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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ghostpool - Ideensammlung


Jadetiger
Freitag, 16. Januar 2009, 02:17
Ghostpool (1. Arbeitstitel)

Ich stelle hier ein Schnellschußkonzept von heute abend vor und würde dazu gerne Ideen mit euch sammeln (auch Namensvorschläge sind willkommen!).

Das System basiert wieder auf The Pool (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Pool) von James V. West.:

Idee:
Die Spieler sind eine (1) Gypsy AI (nicht an einen Körper gebundene AI) oder in einem weniger technischen Setting beispielsweise eine Art Geist-Gruppenwesen.

Man beginnt, indem man z.B. 30W6 in die Mitte des Tisches legt. Das ist das Gesamtwesen. Aus diesem Pool können nun Attribute definiert werden, sofern nötig.

Problem: Das Gesamtwesen kann immer nur an einem Ort sein.
Lösung: Das Gesamtwesen kann sich beliebig teilen und wieder zusammensetzen. Dazu nimmt sich einfach ein Spieler ein paar Würfel aus der Mitte des Tisches zu sich und spielt dann das entsprechende Teilwesen. Definierte Attribute können bei der Teilung mitgenommen werden; sie fehlen dann allerdings dem verbleibenden Restwesen.

Problem: Die AI ist körperlos.
Lösung: Die AI in verschiedene Körper und Werkzeuge uploaden und erhält dadurch vom SL ein entsprechendes Attribut (z.B. "großer böser Kampfroboter +4").

Streicher
Freitag, 16. Januar 2009, 18:41
Also spielt man im Grunde den Puppetmaster bzw Motoko?

Welt bräuchte dann entsprechend viel Vernetzung.
Ich kenne The Pool nur flüchtig. Aber wie würde sich das System bei Konfrontationen mit anderen KIs verhalten. Könnte man damit interessantes Hacking betreiben?

Was macht die KI eigentlich im Setting?

Jadetiger
Samstag, 17. Januar 2009, 13:38
Also spielt man im Grunde den Puppetmaster bzw Motoko?Sozusagen, nur mit dem Unterschied, dass die KI beliebig Teile ihrer selbst abspalten und wieder vereinigen kann.

Die Welt bräuchte dann entsprechend viel Vernetzung.Das hätte ein "Ghost in the Shell"-artiges Setting ja. Wenn man die KI als Dämon oder Geist definiert, könnte man aber auch in einem Fantasy-Setting spielen.
Ich kenne The Pool nur flüchtig. Aber wie würde sich das System bei Konfrontationen mit anderen KIs verhalten. Könnte man damit interessantes Hacking betreiben?The Pool ist sehr einfach gehalten und kennt nur eine Art der Konfliktlösung:
Beipiel:
1. Die KI "Mindflayer" (aktuell 36 Würfel und ein paar Attribute) will den Körper eines Hackers übernehmen, der sich unvorsichtigerweise ohne Firewall direkt mit seinem Gehirn ins Netz eingeklinkt hat.
Sie verwendet ihr Attribut "Puppetmaster(3)", setzt 7 Würfel aus dem Pool ein underhält vom SL 3 Würfel als Situationsmodifikator (1-3 Würfel möglich), weil Max der Hacker wirklich ein willensschwacher Anfänger ist.
Wenn mindestens ein Würfel eine 1 zeigt, ist die Probe gelungen, weitere 1er können als zusätzliche Erfolgsgrade verstanden werden.
Mindflayer würfelt also 13 Würfel: 6, 6, 5, 4, 4, 4, 4, 4, 3, 3, 2, 2, 1
Ein Erfolg!

2.Mindflayer hat nun zwei Optionen:
- Die vom SL zugegebenen Würfel zum Pool hinzunehmen und den SL das Ergebnis der Aktion beschreiben lassen.
- Auf die Würfel verzichten und selbst einen kurzen Monolog halten.

