Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Momente, die in die Geschichte eingehen...
Minza
Freitag, 21. September 2007, 11:49
...weil sie eben so unglaublich cool waren... oder so unglaublich dämlich.
Was habt ihr im Rollenspiel schon verbrochen, was zu dermaßen genialen, schon filmreifen Szenen geführt hat? Was hat eure Charaktere glänzen lassen oder wann hättet ihr euch gewünscht, vor Scham im Boden zu versinken, weil eure Handlung im Rückblick dermaßen peinlich und garnienicht überlegt war?
Laßt uns an eurem Glanze/Leid teilhaben!
Nitewolf
Mittwoch, 26. September 2007, 10:39
120 Jahre geballte Rollenspielerfahrung saßen gemeinsam an einem Tisch ... und hackten sich von zu Hause in ein Konzernnetzwerk. Das war's dann mit der Runde
Ariochs Herold
Mittwoch, 26. September 2007, 11:01
Spieler wirft, in einer Beobachtungssituation (ohne Not und aus perfekter Deckung heraus), einem sich materialisierenden Halbgott einen Stein an den Kopf. Er würfelt bevor irgendjemand etwas zu dieser beknackten Idee sagen konnte und landet einen Volltreffer. :)
"Ich werf mal nen Stein." wurde danach zum Synonym aller unbedachten Aktionen überhaupt.
MiniMiniMirax
Samstag, 29. September 2007, 15:05
naja ein Elf, ein Zweg und ein Mensch spazieren singend durch den Wald und tragen Aluhüte um sich vor den Aliens zu schützen ^^ immernoch überraschend, dass unser SL uns das erlaubt hat ^^
Loki
Montag, 1. Oktober 2007, 08:20
Unsere Epic-D&D-Runde:
2 Spieler wollen für Ablenkung sorgen und packen ihre Rods of Besiegements aus. Es materialisiert sich die Personifizierung des Landes (also etwas arg gottähnliches) und fordert sie auf, das Ganze zu lassen. Natürlich haben sie das nicht gelassen.
Aber der SL war fair. Er hat noch 2x nachgefragt, ob sie es nicht doch lassen wollen :D
Minza
Montag, 29. Oktober 2007, 20:09
Das aktuelle Abenteuer unserer New Jedi Order Kampange:
wir sollten einen Geldtransport beschützen, unser Schwebezug wurde aber angegriffen und wir haben dann vier schwere Swoops bekämpft. Alles realtiv easy... dann aber die Überraschung! Es war gar kein Geld im Zug und unser Wagon wurde abgesprengt. Kam zu ner witzign Szene ^^
Mrriakh findet eine Bombe, unser Meister beschwert sich, daß er nie was nützliches finden kann und schickt uns alle in Sicherheitsabstand, wartet dort mit uns auf die Detonation (entschärfen konnte es keiner). Kommt aber keine Detonation.
Also geht unser Meister zurück, dreht sich nach ein paar Schritten nochmal um und droht uns an, als Machtgeist zu spuken, falls was schief läuft... geht dann weiter zum Wagon. (Als Aularin ihren Mitschülern sagte, daß die beiden einen selsamen Meister hätten, kam sowas wie:" Plötzlich ist es UNSER Meister" ^^)
Klettert drunter, hantiert da rum, kommt wieder hoch und hält die kleine Bombe an sein Ohr. Schüttelt. Schaut wieder... schüttelt, schlägt sie gegen den Wagon... schaut erschreckt und wirft die Bombe sehr weit weg, wo sie explodiert und fast den Wagon umwirft. Er schmeißt sich zu Boden.
Er steht wieder auf, wischt den Staub von seiner Kleidung und geht gemütlich auf uns zu und sagt dann ganz gelassen: "Da war nur ein Kabel locker."
Total gaga...
Zweite geile Szene: in ner kleinen Hillbilly-Stadt werden wir von einem alten Widersacher unseres Meisters, einem Cerean Kopfgeldjäger angegriffen. Wir umzingeln ihn im Kampf in der Western-artigen Straße und er wirft einen Thermal Detonator genau und absichtlich vor seine Füße. Was macht Shinaka? Sie schlägt mit ihrem Lichtschwert auf den Detonator (um ihn zu zerstören) und er geht natürlich sofort hoch. Wir sind seeehr weit geflogen und hatten fast keine HP mehr... großes autsch. Und der Kopfgeldjäger konnte obendrein entkommen *g*
Danach sagte unser Jedi Master sowas wie: "Ich würde nur ungerne auf die Interaktion zwischen Lichtschwert und Sprengsätzen eingehen, das nächstemal spielen wir Stockball bitte mit richtigen Stöcken und richtigen Bällen." Das in einem vor sich hinblutenden und gerade noch so lebenden Zustand... und das alles mit nem coruscanti Dialekt.
Mentior
Donnerstag, 28. August 2008, 15:11
Etwas länger her, DSA Hintergrund:
Wärend 3 Kämpfer unterhalb einer Stehle (eine art Säulen-Altar der ziemlich hoch ist) die ständig aufstehenden untoten Kreaturen bekämpfen, klettert der Einbrecher die Stehle hoch, was er mit Müh, Not und Verspätung schaft.
Unten kämpfen die 3 anderen bis aufs letzte und sind in arger bedrängnis als von oben plötzlich eine Stimme zu hören ist.: "Ääm, ich kann kein Tulamidia lesen,..."
Kurzerhand lässt er sein Seil runter, dass er auf dem ersten Blick nirgendwo festmachen konnte, der Novadi springt vom Reitenden Pferd ab und hängt sich an das Seil,...
