Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Runde voll! TriSP - Die Stadt des toten Herrschers
Jadetiger
Freitag, 27. Februar 2009, 11:52
Angelehnt an das klassische DSA-Abenteuer würde ich gerne eine Runde anbieten, um wieder einmal mein Rollenspiel TriSP (http://www.doder.org/showthread.php?t=2301) vorzustellen.
Eine Jungel-Expedition zur ethnologischen Erforschung der "aufrechten Echsen" nimmt einen völlig anderen Verlauf als geplant...
Bis zu 6 Fantasy-Freunde sind willkommen:
- Fred
- Informationsschnipsel
- King Arthure
- elvenkisses
- yennico
- Soontir
Wartebank
-
Informationsschnipsel
Freitag, 27. Februar 2009, 20:35
Hört sich gut an, bin dabei.
Peter
Slash.T
Sonntag, 1. März 2009, 21:49
Ich melde mich ebenfalls an.
Grüße
/T
KingArthure
Sonntag, 8. März 2009, 12:39
würde eben falls gern dran teil nehmen
Jadetiger
Montag, 9. März 2009, 14:49
Eine Anmerkung für alle, die sich die Kurzbeschreibung (siehe Link im 1. Post) durchgelesen haben:
Aufgrund der Struktur des Abenteuers schließe ich Avatare als Charakterausrichtung für diese Session aus.
Bleiben also noch Arkane und Weltliche.
Slash.T
Sonntag, 22. März 2009, 14:22
Hallo,
da mir leider etwas privates dazwischen gekommen ist, bin ich am Samstag nicht mit dabei.
Grüße
/T
elvenkisses
Montag, 23. März 2009, 18:31
Hab die Kurzbeschreibung im link gelesen und find ich interessant, kann mich aber nicht an DSA anlehnen (keine Ahnung) - wenn Du keinen mitbringst müßt ich den Char erst beim Treffen erstellen.
Interessant klänge für mich ein weltlicher Baum-Elf, vielleicht "akrobatisch" ausgerichtet (hohe Geschicklichkeit) oder eventuell heilerisch.
Gruß
John
yennico
Dienstag, 24. März 2009, 13:04
Ich möchte auch mitspielen.
Jadetiger
Mittwoch, 25. März 2009, 08:21
Hab die Kurzbeschreibung im link gelesen und find ich interessant, kann mich aber nicht an DSA anlehnen (keine Ahnung) - wenn Du keinen mitbringst müßt ich den Char erst beim Treffen erstellen.
Interessant klänge für mich ein weltlicher Baum-Elf, vielleicht "akrobatisch" ausgerichtet (hohe Geschicklichkeit) oder eventuell heilerisch.
Gruß
JohnDu musst dich an nix anlehnen. Der Satz im ersten Post bedeutet nur, dass ich ein DSA-Abenteuer als Grundlage für meine Erzählung verwende.
Chars werden auf dem Treffen erstellt, es handelt sich ja schließlich um eine System-Vorstellung und die währe ohne Charaktererschaffung nicht komplett.
Dr. Manhattan
Mittwoch, 25. März 2009, 12:18
Hallo,
wenn wer abspring würde ich gerne nachrücken.
VG
Dr.M.
Dr. Manhattan
Donnerstag, 26. März 2009, 12:09
Danke Jadetiger,
kannst mich wieder von der Warteliste nehmen da ich bei der Dark Heresy Runde untergekommen bin.
Jadetiger
Sonntag, 29. März 2009, 12:19
So, ich will mich an dieser Stelle nochmal entschuldigen, dass ich das Abenteuer gestern so abrupt beendet habe.
Ich muss allerdings auch sagen, dass das Konzert, auf dem ich gestern abend noch war (Cantus Buranus von Corvus Corax), es wirklich wert war.
Ich hoffe es hat euch trotzdem Spaß gemacht und ich freue mich natürlich immer über ehrliche Manöverkritik. Es war ja schließlich eine Vorstellungsrunde und nur so kann ich etwas verbessern.
yennico
Sonntag, 29. März 2009, 15:19
Ich hoffe es hat euch trotzdem Spaß gemacht und ich freue mich natürlich immer über ehrliche Manöverkritik. Es war ja schließlich eine Vorstellungsrunde und nur so kann ich etwas verbessern.
Ideen zu Trisp habe ich dir ja schon hier (http://www.doder.org/showpost.php?p=34122&postcount=3) gegeben.