3. Mindflayer entschiedet sich für den Monolog:
"Ich lade einen Teil meiner Selbst in des Gehirn von Max hoch, um ab sofort auf 2 Ebenen gleichzeitig agieren zu können.

(12 Würfel und das Attribut "Special Forces Skillsoft (2)". Einer dieser Würfel wird ausgegeben um die Fähigkeit von Max "Hacker (1)" zu übernehmen. 24 Würfel und das Attribut "Puppetmaster (3)" verbleiben im Netz.)

Max klinkt sich aus und erklärt seinen Freunden mit seltsam starrem Blick, er müsse mal kurz auf die Straße Zigaretten holen..."

Was macht die KI eigentlich im Setting?Wie meinst Du das?

Fred
Sonntag, 26. April 2009, 20:10
War ja sehr geil die Runde. Ich fand' das Abenteuer gut, so sollten Infomorphe z.B. auch in THS gespielt werden (da es ein anderes Regelsystem hat, könnte man dort natürlich auch Backup, Restore und Kopien zulassen).
Das Regelsystem scheint gut zu funtionieren, jedenfalls wurde soweit ich gesehen habe der Verlust an Würfeln durch misslungene Proben durch die gewonnen Würfel so ziemlich ausgeglichen. Trotzdem hat der Ghostpool nach und nach immer mehr Fertigkeiten erlangt.
Als einziges Problem sehe ich, dass in einem Szenario, in welchem alle Hardware miteinander vernetzt wäre, der Ghostpool vielleicht sehr mächtig bzw. die Dinge schnell unübersichtlich werden könnten. Ein großer Reiz des Abenteuers bestand ja darin, nur Zugriff auf einen begrenzten Hardwarepark zu haben. Das müsste man ausprobieren.

edit: Meine Version von Beethoven's 9. hat gute 69 min. Ich tippe auf Urban Myth :)

Jadetiger
Montag, 27. April 2009, 10:48
Ein großes Dankeschön und Lob an alle Mitspieler. Abgesehen von den Anfangsproblemen hats mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich werde die Regeldiskussionen und das Feedback in die Weiterentwicklung von Ghostpool einfließen lassen.

Als besten Rollenspieler prämiere ich diesmal: Sven/Fred für seine über aus gelungene charakterliche Darbietung als Rolltor. :))=)

Ich werde wohl nie unsere Folterszene vergessen, in der der Agent von Rolltor und Gabelstapler verhört wurde:))=)

Als einziges Problem sehe ich, dass in einem Szenario, in welchem alle Hardware miteinander vernetzt wäre, der Ghostpool vielleicht sehr mächtig bzw. die Dinge schnell unübersichtlich werden könnten. Ein großer Reiz des Abenteuers bestand ja darin, nur Zugriff auf einen begrenzten Hardwarepark zu haben. Das müsste man ausprobieren.Den begrenzten Harware-Pool habe ich verwendet, weil ich bei Transhuman Space schonmal eine extrem schlechte Erfahrung mit freiem Internetzugang gemacht habe. Außerdem liebe ich "Kammerspiele".

Ariochs Herold
Montag, 27. April 2009, 12:10
Kann mich dem Lob auch nur "Anschließen". ;)

Grundsätzlich als Idee und vom Ablauf des Abenteuers her super Setting! Mal ganz anders und vor allem so flexibel. Mehr davon in Zukunft. :)


Zu Ghostpool an sich: (Erfolgswahrscheinlichkeiten nach Würfelanzahl)
16,70% 1
30,60% 2
42,20% 3
51,80% 4
59,90% 5
66,60% 6
72,20% 7
76,80% 8
80,70% 9
83,90% 10
86,60% 11
88,80% 12
90,70% 13
92,30% 14
93,50% 15

