elohim, undundund... :)
Wäre allerdings knallharte High Fantasy, also nix für Sword & Sorcery Freunde
Fred
Sonntag, 5. April 2009, 23:43
Und irgendwann würde ich gerne mal Continuum (http://en.wikipedia.org/wiki/C%C2%B0ntinuum) spielen. Die Chars können sich in diesem System Kraft ihres Willens in die Zukunft und Vergangenheit versetzen, zunächst nur um einige Tage, später (mit mehr XP) bis in ferne Zeitalter. Der Witz dabei ist, dass die Geschichte im Grunde nicht verändert werden kann; es ist also gut, nicht all zu viel über das eigene Schicksal zu wissen :)
Durch ihre besondere Fähigkeit können die Chars Situationen zu ihren Gunsten beeinflussen (z.B. Gegenstände aus der Zukunft in der Vergangenheit hinterlegen, die sie in der Gegenwart benötigen), sich selbst unterstützen durch eine Reise in die Vergangenheit (oder durch Hinweise aus der Zukunft) oder mal eben mitten im Kampf eine Auszeit von ein paar Monaten nehmen, um die Kampfskills zu trainieren :)
Es gibt auch ein paar abgefahrene vorgeschichtliche Zeitalter, in denen z.B. eine Entität die Küste des gesamten indischen Subkontinents bedeckt und Antimaterie akkumuliert.
Ich stelle mir das extrem schwer zu leiten vor. Zum einen muss man ständig überlegen, ob ein Zeitparadoxon vorliegt und wie es gelöst werden kann. Zum anderen sollte man über zumindest grobe Geschichtskenntnisse aus praktisch allen Epochen verfügen, wenn die Spieler mächtiger werden. Dagegen ist Mage und THS vermutlich gar nichts.
Lange ist schon der Nachfolger von Continuum angekündigt, Narcissist. In diesem System soll es dann möglich sein, die Vergangenheit zu ändern, d.h. Alternativwelten zu schaffen. Ich hoffe das wird noch was. Dafür scheiße ich gerne auf so manch andere Veröffentlichung.
Jadetiger
Montag, 6. April 2009, 09:17
Ich stelle mir das auch praktisch unmöglich zu leiten vor.
Deiner Beschreibung nach kann ich als Spieler ja jeden Plot des SL zu jedem beliebigen Zeitpunkt beliebig lang "on hold" stellen un mich sonstwo rumtreiben bis ich ausreichend XP zusammen habe um die Haupthandlung bewältigen zu können...
Wie soll man denn da als SL irgend ne Art von Plot vorbereiten können???
Fred
Montag, 6. April 2009, 10:25
hihi, die Charaktere altern, dafür gibt es genaue Regeln (und die Auszeit wird wohl nicht ausgespielt, sondern abstrakt abgehandelt) ...wichtiger wäre meiner Ansicht aber, dass sie andere Dinge in der Zwischenzeit auch wieder vergessen. Weiß nicht mehr, ob das wie bei Adestis auch berücksichtigt wurde.
Streicher
Montag, 6. April 2009, 19:17
Wenn Continuums Regeln auch sehr unklassisch, Hippie-RPG-artig ablaufen kann ich mir durchaus vorstellen, dass nicht der Spielleiter, sondern die Spielerziele bestimmen wie die Story aussehen wird. Das dürfte eigentlich wunderbar klappen.
Wenn das so ein 2nd-Gen-RPG mit ganz viel SL-Vorbereitung und einem Abenteuerpfad ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man das leiten sollte. Ohne verrückt dabei zu werden.
Jadetiger
Dienstag, 7. April 2009, 12:49
Wenn das so ein 2nd-Gen-RPG mit ganz viel SL-Vorbereitung und einem Abenteuerpfad istWas hat denn 2nd-Generation-RPG mit Abenteuerpfaden zu tun? 2nd-Gen legt doch einfach nur ein sehr großes Gewicht aufs Erzählerische (die Regeln sind also zweitrangig).