Ich finde die Idee, ein Rollenspiel ohne Würfel und mit Charakteren in Magic-Kartenformat einfach gut.
Die Welt finde ich auch gelungen. Bei Namen für bestimmte Dinge muss man schmunzeln, wenn man betreffende Personen kennt.
Ich habe bewusst einen Arkanen genommen, da ich das System austesten wollte. Weltliche hatten ja schon alle anderen Spieler.
Bei der Charaktererschaffung habe ich gemerkt, wie wenig Punkte ein Arkaner bekommt. Bei Geist 6 (auf Geist muss man ja mal öfter würfeln) und Kon 5 (+1 durch Zwerg) bleiben einem noch 6 Punkte für drei Attribute, was 2 pro Attribut heißt bzw. 1 bei Präsenz. Mit so wenigen Punkten sind gewisse Konzepte nicht wirklich spielbar z.B. der Charismatische Magier. Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, dass Magier mehr Punkte haben sollen.
Mit KON 6 kann man 9 Mal (theoretisch 10x :) ) am Tag zaubern. Das ist bei der mächtigen Magie heftig. Limitationen der Zauber kommen durch die Regeneration der Lebensenergie. Pro "normalen" Tag regeneriert ein Arcaner 1 Frühstück +1 Mittagessen +1 Abendessen + 5 Nachruhe = 8 LE was nicht mal drei Zaubern pro Tag entspricht. Natürlich kann man kurze Pause mit Nahrungsaufnahme auch öfter am Tag nutzen, aber wenn man nicht gerade eine Überfunktion der Schilddrüse hat oder Hobbit ist wird man vielleicht fett. :) Eine Störung der Nachtruhe, wie sie bei Helden häufig vorkommt, hat für einen Arkanen starke Folgen, bzw. ihn trifft dieses doppelt, er kann am nächsten Tag wegen weniger LE weniger Zaubern und ist, da er nicht gut kämpfen kann (oder keine Rüstung trägt) im Kampf schneller tot.
Ich habe bewusst das Nicht-Tarot-Magiesystem gewählt, da dieses mehr zu dem Rollenspielkonzept ohne Hilfsmittel zu spielen passt.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Tarot-Magiesystem von den beiden Systemen wahrscheinlich das bessere Magiesystem ist. Beim Tarotsystem hat man pro Karte eine 50% Chance (wenn sie auf dem Kopf steht) dass der Zauber nicht klappt. Mit den Bildern hat man zum einen eine gewisse Einschränkung, aber auch gleichzeitig Inspiration.
Das Schnick Schnack Schnuck Magie System finde ich nicht gelungen. Man muss kreativ sein und sein Element für den Zauber auswählen. Dieses finde ich gut, aber es schränkt die Siegeschancen aber ein, denn der SL kann ahnen was der Spieler vor hat und dementsprechend das passende Gegenelement benutzen. Bei nur einem Durchgang ist das dann heftig.
Warum gibt es in der Magie nicht auch drei Durchgänge wie beim Kampf und man muss unter dem Geistwert bleiben? Ein alles oder nichts Wurf, bei dem der SL gegebenfalls das Element vorher erraten kann, da er ahnt was der Spieler vor hat, hat nicht viele Chancen auf Erfolg. Als Element darf der Spieler nur eines der drei von ihm im Schnick Schnack Schnuck eingesetzten Elemente wählen, mit dem er auch die Runde gewonnen hat. Damit hat man einen gewisses taktisches Element. Der SL kann zwar wissen, dass der Spieler jemanden wiederbeleben will (daher also wahrscheinlich Wasser des Lebens sprich Brunnen das entsprechende Element ist und den Stein dagegen setzen) aber er weis nicht in welcher der drei Runden der Spieler dieses einsetzt. Interessant wird es auch wenn der Spieler zwar unter seinem Geistwert bleibt, aber die Runde mit seinem Element nicht gewinnt.
Einen Nachteil hat das Schnick Schnack Schnuck System. Soontir und der andere Zwerg haben bei dir schnell ein Muster herausgefunden und so ihre Spiele gewonnen.
Was mich etwas gestört hat war die fehlende Zusammenarbeit der Party.
elvenkisses
Montag, 30. März 2009, 10:09
Also ich find das vom System her wirklich gut, vor allem innerhalb der Weltlichen, aber vielleicht sollte man sich bezüglich der Arkanen noch Verbesserung überlegen.