Wie man sieht, steigen die Erfolgswahrscheinlichkeiten zunächst mit jedem Würfel stark an und flachen dann ab. Meiner Ansicht nach rechtfertigt das nicht irgendeinen Wert im Quadrat an Würfeln zu zahlen (jedenfalls definitiv nicht nach 3W, was ja auch dem subjektiven Empfinden entspricht), eine andere Verrechnungsgröße wäre denkbar (z.B. Würfel = Summe Würfelanzahl 4W = 1+2+3+4= 10W), bzw. falls intendiert ist, dass niemand große Werte assimilieren soll/kann, dann die quadratische beizubehalten. Genauso zeigt sich dass es wenig sinnig ist weitere Würfel zu riskieren, wenn man ohnehin schon viele Würfel hat. Also z.B: mit 15W zu werfen, statt mit 10W, da man hier 5 Würfel extra riskiert zu verlieren für "magere" 10% mehr.


Als Anregung, zumindest im KI Setting:
Was man sich auch vorstellen könnte, wäre Brainpower der KI und Motivpower zu trennen. Dafür müssten die Motive aber billiger sein. Es wäre auch taktischer, da man überlegen müsste welche Teile der KI nun wo zusammenarbeiten. Brainpower und Motiv würden sich dann nicht mehr addieren, sondern die Brainpower würde eingesetzt, um das Motiv mit würfeln aufzufüllen

Beispiel:
Festgelegt wird; jeder Kern kann maximal 4W kontrollieren, die gesamte Brainpower der KI besteht dann (bei 5 Spielern) aus 20W. Spalten sich zwei Kerne ab, so können sie gemeinsam maximal 8W einsetzen. Will man mehr einsetzten, so muß der Kernverbund größer sein. Die Motive, die Sie mitgenommen haben sagen dann nichts darüber aus, wie viele W es zusätzlich gibt, sondern darüber, mit wie vielen Würfeln es max. eingesetzt werden kann. z.B. Detektiv 6 könnte dann auch nur maximal mit 6W gewürfelt werden, man würde also versuchen Detektiv möglichst hoch zu haben. Außerdem könnte Detektiv aufgeteilt werden 2x3W) Wobei die beiden Kerne Detektiv dann nur mit maximal 3W einsetzen könnten.
Aber dafür bräuchte man ein anderes Kaufsystem, da die Motive sonst zu teuer wären.

vG
AH

Jadetiger
Montag, 27. April 2009, 13:48
So ich hab die Feedback-Posts zu Ghostpool mal hierhin verschoben. Hier sind sie thematisch am besten aufgehoben.

Jadetiger
Montag, 27. April 2009, 14:04
@Ariochs Herold
Hab ich Dich richtig verstanden? Du schlägst also vor, die Motive sozusagen als "Gefäße" zu nutzen. Sprich: wenn ich Detektiv 4 habe, darf ich maximal 4W aus dem Pool verwenden?
Spontan fällt mir daran auf, dass dann beim Würfeln immer alle Würfel auf dem Spiel stehen. Im Ur-"The Pool" stehen die Motivwürfel ja nicht auf dem Spiel. Ansonsten gefällt mir die Idee extrem gut!

Ariochs Herold
Montag, 27. April 2009, 14:19
Genau, das Motiv würde vorgeben, wie viel Brainpower hineingepumpt werden kann. Aber auf dem Spiel stehen ja die Würfel und nicht das Motiv als solches. Auch wenn man's verhaut, kann man es im anderen Kontext wieder einsetzen, man müsste es nur mit neuen Würfeln aus dem Pool auffüllen. Es gäbe sozusagen zwei Obergrenzen für einen Wurf: 1. Die Motivstärke. 2. Die durch die Kerne verfügbare Brainpower. Es gilt die jeweils niedrigere.
So können zwei Kerne ein Motiv mit Stärke 10 nur mit maximal 8W (2x4W) einsetzen.
Dass immer alle Würfel auf dem Spiel stehen stimmt, aber das ist ja nicht verkehrt, wenn der Pool nur groß genug ist. Alternativ kann man auch puffernde Zusatzregeln einführen wie z.B. : Wenn keine Eins gewürfelt wurde, dann sind alle verloren, die 4-6 Zeigen. Man könnte das auch über die Schwierigkeit einfügen und die Grenze (Augenzahl) bei der man die Würfel überhaupt verliert danach festsetzen. Bei einfachen Aufgaben z.B. nur verloren wenn Augenzahl =6, bei schwierigen wenn >3. Müsste man vernünfitge Größen finden. Ob sowas überhaupt notwendige ist, müsste man halt auch mal durchspielen oder rechnen. :)

