Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Streicher´s D&D 4E KotS Runde
Anaphiel
Samstag, 28. März 2009, 15:47
Allieris war hier doch irgendwo gepostet, oder?
Achim
Samstag, 28. März 2009, 18:26
Ja, hier: http://www.doder.org/showpost.php?p=34783&postcount=235
Streicher
Samstag, 28. März 2009, 21:10
Ich hab zwar eine Erkältung mitgenommen, aber ich glaub mir wirds bis Montag Abend schon wieder besser gehen. Falls nicht, meld ich das vorher.
Merle23
Samstag, 28. März 2009, 21:41
Meine Eberron-Kampagne habe ich ja schon vor zwei Wochen vorbereitet gehabt (also den Haupthandlungsstrang mit Lora, etc.), d.h. wir können spontan auch Eberron spielen, wenns sein muss. Ihr müsstet bloß eure Eberron-Helden ebenfalls mitnehmen.
yennico
Sonntag, 29. März 2009, 00:16
Es müsste nur jemand Alleris ausdrucken und nicht vergessen zur Session mitzubringen. Ich glaube Merle dürfte sie in der Level 3 Version auch noch mal abgeschrieben haben.
@Streicher: Ist mal was neues. Andere bringen sich Souvenirs aus dem Urlaub mit, aber du eine Erkältung. ;)
@Merle: Falls Meater am Montag nicht da sein wird, wird Bassimil wohl für die Vogel- ähm Harpienjagd sein. ;) Ich habe ja schon vor Streichers Post geschreiben, dass ich Rion, Gilsandro und Sterngucker mitnehmen werde.
Anaphiel
Sonntag, 29. März 2009, 19:39
Also ich bringe dann jedenfalls Allieris, Gerdan und Bassimil mit. Ach ja, letzterer würde, falls Anagnostis nicht wieder auftaucht, in der Tat auf Harpyenjagd gehen wollen. Allerdings ohne das vorher den Boromars auf die Nase zu binden. Wäre doch viel interessanter, das Vögelchen auf eigene Faust auszunehmen. An Boromar verkaufen kann man sie dann immer noch., oder?
MEATER
Sonntag, 29. März 2009, 21:33
Ich hab jetzt mal Anagnotis und Argen in den Rucksack gesteckt und lass mich morgen abend überraschen ob wir weiter mit Fleischklumpenblut Löcher in Wände schmelzen oder von der Mafia gejagdt werden.
Wenn wir mit KotS durch sind wollte ich übrigens anbieten, dass wir - jetzt wo ich endlich Zugriff auf die LFR Abenteuer habe - mal eins von diesen Abenteuern antesten. Ich würde dann gerne mal mastern.
Vorraussetzung ist allerdings dass es da welche gibt, die keiner kennt!
Wenn Anagnostis kein (langfristiges) Comback feiert, hab ich mir im PHB2 übrigens den Barden ausgekuckt!
yennico
Sonntag, 29. März 2009, 23:39
@Anaphiel: Auf die Harpyjagd zu gehen ohne den Boromars Bescheid zu sagen, kann man machen, sollte man aber nicht. Warum? Vielleicht brauchen wir einen Vorschuß um bestimmte Gegenstände zu kaufen. Neben Netzen können Thunderstones und Resist Fire Tränke hilfreich sein. Hat Bassimil genug Geld für das alles? Außerdem haben die Boromars einige Stadtwachen geschmiert, die könnten uns entweder sagen wo die Harpy sich aufhält oder gebenenfalls anderweitig helfen, wenn die Boromars wissen, das wir die Harpy jagen.
Ich sehe keine Möglichkeit, die Harpy zu verhören ohne dabei Schaden zu erlangen. Die Stimme ist ihre Waffe. Willst Du ihr etwa die Zunge rausschneiden? Wenn die Boromars sie verhören wollen, senden wir ihnen die Leiche der Harpy. Die können sie dann ja mit Speak with Dead befragen.
Wenn wir mit KotS durch sind wollte ich übrigens anbieten, dass wir - jetzt wo ich endlich Zugriff auf die LFR Abenteuer habe - mal eins von diesen Abenteuern antesten.