Streicher
Dienstag, 7. April 2009, 22:35
Genau umgekehrt. Nach der ersten Generation von RPGs, wie Dungeons & Dragons oder Tunnels & Trolls, welche extrem viele Dinge mit simplem SL-Interpretationen erledigt haben. Kamen Spiele auf, die für diese ganzen Spezialfälle Regeln und Werte erfunden haben. Runequest oder AD&D zB. Das ganze hat dann immer abartigere Züge, wie in Rolemaster + Kompendien oder Phoenix Command, angenommen. Bis es dann in der dritten Generation wieder zurück zu simpleren Regeln gegangen ist um einer Story mehr Raum bieten zu können.
Nitewolf
Donnerstag, 16. April 2009, 10:31
Vorbereitung wird ohnehin schwer überbewertet. ;)
Was ich mir aber wirklich schwer vorstelle an der Sache ist, dass es einerseits natürlich schwer ist, Abenteuer und Kampagnen sauber zu planen, wenn dei Spieler so viel Freiheit haben, das Geschehen zu beeinflussen, es andererseits aber verdammt schwer ist, den Impact ihrer Zeitreisen (vor allem in die Zukunft!) auf die Geschehnisse richtig rüberzubringen, wenn man keine exakten Vorstellungen vom Verlauf der Geschichte hat. Ein einfacher Divination Spell treibt mich als Spontanmeister ja meist schon zur Verzweiflung.
Wie man das handlen soll ist mir eigentlich ein Rätsel. Ich könnte es jedenfalls nicht.
Jadetiger
Freitag, 17. April 2009, 18:11
@ Streicher
Meine Definition war bisher so:
1. Generation: Das Spiel erfolgt mit einem Aufmerksamkeitsfokus auf die Spielregeln (D&D, AD&D usw. bis hin zu Phoenix Command)
Zeitraum: Ende 1970er bis Ende 1980er
2. Generation: Gegenbewegung zur "1st Gen": Aufmerksamkeitsfokus sehr stark auf dem Erzählerischen, die Regeln werden stärker in den Hintergund gedrängt, können dabei sogar teilweise broken sein (z.B. WoD 1, Fading Suns, L5R, Tristat)
Zeitraum: Anfang 1990er bis Ende 1990er
3. Generation: Diese Spiele versuchen schlanke Regeln zu verwenden, die den Spielfluß nicht behindern aber doch elegante vielseitige Mechanismen zu verwenden, die auch einen gewissen Crunch haben können (z.B. Silhouette, Savage Worlds, WoD 2)
Zeitraum: ab Ende der 1990er
So hatte ich das mal mit Wolfgang im Games In ausdiskutiert
Ich persönlich habe für mich noch die 4. Generation definiert:
4. Generation: Erstarken des Indy- und Print-on-demand-Marktes. Aufweichung des Spielkonzeptes "Rollenspiel" (alle "distributed authoring Games"/SL-losen RPGs, Forge-geborene RPGs, RPGs aus Kleinstverlagen etc.). Hier ist die Innovation das hauptsächliche Kaufargument.
Zeitraum: Seit dem Platzen der d20/OGL-Blase
Lohnt es sich zu diesem Thema nen Thread aufzumachen?
Minza
Freitag, 17. April 2009, 18:31
Lohnt es sich zu diesem Thema nen Thread aufzumachen?
Warum nicht? Hier ist es off-topic und ein neuer Thread kann dem Forum nicht schaden ^^
Jadetiger
Freitag, 17. April 2009, 23:00
Thread ist offen.
Jetzt bitte wieder zurück zur Topic!
Fred
Dienstag, 6. Oktober 2009, 14:29
Ein weiteres interessantes Setting wäre das Nachtland von William Hope Hodgson. Greg Bear hat gerade mit "Die Stadt am Ende der Zeit" eine Art Hommage daran geschrieben. Damit lässt sich die Hintergrundwelt auch gleich entsprechend weiter aufpeppen. Mehr Endzeit geht nicht.
Jadetiger
Dienstag, 6. Oktober 2009, 15:32
Beschreib doch mal ein bischen mehr! Um was gehts da?
Matthias
Dienstag, 6. Oktober 2009, 16:18
Google ist dein Freund: http://www.bibliotheka-phantastika.de/nachtland.htm
Fred
Mittwoch, 7. Oktober 2009, 10:31
Prima, danke! Die Seite http://www.thenightland.co.uk/nightmap.html kannte ich noch nicht. Schaut euch die Bilder und vor allem die Bildunterschriften an. Besonders gefallen mir die Bilder der Wächter und die Maps des Nachtlands (habe seinerzeit wie vermutlich jeder Leser selber eine gezeichnet). Sehr schön auch die Timeline. Lest es auf Gutenberg!