AH

Jadetiger
Montag, 27. April 2009, 14:50
Alternativ kann man auch puffernde Zusatzregeln einführen wie z.B. : Wenn keine Eins gewürfelt wurde, dann sind alle verloren, die 4-6 Zeigen. Man könnte das auch über die Schwierigkeit einfügen und die Grenze (Augenzahl) bei der man die Würfel überhaupt verliert danach festsetzen. Bei einfachen Aufgaben z.B. nur verloren wenn Augenzahl =6, bei schwierigen wenn >3. Müsste man vernünfitge Größen finden. Ob sowas überhaupt notwendige ist, müsste man halt auch mal durchspielen oder rechnen. :)Diesen Vorschlag finde ich sehr gut, weil man damit etwas skalieren kann was in keinem mir bekannten System mechanisch erfasst wird: Das Risiko bzw. Die Schwere der Konsequenzen. Man skaliert hier ja nicht, ob eine Aufgabe einfach oder schwer zu lösen ist, sondern wie schwerwiegend die Konsequenzen im Fall eines Versagens sind.

Beipiel:
Ein Kabel durchzuschneiden ist einfach (der SL gibt 3 Würfel), aber wenn das Kabel an einer Bombe hängt, deren Timer bei 00:00:02 ist, sind die Konsequenzen im Falle eines Versagens sehr schwerwiegend (Risiko 2 = alle Würfel die eine 2 oder höher zeigen, sind bei Misserfolg verloren)

Alien
Montag, 27. April 2009, 14:58
Diesen Vorschlag finde ich sehr gut, weil man damit etwas skalieren kann was in keinem mir bekannten System mechanisch erfasst wird: Das Risiko bzw. Die Schwere der Konsequenzen. Man skaliert hier ja nicht, ob eine Aufgabe einfach oder schwer zu lösen ist, sondern wie schwerwiegend die Konsequenzen im Fall eines Versagens sind.

Beipiel:
Ein Kabel durchzuschneiden ist einfach (der SL gibt 3 Würfel), aber wenn das Kabel an einer Bombe hängt, deren Timer bei 00:00:02 ist, sind die Konsequenzen im Falle eines Versagens sehr schwerwiegend (Risiko 2 = alle Würfel die eine 2 oder höher zeigen, sind bei Misserfolg verloren)

Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Wenn die Probe scheitert, dann explodiert die Bombe. Das gibt eine Menge Ärger. Aber was hat dieser Ärger damit zu tun, wieviele Würfel man jetzt verbraucht oder verloren hat? Das sind doch zwei komplett getrennte Dinge?

Ariochs Herold
Montag, 27. April 2009, 15:17
Jepp, da hat Alien recht. Man muss zwischen "Externen-Konsequenzen" und "Konsequenzen für die KI" unterscheiden.
Bei the Pool kauft man Sicherheit im Ergebnis (also Externen Konsequenzen) um des Risikos für die KI willen (also Konsequenzen für die KI). Ist zusätzlich die durchzuführende Handlung einfach (unabhängig von ihren Externen Konsequenzen!) so ist das Risiko für die KI gering. Ist die Handlung schwierig, so steigt das Risiko für die KI. (unabhängig von ihren Externen Konsequenzen!) Der SL müsste die Schwierigkeit der Handlung als kritischen Verlustwert festlegen.