Ich nehme an du meinst die LFR 4E Abenteuer und keine 3.X.
Bitte vorher Kots lesen und das Abenteuer, das du meistern willst damit vergleichen. Ich fand Kots als Spieler und mit Streichers Bemerkungen, so unterirdisch, dass ich nicht noch mal so ein schlechtes Abenteuer spielen will.
Auf Railroading mit Kämpfen mit angezogener Handbremse und nur Alibifeigenblatt Rollenspiel kann ich verzichten.
Falls sich du folgendes (http://www.livingdice.com/975/living-forgotten-realms-too-much-roll-playing/) bei durchlesen bestätigt findest, dann streiche mich von der Spielerliste.
Falls Streicher die nachfolgende Abenteuer nach Kots leiten will und diese besser sind, würde ich gerne wieder Yharro spielen. Mit drei Melee-PCs steht den anderen nur auf den Füßen.
Ich würde dann gerne mal mastern.
Dagegen ist nichts einzuwenden.
Vorraussetzung ist allerdings dass es da welche gibt, die keiner kennt!
4E LFR Abenteuer kenne ich keine. Ich kenne viele 3.X LG Abenteuer und die meisten davon waren nicht so doll. Daher bitte ein gutes Abenteuer auswählen, das eine gute Story und viel Story hat.
Wenn Anagnostis kein (langfristiges) Comback feiert, hab ich mir im PHB2 übrigens den Barden ausgekuckt!
So weit ich weis, kann der Barde Faceman machen und heilen. Passt also gut in die Truppe. Ob er zu den Controllern oder Leadern zählt, weis ich nicht.
Merle23
Montag, 30. März 2009, 00:06
Ich wundere mich gerade wieso ihr vorhabt das Vögelchen fangen zu wollen.
Die Mafiageschichte war doch erstmal bloß als Lückenfüller gedacht bis wir wieder bei der Warforged-Sache weitermachen.
Oder hat die Mafia auf einmal euer Interesse geweckt? *hihi*
Wobei ich aber immer noch davon ausgehe, dass wir noch KotS zu Ende spielen.
Den einen Abend will ich noch "opfern" um das Abenteuer wenigstens abzuschliessen.
(Das war grad der Wink mit dem Zaunpfahl an Streicher, dass KotS mit dem nächsten Abend auch wirklich zu Ende sein soll - auch wenn du dafür bissl was kürzen musst).
Oder wäre es für yennico unerträglich noch einen Abend lang KotS zu spielen?
Der Alex
yennico
Montag, 30. März 2009, 00:38
Die Mafiageschichte war doch erstmal bloß als Lückenfüller gedacht bis wir wieder bei der Warforged-Sache weitermachen.
Ich hatte es auch so verstanden, aber es war ja nicht klar, ob Meater morgen erscheinen würde.
Oder hat die Mafia auf einmal euer Interesse geweckt? *hihi*
Nicht wirklich.
Wobei ich aber immer noch davon ausgehe, dass wir noch KotS zu Ende spielen.
Den einen Abend will ich noch "opfern" um das Abenteuer wenigstens abzuschliessen.
(Das war grad der Wink mit dem Zaunpfahl an Streicher, dass KotS mit dem nächsten Abend auch wirklich zu Ende sein soll - auch wenn du dafür bissl was kürzen musst).
Oder wäre es für yennico unerträglich noch einen Abend lang KotS zu spielen?
Nein, Ob nun ein oder zwei Abende Kots ist mir gleich. Ich will das Abenteuer zu Ende spielen. Vielleicht wird es ja noch gut ;) Man kann ja nur ein Abenteuer nur dann richtig kritisieren, wenn man es ganz durch gespielt hat.
MEATER
Montag, 30. März 2009, 11:12
Leider falle ich heute abend wieder aus - ein Kollege hat eben anlässlich Geburtstag zum Abendessen eingeladen.
Ich hoffe Streicher ist wieder fit oder ihr schafft die Harpienjagdt auch zu 2.!