Minza
Montag, 16. Mai 2011, 20:00
Zur Zeit kreisen bei mir vor allem zwei Ideen immer wieder durch die Synapsen:
1. StarCraft Mini-Kampagne mit ein paar Söldnern, die sich einen besonders garstigen Ultralisken zum Feind gemacht haben, der sich vom Schwarm absetzen konnte, aber dennoch nicht sonderlich handzahm ist
2. Planet of the Apes Setting zwischen Film 5 und 1, in dem die Menschen noch halbwegs gleichgestellt mit den Affen agieren, die Technologie wieder ziemlich weit oben ist und Zepeline und Co den Himmel bevölkern... da ne Gruppe Straßenkinder spielen, die in die Machenschaften einer Untergangs-Sekte geraten, hätte was ^^
Luckyie
Mittwoch, 18. Mai 2011, 20:41
2. Planet of the Apes Setting zwischen Film 5 und 1, in dem die Menschen noch halbwegs gleichgestellt mit den Affen agieren, die Technologie wieder ziemlich weit oben ist und Zepeline und Co den Himmel bevölkern... da ne Gruppe Straßenkinder spielen, die in die Machenschaften einer Untergangs-Sekte geraten, hätte was ^^
da waer ich sofort dabei Minza. Sag bescheid falls da was geht ;)
Fred
Donnerstag, 19. Mai 2011, 11:41
Wirst Du auch was vom Hintergrund der Marvelcomics mit reinbringen, z.B. Mensch-Affen-Hybriden und die Welt-Erben?
Minza
Donnerstag, 19. Mai 2011, 19:31
Nein, werde ich nicht. Die Marvelcomics sind zwar für sich gut, gehören aber nicht zu meinem privaten PotA Canon, der sich um die Filme und die Serie rankt... dafür sind aber die Comics von Mr. Comic (Revolution of the Planet of the Apes) und die gaaanz neuen Geschichten von Boom! Comics, bei denen eben genau diese von mir oben beschriebene Epoche beleuchtet wird. Hat mich so fasziniert, daß ich das unbedingt machen wollte.
Die Marvel Comics, die Malibu Comics und die Zeichentrick Serie ist somit nicht von Belang für meine Pläne.
Hier mal ne Timeline, die ich zusammen gestellt habe *tüdelü*
1972 - Die Austronauten Taylor, Dodge, Landon und Stewart werden als erste interstellare Expedition mit ihrem Raumschiff Icarus ins All geschossen. Wenige Monate später werden Muddox und Brent auf der gleichen Route nachgeschickt, da der Kontakt zur Icarus abgebrochen ist.
1973 - Die Schimpansen Wissenschaftler Zira, Cornelius und Milo treffen mit der Icarus in der "Gegenwart" ein. Milo wird von einem Zoo-Gorilla getötet, Zira und Cornelius wenig später auf der Flucht vor der Regierung erschossen. Ihr neugeborener Sohn Milo, der im Jahr 3978 gezeugt wurde, kommt in einem Zirkus unter und wird "Caesar" genannt.
Der Medienrummel um die beiden sprechenden Affen wird von den Behörden aus Angst vor einer Affenherrschaft als Schwindel abgetan.
1981 - Virdon und Burk starten ihren Flug ins All. Caesar beginnt seine Karriere als Zirkusakrobat.
1983 - Eine Plage tötet beinahe alle Hunde und Katzen. Schon bald ersetzen Affen die alten Hautiere.
1989 - Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans werden die Sklaven der Menschheit und fristen ein Schattendasein. Präsident Trundy kommt in den Vereinigten Staaten an die Macht.
1991 - Nach einem Erdbeben wird der Ausnahmezustand in Kalifornien ausgerufen und das Kriegsrecht tritt ein. Trundy läßt alle privaten Übertragungen für illegal erklären. Das Pentagon kontrolliert die verbleibenden Medien.
Caesar, Sohn von Zira und Cornelius führt die Affen Rebellion in San Diego an, die weitere Aufstände in anderen Städten und Ländern nach sich zieht. Der erste Affe, ein Gorilla namens Aldo, sagt "nein" zu seinem menschlichen Besitzer.