Das Beispiel sähe dann so aus:

Kabel durchschneiden = einfach, Verlustwert z.B.= 6.
Konsequenzen davon unbeeinflusst

Kabel unter widrigsten Bedingungen durchschneiden = schwer, Verlustwert = 3,4,5,6.
Konsequenzen bleiben unbeeinflusst


Aber bei zweimaligem Nachdenken...

Das braucht es alles nicht. Der SL kann einfach 1-3W dazugeben. Das ist wie bisher. Die Frage ist doch eher, ob diese Würfel in das Motiv reinzählen, oder das Motiv draufgezählt wird.



vG
AH

Jadetiger
Montag, 27. April 2009, 15:45
Ok mein Beispiel war vielleicht ungünstig gewählt.
Ganz plump gesagt:
Ich würde gerne die Würfel-Verlust (z.B. alle Würfel die den Wert <= 3 zeigen gehen verloren) als SL bei jeder Probe unabhängig von den von mir gegebenen Würfeln (1W=schwer 2W=mittel 3W =einfach) festlegen. Dafür hab ich eine Begründung gesucht.

Jadetiger
Donnerstag, 30. April 2009, 10:54
Der SL kann einfach 1-3W dazugeben. Das ist wie bisher. Die Frage ist doch eher, ob diese Würfel in das Motiv reinzählen, oder das Motiv draufgezählt wird.Nach nochmaligem Studium der Wahrscheinlichkeiten:
Das Motiv sollte definitiv als "Gefäß" dienen und nicht als Würfelbonus. Dadurch kann der SL schöner mit seinen Bonuswürfeln die Schierigkeit einer Aktion skalieren. Die Idee mit "Jeder Programmkern kann maximal 4 Würfel verarbeiten" finde ich auch gut, da die Spieler damit eine echte Motivation haben, sich nicht immer maximal aufzusplitten.
Ich würde zudem gerne beibehalten, dass man Motive (außer beim Startup) nicht einfach erfinden kann, sondern sie "assimilieren" muss. Das bringt einfach einen zusätzlichen Reiz ins Spiel.

Wie sollten eurer Meinung nach die Kosten für neue und zu erhöhende Motive gelagert sein?
Wieviele Würfel soll die Löschung eines vorhandenen Motivs bringen?
Sollte man eine Erhöhung der Verarbeitungskapazität einzelner Programmkerne kaufbar machen?

Ariochs Herold
Donnerstag, 30. April 2009, 11:54
Wie sollten eurer Meinung nach die Kosten für neue und zu erhöhende Motive gelagert sein?
Wieviele Würfel soll die Löschung eines vorhandenen Motivs bringen?
Sollte man eine Erhöhung der Verarbeitungskapazität einzelner Programmkerne kaufbar machen?

Ich denke ein Motiv ist nach der "Gefäßregelung" mit 8W halbwegs verlässlich einsetzbar (~75%).

Man könnte ganz straight vorgehen und sagen 1W Motiv = 1W, dann würden drei Motive mit jeweils 8W insgesamt 24W Kosten. Drei Motive mit 3W kosteten bisher 27W.

Für's löschen könnte man sagen: Würfelrückgabe ist Motivstärke -2W, jedoch mindestens 1W (also Motiv 8W -> 6W; Motiv 2W -> immer noch 1W).

Die Erhöhung der Verarbeitungskapazität könnte man als Bonus für bestandene Abenteuer geben (Meta-Charakter wird durch Erfahrung immer besser).
Oder bei Oneshot tatsächlich quadratisch zukaufen. Zukauf ohne Anfangswert zum Quadradt. (Bsp. Anfangswert 20W. Zukauf 4W = 4x4 Würfel. Will man später nochmal nachkaufen kostet es entsprechend weniger. Wert 24W. Mann will auf 26. Macht 6x6 - 4x4 Würfel.)