Bei den LFR Abenteuern ist es leider so, dass man da nur eins pro angemeldete Session runterladen kann, also werde ich nicht soo riesige Möglichkeiten haben zu vergleichen, aber selbst wenn vergleichbare Schwächen auftauchen (wir sollten dann vorher nochmal klären was genau ihr gerne hättet und was nicht) halte ich es schon für machbar, die "von Hand" auszubügeln.
yennico
Mittwoch, 1. April 2009, 19:35
Wie haben es geschafft. Wir haben Kots überlebt.
Positiv vermerkt wurde, dass Streicher schon letztes Mal das Abenteuer durch eigene Kreativität aufgepeppt hat. Die Säurewesen und das Fleischige entstammt seiner Kreativität.
Auch dieses mal ist seine Kreativität wieder positiv aufgefallen. Die Gänge waren wieder fleischig und Rion konnte erkennen, dass wir uns im Inneren eines Widders bzw. dessen Organen bewegen. Da Orkus Zeichen ein Widderkopf ist, war es sehr passend. Hätte ich diese Idee gehabt, wäre das Fleisch nicht lebend sondern eher untot und verfaulend gewesen.
Also nahmen die PCs direkten Kurs zum Herzen. Wir kamen in einem Raum, in dem ein Priester einen Singsam oder Ritual abhielt. Der Priester wollte zu einem Monolog ansätzen, als wie die Szene aus the Gamers Gerdan mit einem Bogenschuss versuchte, den Priester zu treffen. Wie konnte es auch anders sein, Gerdan verfehlte, aber der Priester war eingeschnappt und redete nicht weiter.
Der Kampf, der von einigen als Finale angesehen wurde und deshalb Dailies benutzen, ging schnell ohne nenneswerte Verluste vorüber.
Gennal wollte unbedingt die Funktion des Spiegels, den wir an der Ausgrabungstätte gefunden haben ausprobieren. Gennals Neugierde wurde wiederstanden, da die letzten Male, als man der nachgab immer in Schwierigkeiten endeten (Sarkophage, Schleimmonster).
Wir hörten immer noch ein böses Ritual, so dass wir über die Ketten in einen Schacht weiter tiefer kletterten. Hier gab es ein Finale, in dem wir Kalarell und seine Untoten Diener bekämpften. Seine Untoten Diener bestanden aus zwei Skelettkriegern und einem Bogenschützen Wight.
Gerdan verursachte viel Schaden mit der Flamingsphere und so lange Rion den Bogen in der Hand hatte traf er auch. Argen lieferte sich auf Grund meiner schlechten Würfe mit einem der Skelettkrieger ein epischen Kampf, Not gegen Elend, denn keiner von beiden traf. Das Shoot-out Rion vs Wight gewann Rion mit Unterstützung durch andere PCs. die Untoten gingen alle relativ schnell zu Boden. Kalarell zog sich dann in einen Ritualkreis zurück, der ihm einigen Vorteile brachte. Ab da wurde der Kampf zäh. Als Rion auf seine Schwerter wechselte traf er nichts mehr. Aus einem schwarzen Portal hinter dem Ritualkreis griffen Tentakel auf alles was in der Nähe war.
Leider hatte ich nicht die Beschreibungen von Argens Power, so dass ich nur mit denen die mein Swordmage auch hatte angreifen konnte. Lightning Lure wäre in diesem Fall die Power gewesen um Kalarell aus dem Ritualkreis zu ziehen. Gennal wurde in diesem Kampf auf Negative HPs gebracht, aber Rion flößte ihm einen Heiltrank ein. Letztendlich hat Argen den Killing Blow von Kalarell mit der Booming Blade Power gemacht. Kalarell wurde dann kurz noch schreiend, bis der sekundäre Effekt von Booming Blade eintrat, in das dunkle Portal gezogen.
Danach stürzte das Ganze ein, damit man wohl in späteren Leveln sich wieder um das Portal kümmern muss :) und die PCs machten sich auf den schnellsten Weg nach draußen.
Außerhalb des Dungeons war schönes Wetter und wird haben uns die Dorfrückkehr mit eventueller Party auf Grund der vorgerückten Zeit er- bzw. gespart.
MEATER
Mittwoch, 1. April 2009, 22:52
Erstmal danke an yennico für die auführliche Zusammenfassung!