Ob dann jemand beim Schnick-Schnak-Schnuck leichter durchschaubar ist, ist ja System-unabhängig.
Allerdings eine Zuordnung finde ich etwas unpassend: Sinnesschärfe unter Geist. Allenfalls die Auswertung fällt in diesen Bereich.
So hat ein Tier ziemlich niedrige Intelligenz, aber oft extrem schaffe Sinne, und kann durch Erfahrung die Eindrücke seiner natürlichen Umgebung auch auswerten.
Auf der andern Seite ist ein "zerstreuter Professor" oft sehr unaufmerksam, und grade sein unermüdlicher Geist hindert ihn daran, die Umgebung wahrzunehmen und nicht Probleme zu wälzen.
In diesem System würde ich Sinnesschärfe eher zur Präsenz geben - zum einen vom Wort, wie "präsent" man seine Umwelt wahrnimmt, und zum andern wäre allein charismatisches Auftreten bei vielen doch nur ein "Streich-Attribut".
Gruß
John
Jadetiger
Montag, 30. März 2009, 15:32
Allerdings eine Zuordnung finde ich etwas unpassend: Sinnesschärfe unter Geist. Allenfalls die Auswertung fällt in diesen Bereich.
So hat ein Tier ziemlich niedrige Intelligenz, aber oft extrem schaffe Sinne, und kann durch Erfahrung die Eindrücke seiner natürlichen Umgebung auch auswerten.
Auf der andern Seite ist ein "zerstreuter Professor" oft sehr unaufmerksam, und grade sein unermüdlicher Geist hindert ihn daran, die Umgebung wahrzunehmen und nicht Probleme zu wälzen.
In diesem System würde ich Sinnesschärfe eher zur Präsenz geben - zum einen vom Wort, wie "präsent" man seine Umwelt wahrnimmt, und zum andern wäre allein charismatisches Auftreten bei vielen doch nur ein "Streich-Attribut".
Gruß
JohnGuter Vorschlag! Also ab jetzt Präsenz: Soziale und Körperliche Ausstrahlung und Wahrnehmung.
@yennico
Ich werde auf deinen Post noch näher eingehen, hab nur jetzt keine Zeit dazu.
yennico
Montag, 30. März 2009, 17:53
Guter Vorschlag! Also ab jetzt Präsenz: Soziale und Körperliche Ausstrahlung und Wahrnehmung.
Ich bin bei dieser Regeländerung zwiegespalten.
Auf der einen Seite wird Präsenz dadurch kein Dumpstat mehr und Tiere mit niedrigem Geist könnten trotzdem eine hohe Wahrnehmung haben.
Auf der anderen Seite hätten die Tiere mit hoher Wahrnehmung eine hohe Präsenz. Ein geschickter Taschendieb braucht neben einer hohen Finesse eine hohe Wahrnehmung. Wenn diese nun über Präsenz geregelt ist, wird der Taschendieb damit automatisch hübsch, charismatisch, etc. und kann, da sich jeder an eine Person mit hoher Präsenz erinnert sein altes Handwerk nicht wirklich ausüben. Dieses ist das Gegenbeispiel zu Elvenkisses Professor, der mit den derzeitigen Regeln nicht baubar ist. Es gibt bestimmt noch andere Rollen, die mit diesen beiden Regelvarianten nicht baubar sind.
Ich weis, dass Wahrnehmung und Geist nicht das gleiche sind, aber finde die Wahrnehmung von der Interpretation der Wahrnehmung zu trennen ist ein ganz schlechter Schritt, denn jetzt muss mindestens zwei Mal "gewürfelt" werden. 1. Wurf etwas wahrnehmen 2. Wurf die Wahrnehmung deuten, falls man den zweiten nicht schafft muss oder kann ein anderer PC mit höheren Geist eine Interpretation einer nicht gesehen Sache versuchen. Das ist irgendwie wie stille Post.
Ich könnte genauso für Wahrnehmung ist Geist argumentieren, da Geist auch Geistesgewart mit einschließt.
Wahrnehmung generell ist grundsätzlich ein wichtige Fertigkeit. Diese entscheidet über Leben und Tod z.B. Hinterhalt rechtzeitig merken, Falle bemerken, etc. Falls man etwas nicht wahrnimmt hat das meistens für denjenigen unangenehme Folgen. Jetzt braucht man sich nur dem Krieger in der fetten Rüstung und den ungerüsteten Magier ansehen und man erkennt wen eine negative Überraschung mehr schadet oder eher umbringt.