Man könnte auch überlegen zuzulassen ein Motiv mit mehr Würfeln zu benutzen als es hergibt. Dann könnte für die überzähligen Würfel gelten: Wenn eine Sechs gewürfelt automatisch verloren, unabhängig von 1 oder nicht im Gesamtergebnis. Man bräuchte dann unterscheidbare Würfel (Motiv vs. Überzählig)

vG
AH

Jadetiger
Donnerstag, 30. April 2009, 12:18
Man könnte ganz straight vorgehen und sagen 1W Motiv = 1W, dann würden drei Motive mit jeweils 8W insgesamt 24W Kosten. Drei Motive mit 3W kosteten bisher 27W.Das gefällt mir. Keep it simple! Die Kosten halten sich IMHO damit auch in einem realistischen Rahmen.
Für's löschen könnte man sagen: Würfelrückgabe ist Motivstärke -2W, jedoch mindestens 1W (also Motiv 8W -> 6W; Motiv 2W -> immer noch 1W).Warum sollte man nicht 1:1 löschen können? Also Motiv 8W -> 6W gibt 2W in den Pool. Ein einfacher Rückkauf ist ja durch die "Assimilierungsnotwendigkeit" verhindert.

Die Erhöhung der Verarbeitungskapazität könnte man als Bonus für bestandene Abenteuer geben (Meta-Charakter wird durch Erfahrung immer besser).
Oder bei Oneshot tatsächlich quadratisch zukaufen. Zukauf ohne Anfangswert zum Quadradt. (Bsp. Anfangswert 20W. Zukauf 4W = 4x4 Würfel. Will man später nochmal nachkaufen kostet es entsprechend weniger. Wert 24W. Mann will auf 26. Macht 6x6 - 4x4 Würfel.) Kannst Du das näher erläutern? Das verstehe ich nicht. Anfangswert 20W? Mit Verarbeitungskapazität meine ich die maximale Anzahl an Würfeln, die ein Programmkern einsetzen kann. Also die von dir vorgeschlagenen 4W pro Programmkern pro Probe. Nicht die Größe des Gesamtpools!

Man könnte auch überlegen zuzulassen ein Motiv mit mehr Würfeln zu benutzen als es hergibt. Dann könnte für die überzähligen Würfel gelten: Wenn eine Sechs gewürfelt automatisch verloren, unabhängig von 1 oder nicht im Gesamtergebnis. Man bräuchte dann unterscheidbare Würfel (Motiv vs. Überzählig)Ich denke nicht das das nötig ist. Das verkompliziert das System aus meiner Sicht unnötig. Ich denke außerdem, dass man das bei gutem Teamwork einfach nicht braucht.

Ariochs Herold
Donnerstag, 30. April 2009, 13:07
Das gefällt mir. Keep it simple! Die Kosten halten sich IMHO damit auch in einem realistischen Rahmen.
Warum sollte man nicht 1:1 löschen können? Also Motiv 8W -> 6W gibt 2W in den Pool. Ein einfacher Rückkauf ist ja durch die "Assimilierungsnotwendigkeit" verhindert.

Kannst Du das näher erläutern? Das verstehe ich nicht. Anfangswert 20W? Mit Verarbeitungskapazität meine ich die maximale Anzahl an Würfeln, die ein Programmkern einsetzen kann. Also die von dir vorgeschlagenen 4W pro Programmkern pro Probe. Nicht die Größe des Gesamtpools!

Ich denke nicht das das nötig ist. Das verkompliziert das System aus meiner Sicht unnötig. Ich denke außerdem, dass man das bei gutem Teamwork einfach nicht braucht.

An die Assimilierungsnotwendigkeit hatte ich nicht gedacht. Die verhindert den simplen Rückkauf natürlich auch. Das war ja so, dass etwas nur 1x assimiliert werden kann und dann weg ist. Quasi aufgegessen. Dann würde ich auch sagen 1:1. Simple as can be.