Bin sehr gespannt darauf, das Abenteuer nun mal zu lesen um zu sehen, was wir alles übersehen haben. Bei einigen Sachen frage ich mich auch, wie sie wohl im Abenteuer angelegt wurden, da ich vermute, dass dort noch einige Zusammenhänge im Hintergrund sind, von denen wir einfach nichts mitbekommen haben. Wozu war z.B. der Spiegel gut?
Auch im Hinblick darauf, was wir als nächstes spielen wollen, würde ich gerne noch ein kurzes Feedback loswerden, was mir bei den KotS besonders viel Spass gemacht hat und womit ich eher wenig anfangen konnte:
Sehr gut gefallen hat mir die Umsetzung der Kämpfe. Streicher hat die Aktionen der Gegner immer sehr lebhaft beschrieben und meist haben sich dann auch alle Spieler bemüht, ihre Aktionen ebenso anschaulich auszuführen. Das hat für viel Atmospähre gesorgt.
Umgekehrt hatte ich beim Rollenspiel außerhalb der Kämpfe mehr Probleme mich in der Welt "einzuleben". Gerade in der Stadt hatte ich bei jedem Besuch einen anderen Eindruck. Mal war der Alte im Turm suspekt, mal der Lord. Mal war der Alte sympathisch und hilfreich, mal kurz angebunden und abweisen. Mal haben die Bewohner eher wie bei Monty Phython gewirkt mal eher wie in einem großen Fantasy Epos.
Damit war KotS eigentlich fast das genaue Gegenteil von der Eberron Runde, wo wir viel Zeit damit verbracht haben mit NPCs zu reden und Informationen zu beschaffen.
Irgendwie wäre mir eine gesundere (Durch-)Mischung aus beidem am liebsten, also sowohl ein roter Faden, aber eben auch nicht nur Kämpfen, Rasten und die nächste Quest abholen.
yennico
Donnerstag, 2. April 2009, 00:35
Wozu war z.B. der Spiegel gut?
Der Spiegel wurde eigentlich für das Ritual des Priesters gebraucht. Dadurch wäre mehr Blut geflossen und wahrscheinlich das Ritual schneller zu Ende. Er war aber scheinbar nicht elementar wichtig oder so notwendig, dass sie uns den Spiegel durch Hinterhalte oder ähnliches abnehmen mussten.
Sehr gut gefallen hat mir die Umsetzung der Kämpfe. Streicher hat die Aktionen der Gegner immer sehr lebhaft beschrieben und meist haben sich dann auch alle Spieler bemüht, ihre Aktionen ebenso anschaulich auszuführen. Das hat für viel Atmospähre gesorgt.
Zustimmung.
Umgekehrt hatte ich beim Rollenspiel außerhalb der Kämpfe mehr Probleme mich in der Welt "einzuleben". Gerade in der Stadt hatte ich bei jedem Besuch einen anderen Eindruck. Mal war der Alte im Turm suspekt, mal der Lord. Mal war der Alte sympathisch und hilfreich, mal kurz angebunden und abweisen. Mal haben die Bewohner eher wie bei Monty Phython gewirkt mal eher wie in einem großen Fantasy Epos.
Die NPCs bzw. das Dorf fand ich auch einen der Tiefpunkte des Abenteuers.
Damit war KotS eigentlich fast das genaue Gegenteil von der Eberron Runde, wo wir viel Zeit damit verbracht haben mit NPCs zu reden und Informationen zu beschaffen.
IMHO haben wir damit nicht viel Zeit in Eberron verbracht. Ich fand die Eberron-Mischung eigentlich richtig. Beim Rollenspiel oder der Informationsgewinnung kann jeder mithelfen, möglicherweise ohne irgendwelche Würfe.
Mich hat an Kots einiges gestört:
Meine Meinung bezieht sich auf Kots als Abenteuer für erfahrene Spieler, für Neueinsteiger würde ich es etwas anders bewerten.