Ein Magier braucht Geist und Konstitution möglichst hoch. Über 50% seiner Punkte fließen in diese Attribute (bei meinem PC waren es 11 von 17, maximal könnte man 12 von 17 investieren). Da er im Kampf nicht zaubern kann, sollte er auch noch etwas in Finesse für eine Waffennutzung investieren. Er kann eigentlich Stärke und Präsenz nur als Dumpstats nutzen, da er ja weniger Punkte als ein weltlicher bekommt.
elvenkisses
Montag, 30. März 2009, 18:50
Ok, ich will's mal dahingehend präzisieren:
Es gibt die allgegenwärtige Sinnesschärfe/Aufmerksamkeit, die ein Bestandteil des Charakters ist und die man nicht extra "einschalten" muß, und da ist es nach meinen Erfahrungen tatsächlich so, daß intelligentere der Umwelt gegenüber meist weniger aufmerksam sind und mehr mit abstraktem Denken beschäftigt sind.
Und es gibt die Problem-Fokussierung bzw. Konzentration, die für einen speziellen Anlaß für einen kurzen Zeitraum angewandt wird, und tlw. Spezialkenntnisse/Erfahrung erfordert (ist der Wein im Glas in Ordnung oder hat er Mandelgeruch od. Trübungen?; ist der Raum, in den ich einsteigen will, wirklich leer? Oder könnte an dieser Stelle eine Falle sein?) und die man immer spezifisch ansagen muß - diese ist sehr wohl überwiegend mittels "Geist", würd ich aber nicht als "Sinnesschärfe" bezeichnen sondern eher "Fokussierung" (was eine andere Art Wahrnehmung beinhaltet).
Aber das ist eben meine eigene Meinung und muß von niemand übernommen werden. Und ich hab extra den Ausdruck "Sinnesschärfe" verwendet.
Und was Präsenz betrifft: wer sagt, daß man dazu charismatisch sein muß? Ein glatzköpfiger Typ mit einer Menge Narben im Gesicht kann auf andere eine gleich starke Präsenz haben wie eine anmutige Tänzerin.
Außerdam hat das eigene Auftreten auch viel mit Wahrnehmung zu tun, wie die Anderen auf einen selbst wirken (was etlichen Hochintelligenten ziemlich egal ist. Aber natürlich legen auch manche auf beides Wert).
Außerdem dürfte auch unintelligenten ziemlich klar sein, wenn er z.B. in der Wildnis Rauchzeichen am Horizont bemerkt, daß sich dort mindestens ein intelligentes Wesen aufhält. Spezielles herauszudeuten, wie etwa welche Morsezeichen das sind (falls) od. welche Spezies sich dort geografisch aufhalten könnte, gehört dann aber wirklich in den Bereich Wissen und nicht mehr Wahrnehmung, daher fände ich in solchen Fällen ein 2. SSS durchaus sinnvoll.
Und ich persönlich finde das "Problem" gut, daß es kein "Streich-Attribut" mehr gibt, wenn man was in Sinnesschärfe investieren möchte.
Gruß
John
Informationsschnipsel
Donnerstag, 2. April 2009, 19:06
Ich denke das Problem ließe sich am Besten mit mehr Attributen aus der Welt schaffen. Eine Hand voll Attribute bei nicht vorhandenen Fertigkeiten ist schon etwas wenig. Mit mehreren Attributen könnte man neben Wahrnehmung z.B. auch noch ein Magie Attribut einführen (zum Zaubern und Zauber widerstehen), dass dann ein Arkaner zu etwas geringeren Kosten "aktivieren", also aktiv nutzbar machen könnte. Auch ließen sich statt eines sozialen Attributs mehrere Nutzen (etwa Anziehungskraft, Vertrauenswürdigkeit, Bedrohlichkeit), womit ein Charakter schon besser beschrieben wäre als nur mit "Präsenz".
Zur oben beklagten mangelnden Kooperartion zwischen uns Spielern möchte ich sagen dass ich die zum einen nicht so tragisch fand, die meisten haben halt das gemacht worauf sie gerade lust hatten, und zum anderen durch die sehr freie Charaktererschaffung dem Individualismus zumindestens kein Riegel vorgeschoben wurde. Hier wäre mit vorgefertigkten Charakteren eher die Basis für einen besseren Gruppenzusammenhalt gegeben gewesen.
Gruß
Peter
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