Programkern vs. Gesamtpool
Die Frage ist m.E. folgende:
Wenn ich einen Verbund aus Insgesamt 20W habe, bei der jeder Kern z.B maximal 4W einsetzen kann (5x4W) und erhöhe das auf 3x4W +1x5W. Wer ist dann der Kern mit 5W? Immer in bestimmter Spieler oder kann das auch immer jemand anderes sein? Wenn es nicht an den Spieler gebunden ist (macht m.E. Sinn denn jeder ist ja alles und jeder), kann ich es auch gleich im Kernverbund erhöhen.

Das hat (zumindest nach der von mir vorgeschlagen/übernommenen quadratischen Formel) massive Auswirkungen.
Denn wenn ich alle Kerne einzeln Quadratisch erhöhe, kosten 5 Kerne mit 5W statt 4W, dann 5 Würfel (5* 1x1). Erhöhe ich das aus dem Gesamtpool so kosten 5 Würfel flexible Gesamtverarbeitungskapazität 25 Würfel (5x5). Erhöhe ich alle einzeln von 4W auf 6W kostet das 5*2x2 = 20W.
In der Alternative kostet das 8x8 also 64W um 5 Kerne auf w6 zu heben.

Das mit dem Teamwork kann ich nur unterstreichen. Das ist mit der interessante Faktor bei diesem System, den es hervorzuheben und zu stärken gilt (in diese Richtung gehen ja fast alle Veränderungsvorschläge).
Man sollte aber im Hinterkopf haben, dass durch die physische Teilung der KI auch Situation entstehen können in denen Motive nicht oder nach deren Aufteilung nur in geringem Maße zur Verfügung stehen. Siehe KI teilweise in Haus und anderer Teil in Roboter. Was dann tun?
Was tun zwei Kerne mit einer kombinierten Gesamtpower von 10W, die aber von Detektiv 8W nur 4W (~50%) dabeihaben und vor einem wichtigen Wurf stehen? Da kann man sagen Pech gehabt. Alles auf retour und wieder vereinigen (was das auch immer für Probleme mit sich bringen mag), oder man sagt, das ist mir jetzt aber so wichtig, da riskiere ich auch Würfel zu verlieren, damit es ja nur ein Erfolg wird. Die zwei Kerne könnten also könnte mit ihrer maximalen kombinierten Gesamtleistung würfeln (10W ~84%), würden aber Riskieren dass davon 6W (10W-4W Motiv) unter einem Damoklesschwert stehen.

vG
AH

Jadetiger
Donnerstag, 30. April 2009, 14:33
An die Assimilierungsnotwendigkeit hatte ich nicht gedacht. Die verhindert den simplen Rückkauf natürlich auch. Das war ja so, dass etwas nur 1x assimiliert werden kann und dann weg ist. Quasi aufgegessen. Dann würde ich auch sagen 1:1. Simple as can be.So sei es!

Programkern vs. Gesamtpool
Die Frage ist m.E. folgende:
Wenn ich einen Verbund aus Insgesamt 20W habe, bei der jeder Kern z.B maximal 4W einsetzen kann (5x4W) und erhöhe das auf 3x4W +1x5W. Wer ist dann der Kern mit 5W? Immer in bestimmter Spieler oder kann das auch immer jemand anderes sein? Wenn es nicht an den Spieler gebunden ist (macht m.E. Sinn denn jeder ist ja alles und jeder), kann ich es auch gleich im Kernverbund erhöhen.

Das hat (zumindest nach der von mir vorgeschlagen/übernommenen quadratischen Formel) massive Auswirkungen.
Denn wenn ich alle Kerne einzeln Quadratisch erhöhe, kosten 5 Kerne mit 5W statt 4W, dann 5 Würfel (5* 1x1). Erhöhe ich das aus dem Gesamtpool so kosten 5 Würfel flexible Gesamtverarbeitungskapazität 25 Würfel (5x5). Erhöhe ich alle einzeln von 4W auf 6W kostet das 5*2x2 = 20W.
In der Alternative kostet das 8x8 also 64W um 5 Kerne auf w6 zu heben.Meine ursprüngliche Idee war eigentlich die:
Die Kerne werden einzeln gesteigert und jede Erhöhung um 1W kostet [neuer Wert*neuer Wert]. Bei 5 Programmkernen würde demnach eine Steigerung der gesamten KI von 4W auf 5W insgesamt (5*5)*5=125W kosten. Eine Steigerung von 5W auf 6W kostet (6*6)*5=180W.
Das Ganze sollte nur eine Option für langsame Verbesserung in einer längeren Kampagne sein.