1. Ich fühlte mich des öfteren im Abenteuer wie auf Schienen, Railroading Beispiel: Nein ich weis nicht wo das Koboldlager ist, später dann: Das Koboldlager ist .... Ich verstehe warum man das machen musste (während wir zu früh dahingegangen gäbe es ein TPK), aber es hinterlässt einen schalen Geschmack, das man das Abenteuer nur auf einem Lösungsweg bestehen kann. Optimal wären Encountervorschläge, die man an das jeweilige Level der Party angleichen kann z.B. Koboldlager für Level X PCs.
2. Winterhaven ist einfach nur langweilig. Es gibt dort nichts zu entdecken. Es gibt keine liebenswerte oder sympathische NPCs, für die man gerne die Welt rettet. Ob das nun der Groupie für den Krieger ist oder der hassenswerte Herzog, denn man wegen seiner Unfähigkeit am besten gleich absetzen will.
3. Es gibt eigentlich nur zwei NPCs: den Dorfältesten und den Graf. Bestimmte PCs können mit beiden NPCs nichts anfangen. Einer Gruppe aus Barbar, Ranger und Naturpriester, Druiden oder ähnliches sollte man auch eine Möglichkeit geben an für das Abenteuer wichtige Infos zu kommen. Ob man die von einem Kräuterweib, Jäger oder Druiden erlangt ist egal. Die einzige Elfe von Winterhaven war ja auch noch die Verräterin.
4. Kots ist mir einfach zu Klischee-überladen. Als Level 1 PCs soll man direkt als ersten Auftrag mal eben die Welt retten. Das Dorf kann nichts außer Bettstatt, Equipmentshop, Questgeber und jubelnde Supporter bieten. Als Start einer längeren Campaign, an deren Ende sicher Orcus steht, sollte man IMHO nicht schon in ersten Abenteuer ein offenes Portal zu irgendeiner Dimension, dass die Spieler eh nicht schließen könne, einbauen. Hätte es nicht ein magischer Altar, der in einer Leichenhalle steht und wie die Sarkophage Untote auferstehen lässt, aber zerstörbar ist, nicht auch getan?
Merle23
Donnerstag, 2. April 2009, 10:35
Ok, also ich geb' auch mal meinen Senf dazu ab.
1) Das schlimmste an dem Abenteuer war echt das Dorf. Wenn man das einigermaßen gut hingekriegt hätte, wäre gleich das ganze Abenteuer besser.
Es gab kaum sinnvolle NSC da drin, es gab so ziemlich keine wichtigen Orte ausser der Taverne.
Wenn man z.B. noch ein kleines "finde-den-Verräter"-Abenteuer da eingebaut hätte, dann wäre es super. Man hätte was in dem Dorf gemacht, hätte mit verschiedensten NSC gesprochen, wäre vll irgendwo eingebrochen, etc. blabla.
2) Die Burg... ok, war eben der Dungeon des Abenteuers.
Das einzig grobe was mir da nicht gefallen hat, das waren die Kämpfe. Die waren zu langweilig, weil zu einfach. Aber das ist ja ein allg. Problem in der 4. Edition anscheinend.
Der Endkampf hat mir auch nich so dolle gefallen, weil der Kalarel in dem Kreis einfach zu hohe Verteidigungswerte hatte.
3) Die beiden Begnungen in der Wildnis, ok. Man hätte vll noch allg. n bissl mehr in diese Richtung machen können, also so Wildnis-Abenteuer, aber das war anscheinend nicht der Fokus des Abenteuers.
4) Die Handlung an sich... Klischee und einfach gestrickt. Was ich irgendwo anders im Netz gelesen hab: Es ist das allererste Abenteuer und schon verhindern die Helden dass ein böser Nekromant ein Portal zur Hölle (oder sonst wohin) aufmacht um die Welt zu überrennen. Das ist ein bissl zu hoch gegriffen für Stufe eins; was für Abenteuer sollen denn dann noch kommen, wenn man jetzt schon die Welt gerettet hat?
Aber da es allg. bekannt war dass die Handlung nicht so dolle ist, waren wir ja darauf vorbereitet. ^^
5) Streicher hat gute Arbeit geleistet. Die Beschreibungen waren gut, die Zusätze zum Abenteuer pfiffig (^^) und allg. hat er verhindert dass wir irgendwelche Scheisse bauen (z.B. gleich am Anfang sterben ^^) aber trotzdem uns Sachen machen lassen, von denen im Abenteuer abgeraten wird, z.B. Sir Keegan angreifen.