China und Russland starten nukleare Angriffe gegen die Brennpunkte der Affen Rebellionen in ihren Ländern, erweitern ihre Angriffe aber schon bald auf Städte Europas. Der Abschuß einer Weltuntergangswaffe, einer Alpha-Omega-Bombe mit dem Kodnamen "Churchdoor" wird noch rechtzeitig vor der Aktivierung durch den Gouverneur Kaliforniens verhindert. Washington vernichtet alle größeren US Städte mit nuklearen Sprengköpfen. In den meisten urbanen Gegenden wird alles Leben vernichtet.
1992 - Caesar stellt eine neue Gesellschaftsordnung auf und errichtet zusammen mit Menschen und Affen Ape City. Die radioaktive Strahlung zeigt erste Veränderungen bei Menschen und Affen.
2001 - Caesar reist in die Überreste von San Fransico, was einen Angriff der menschlichen Mutanten unter Kolp auf Ape City auslöst. Aldo bricht als erster Affe das Gesetz, als er Caesars Sohn Cornelius tötet.
ca. 2002 - Menschenhassende Affen ziehen es vor, in den Hügeln fernab von Ape City zu leben und bilden die "Hoch Clans" oder "Hügel Stämme".
ca. 2020 - Die Verbotene Zone wird durch die Mutationen der Tier- und Pflanzewelt und durch die zunehmende Verödung zu einer echten Gefahr.
ca 2100 - Der Mond wird in einem brutalen Konflikt zwischen Affen und Menschen mit Hilfe einer Alpha-Omega-Bombe zerstört.
ca 2500 - Wissenschaften und Technologie kehrt wieder in die blühenden Städte zurück.
ca 2650 - Die ersten stummen Menschen werden geboren.
2670 - In einer Talsiedlung wird beobachtet, wie eine Statue Caesars weint.
2680 - Der Gesetzgeber von Mak wird ermordet. Es kommt zu Spannungen zwischen den Menschen und den Affen.
ca. 2800 - Der Orang-Utan Gesetzgeber Augustus fügt den Absatz "Hüte dich vor der Bestie Mensch" der Heiligen Schrift hinzu und tötet alle Gesetzgeber, die den Menschen freundlich gesonnen sind. Die letzten freien Menschen der Talsiedlungen verlieren ihre Stellung als "Mit-Affen" und werden zum Sklavenvolk.
ca 2900 - Bonobos sterben aus, da sie für die Affenkultur zu friedliebend sind.
3075 - Ein Raumschiff mit zeitreisenden Astronauten stürzt ab und alle Insassen werden von den Affen getötet.
3085 - Virdon und Burke treffen im Kalifornien der "Zukunft" ein. Ihr Schicksal ist ungewiss.
ca. 3400 - Die Kombination aus Radioaktivität und Demoralisierung wischt den letzten Rest Verstand aus den Köpfen der Menschen. Sie degenerieren zu wilden Tieren und werden von den Affen als solche behandelt.
3955 - Taylor, Dodge, Landon und Stewart treffen in der "Zukunft" nahe den ausgebombten Ruinen New Yorks ein. Muddox und Brent kommen ebenfalls in der "Zukunft" an. Dodge, Landon, Stewart und Muddox sterben über die nächsten Wochen und lediglich Taylor und Brent überleben die Strapazen. Ein Krieg zwischen Ape City unter General Ursus und den menschlichen Mutaten unter Haus Mendez bricht aus. Zira, Cornelius und Milo starten mit der Icarus in den Weltraum, während die Erde durch die von Taylor gezündete Alpha-Omega-Bombe vernichtet wird. Die Schockwelle der Explosion wirft die Icarus zurück ins Jahr 1973.
Fred
Montag, 23. Mai 2011, 16:40
Noch was für die Timeline :)
http://en.wikipedia.org/wiki/Rise_of_the_Planet_of_the_Apes
Minza
Montag, 23. Mai 2011, 22:06
Nicht ganz ;) Das spielt wie der Burton Film in einer anderen Geschichte und hat nichts mit der alten Saga zu tun... aber ja, ich freu mich auf eine Neuinterpretation des altes Stoffes ^^
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