Das mit dem Teamwork kann ich nur unterstreichen. Das ist mit der interessante Faktor bei diesem System, den es hervorzuheben und zu stärken gilt (in diese Richtung gehen ja fast alle Veränderungsvorschläge).
Man sollte aber im Hinterkopf haben, dass durch die physische Teilung der KI auch Situation entstehen können in denen Motive nicht oder nach deren Aufteilung nur in geringem Maße zur Verfügung stehen. Siehe KI teilweise in Haus und anderer Teil in Roboter. Was dann tun?
Was tun zwei Kerne mit einer kombinierten Gesamtpower von 10W, die aber von Detektiv 8W nur 4W (~50%) dabeihaben und vor einem wichtigen Wurf stehen? Da kann man sagen Pech gehabt. Alles auf retour und wieder vereinigen (was das auch immer für Probleme mit sich bringen mag), oder man sagt, das ist mir jetzt aber so wichtig, da riskiere ich auch Würfel zu verlieren, damit es ja nur ein Erfolg wird. Die zwei Kerne könnten also könnte mit ihrer maximalen kombinierten Gesamtleistung würfeln (10W ~84%), würden aber Riskieren dass davon 6W (10W-4W Motiv) unter einem Damoklesschwert stehen.

vG
AHIch würde bei der "Übertaktung eines Motivs" der Einfachheit wegen sogar soweit gehen, dass bei einer solchen Probe ALLE gewürfelten 6er (egal ob Erfolg oder Mißerfolg) verloren sind. So muss man nicht verschiedene Würfel unterscheiden.

Ariochs Herold
Donnerstag, 30. April 2009, 15:02
zu "Übertaktung" = Alle 6er verloren

Definitiv die elegantere Lösung, was das Würfeln angeht. Jedoch wird dabei nicht abgebildet um wieviel übertaktet wurde. Wurf mit 5W bei Motivstärke 4W wäre gleichgestellt mit Wurf 5W bei Motivstärke 1W.

zu Anzahl der Würfel für KI Powererhöhung

Dein Vorschlag ist nochmal um das vier/fünffache teurer als meiner. Welcher hier besser zieht, hängt vor allem davon ab wie stark der Pool wächst. Da weiß ich zu wenig drüber.
Richtgröße sollte hier m.E. sein:
- Wie lange (wie viele Abenteuer/Sitzungen) sollte es wohl ungefähr dauern bis die KI sich derart verbessert hat (Alle Kerne +1W)? Mein persönliches Gefühl wäre ca. 5 Spielabende.
- Um wieviel wächst ein Pool pro Sitzung? In der bisherigen Form wächst der Pool linear.
- Dementsprechend sollte die Preisformel das in irgendeiner Form abbilden.

Alternativ sagt man einfach nach jeder Sitzung +1W für die Gesamt KI (macht nach 5 Sitzungen auch +5W). Jeder Kern darf sich so viele W's davon nehmen wie er mag, solange er nicht mehr als 1W hat als der kleinste Kern. Was effektiv heißt,: Erst alle Kerne leveln, bevor die nächste Kern-Stufe erreicht werden kann. (Erscheint mir simpler als die Kauferei/Rechnerei)
Das würde bedeuten, dass man bei 5 Kernen nach 20 Spielabenden 5 Kerne mit 8W hätte. Will man's bescheidender, gibt man halt erst nach 1,5 oder 2 Abenden +1W.

vG
AH