Der Alex
yennico
Donnerstag, 2. April 2009, 14:19
Merle hat mit seinen Worten auch meine Meinung wiedergegeben.
Das einzig grobe was mir da nicht gefallen hat, das waren die Kämpfe. Die waren zu langweilig, weil zu einfach.
Die Goblinkämpfe im Dungeon waren einfach nur Runtergewürfel zum Ressourcenverbrauch. Die Kobolde am Anfang des Abenteuers waren eine Herausforderung. WotC hat es geschafft, dass man als Level 1 PC Kobolde fürchten muss. Leider fehlten auch wirklich coole Monster. Eisenzahn hätte das Zeug dazu, wenn sein Gebiss z.B. als Special Ability hätte: Bissangriff macht Schaden mit verschiedenen Auswirkungen: auf Schildarm keinen Schildbonus die Runde, auf Waffenarm Weaken die Runde, auf Bein Slowed die Runde.
Der Endkampf hat mir auch nich so dolle gefallen, weil der Kalarel in dem Kreis einfach zu hohe Verteidigungswerte hatte.
Mir hat der Finalkampf aus einem anderen Grund nicht gefallen. Erst haben die PCs locker flockig die Untoten vernichtet, so dass ich mich fast fragen musste, ist das wirklich der Endkampf. Dann wurde der Kampf mit Kalarell wirklich eher zäh als herausfordernd. Den Kreis empfinde ich als Notwendigkeit. Kalarell muss alleine gegen eine ganze Truppe von PCs bestehen, da hilft nur der Kreis.
Wir haben uns beim Kampf im Kreis auch etwas dumm angestellt.
Wenn Meater dagewesen wäre, hätte er Kalarell mit Lightning Lure aus dem Kreis geholt. Allieris mit Str 20 hätte einen Bullrush versuchen können, so dass Kalarell entweder nur aus dem Kreis gestoßen wird oder gar ins Portal.
Wenn Gerdan sich aus dem Blut bewegt hätte, ok pro Runde nur ein Kästchen und das Ganze bevor er die Flaming Sphere anwirft, hätte er später Thunderwave auf Kalarell wirken können. Es hätte also Möglichkeiten gegeben, Kalarell aus dem Kreis zu bekommen. Wir haben sie im Kampf nur nicht genutzt.
MEATER
Freitag, 3. April 2009, 18:23
IMHO haben wir damit nicht viel Zeit in Eberron verbracht. Ich fand die Eberron-Mischung eigentlich richtig. Beim Rollenspiel oder der Informationsgewinnung kann jeder mithelfen, möglicherweise ohne irgendwelche Würfe.
Was mich an Eberron gestört hat war eher dass wir selten klare Ziele hatten und eigentlich nie so richtig wussten, worum es geht. Ich fand das zum Teil sehr frustrierend, gerade auch weil unsere Auftraggeber immer recht desinteressiert und unsympathisch gewirkt haben. Außer Gold oder der Aussicht darauf u.U. eine Verschwörung aufzudecken gab es eigentlich keine Motivation im Haupthandlungsstrang.
Ansonsten gebe ich dir recht, dass das Nachforschen (=Rollenspiel) auch immer viel Spass gemacht hat. Mich hat nur meist enttäuscht, was wir dabei (bzw. was wir dabei NICHT) rausgefunden haben.
Mir wäre einfach ein Zwischending am liebsten, bei dem man weiß was das höhere Ziel ist (was ja durchaus auch so hoch gesteckt sein kann, dass es unklar ist ob man es überhaupt vor Level 30 schaffen kann) und somit nie die Motivation fehlt den nächsten Schritt zu tun.
Streicher
Freitag, 3. April 2009, 19:19
Ahja, danke erstmal.
Auf den Spiegel wäre das Abenteuer kein bisschen mehr eingegangen. Das Abenteuer geht anscheinend sogar davon aus, dass er als Loot verkauft wird. Kein Scherz.