Gerade noch und ein paar proben später hat der Novadi fast das Ende erreicht,... als dem Einbrecher die Kraft verlässt und der Novadi runter fällt.
Im Rasenden Zorn klettert er anschließend wie ein Wisel hinauf um den Einbrecher an die Gurgel zu gehen...
Nachhaltig betrachtet hätte das Seil, an dem ein Wurfhacken befestigt war, an der gegenüberliegenden Kante der Stehle festgemacht werden können...
Nun ja, Irgendwie hab ich den Novadi überlebt :)
gurgor feuerbart
Donnerstag, 28. August 2008, 16:29
Ein Kollege aus dem PSW mit dem ich regelmäßig über ICQ rede, hat mir von einer Star Wars D20 Runde erzählt in der er Spieleiter war. Ich kenne nicht die Details aber es lief so ab:
Die Gruppe sollte als Spione für die GAR eine Stadt infiltrieren. Leider sind sie aufgeflogen und haben sich, nachdem sie einige Geiseln genommen hatten, in einem Haus verschanzt. Von dort haben sie dann die GAR angefunkt und um Verstärkung gebeten.
Nach kurzer zeit dröhnten die Laser der AT-TEs die die erste Sturmwelle bildeten. Ein Republic Gunship kam in das Krisengebiet geflogen, holte die Helden ab und flog sie auf das nächste Kapitale Schiff. Da die Verteidiger zu stark waren, zog man sich zurück und letztlich wurde dann die Stadt unter dem Orbital-Bomberdemo in Schutt und Asche zerlegt.
Ansonstern Heroisches fällt mir noch ein:
Bei der Adestis Fantasy-Runde hat mein Zwerg heroisch die große Hand des Unterweltgottes bestiegen und seine Axt hinein gerammt. Genauso wie der Ritter, aber der hat nur seinen Dolch hineingerammt. Und dann hat die Druidin die Blitze des Unwetters so gelenkt, dass sie in die Waffen eingschlagen sind und so die Gott-Hand vernichtet haben.
Auch heroisch war bei meiner D&D-Runde der Hund des Waldläufers, "Fluffy". Der Nach einem enorm schnellen Sprint in einem heroischen Sprung dem fliehenden Goblin den Kopf abgebissen hat.
Selten dumm kann ich mich auch an etwas aus der Adestis Fantasy-Runde erinnern:
Ich habe grade denn vom Unterweltsgott besessenen Veldy auf meinem Pony verfolgt und versucht mit meiner Muskete zu erschießen. Keine gute Idee, wenn man grade auf einem Tier reitet.
Das wars auch denke ich schon...
mfg Leo
Chrome
Sonntag, 7. September 2008, 15:23
Die (Cthulhu) Charaktere kämpfen gegen einen unsichtbaren Kultisten. Um ihn zu erwischen, schlägt einer der Charaktere mit einem Degen kreuz und quer durch die Luft und trifft den Gegner tatsächlich, woraufhin dieser schwer atmend zu Boden geht und sichtbar wird.
Um endlich ein paar Informationen zu bekommen, die die Hintergründe des Abenteuers erhellen könnten, wird der Kultist festgehalten und erhält vorsorglich Erste Hilfe, um die Blutung der Degenwunde zu stoppen. Aber der Arzt verhaut seinen Erste Hilfe Wurf. Der Künstler und der erste Adlige ebenfalls. Danach versucht sich der zweite Adlige (der mit dem Degen) mit Erster Hilfe, ebenfalls erfolglos. Zuletzt hat noch der Priester einen Versuch - kritischer Patzer - Kultist tot...
forfaro
Montag, 15. September 2008, 18:34
Also war eher die Drumrum-Situation, die mir ewig in Erinnerung bleiben wird.
Ich habe auf der Nord-Con geleitet, damals waren da noch rund 40 Runden in einer großen Halle versammelt. In meinem Abenteuer kam die gruppe schliesslich an eine Stelle, an der sie aus diversen durch einen Reim vorgegebenen Wörtern ein Lied dichten mussten und das singen mussten. Ich machte ihnen dann klar, nachdem sie mich ungläubig anschauten, das sie wirklich singen sollten. Nach diversem Hin- und Her und dem Einsehen, das es ohne Lied nicht weitergeht, begannen sie dann erst mal, das Lied zu dichten und die richtige Melodie zu finden. Nebenbei fanden sich schon einige Bekannte der Spieler ein, die lustig mit kreierten.
Schliesslich kam der große Moment, das Lied war fertig und nun musste es ans Singen gehen. Sie wollten mich noch mit allem möglichen bestechen, das sie nich singen müssen, doch ich blieb hart.
Also setzten sich die 5 Spieler zusammen und begannen mit hochroten Köpfen ganz leise zu singen. Das zog natürlich die Aufmerksamkeit der Runden um uns herum auf sich, die teilweise auch ankamen um zuzuschaun.
Das schönste war dann aber, das die Spieler schliesslich doch mutiger wurden und lauter sangen und sich von den anderen Runden sogar noch einige anschlossen und mitsangen, so das schliesslich um die 20 Sänger da standen.
Zudem gabs noch großen Applaus zum Schluss aus dem ganzen Raum, als sie das ganze sogar noch als Kanon sangen.
Was soll ich sagen, ich hab mir das ganze grinsend angeschaut und war voll zufrieden und werd diesen Moment definitiv nie wieder vergessen :)
Gruß
Forfaro
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