Eisenzahn hatte leider keine Kampfwerte für das Gebiss weil es Ausschmückung von mir war. OT: "...the appearance of a burly, battlescarred goblin. ... A great tattoo depicting a sceletal ram's head marks his goblins face. He wears a wolf fur cloak and a chain shirt, and he wields a battleaxe in both hands."
Vor sowas fürchten sich nicht mal kleine Kinder. -_-
Mehr Wildnis wäre in der Tat schön gewesen. Aber die hatten wohl Angst Anfänger mit freier Bewegung zu überfordern.
Scope vom Abenteuer fand ich eigentlich ganz ok, mit Weltuntergang verhindern. Das versprechen von WotC, Helden seien schon ab Lv1 echte Helden, trifft zu.
Wenn ich es nochmal leiten würde. Dann jedoch nicht als fremde Stadt sondern als eigene wo man auch Verwandte und Mentoren drin hat.
Ein kleineres Stake, welches aber persönlicher ist, finde ich "gewaltiger" als ein Weltuntergang wo man höchstens Leute kennt die man nicht mal mag.
Lord Padraig konnte ich selber nicht ausstehen. Das hat wohl abgefärbt. Ein Anführer der so pussyhaft zuguckt wie seine Stadt zugrunde geht anstatt seine Männer zu nehmen und gegen die Kobold-Plage vorzugehen. Falscher Beruf. Diese Frage habt ihr euch ja auch des öfteren gestellt warum der nix macht.
Ein dynamisches Koboldlager wäre ne coole Sache gewesen. So hätte ich nicht künstlich den Zugang zurückhalten müssen. Genau für sowas würde ich eigentlich erwarten Geld für ein Abenteuer zu bezahlen. Das Encounter an sich ist aber zu heftig designed weil es zwei bzw drei Stück hintereinander ohne Pause sind.
Spass hat es mir jedenfalls gemacht.
H2 würde ich auch leiten. Ich hab es schon mal angelesen und es macht einen wesentlich besseren Eindruck. Besteht viel eher aus Adventure-Seeds und ist wesentlich nicht-linearer aufgebaut.
Aber ich würde da noch ein wenig brauchen. Es ist wesentlich mehr zu lesen und ich werde diesen Monat meine Prioritäten erst mal auf meine Runden auf der Animuc setzen (müssen).
yennico
Freitag, 3. April 2009, 22:50
Als Stand-alone-Einstiegsabenteuer für Rollenspielneulinge finde ich Kots nicht ganz so schlimm. Da passt dann eher Railroading, Kulissendorf und Rettet die Welt vor dem Untergang.
Zu deinen Eberronäußerungen antworte ich hier (http://www.doder.org/showpost.php?p=35337&postcount=173).
Streicher
Samstag, 4. April 2009, 09:15
Eberronäußerungen?
Ich würde KotS kompletten Anfängern nur bedingt empfehlen. Es ist zwar besser als so manches Einführungsabenteuer, welches in Grundwerken inlusive ist. Da hab ich schon supergrausiges Zeug gesehen.
Trotzdem ist es viel zu viel durchgehacke und bedient sich zuwenig Elementen wie "Akten", "Cliffhangern" und einem generellem "Aufbau von Spannung". Der echte "Road to Endgegner" ist einfach nur zäh und langwierig im Original. Kein Aufbau von Spannung. Kein Gefühl für Notwendigkeit. Keine Steigerung.
Ausser Encounter mit steigenden XP. ;)
Die Story von KotS hätte in maximal drei Sessions abgeschlossen werden müssen. Selbst wenn man die Side-Quest, Talon-Pass, weglässt sind das bei uns locker über fünf Sesions geworden. Der letzte Level "as written" hätte sogar locker noch zwei oder gar drei Sessions mehr verschluckt.
Das Pacing vom Abenteuer ist mir zu sehr auf Endloskampangen-Stil gestrickt.
Auch dass man davon ausgeht, das man in der Burg drin campiert bzw man zum auffrischen ins Dorf zurückkehrt finde ich seltsam von der Dramatik der Situation her.
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