flow
Dienstag, 30. Juni 2009, 16:48
Irgendetwas geht vor sich in Punktown…
Klar, irgendwas geht immer vor in Punktown, das versteht sich von selbst. In so einer riesigen Stadt ist es nie ruhig. Eine solche Metropole ist immer am arbeiten, am ändern und wachsen, und vor allem am sterben.
Gestorben wird hier Tag für Tag, mal mehr mal weniger, mal aus natürlichen Gründen und mal, weil jemand es so will. Das ist in Punktown Gang und Gebe, und keinen schert es einen Dreck, wenn der Penner an der Ecke auf einmal den Geist aufgibt oder ihm sein verlauster Schädel von den Schultern geblasen wird. Gut, im letzteren Fall schert es niemanden, weil man selbst nicht ins Kreuzfeuer geraten will, und letzterer Fall würde auch nur in Abwesenheit der Bullen passieren. Ändert aber den Fakt nicht, daß sich um einen Tod keine Sau schert, außer vielleicht die Cops.
Wobei, wenn ich es recht bedenke, die Kerle sind am Limit. Bandenkriege, Kartelle, Drogen, Prostitution und der ganze andere kriminelle Sums. Von den Geschehnissen in der ausgedehnten Kanalisation unter Punktown mal ganz abgesehen, dort wo die Sektenspinner und das andere Geschwür rumkriecht und ihr übliches übles Süpplein kochen.
Tja, wie schon gesagt, das Sterben ist hier an der Tagesordnung. Aber manchmal treibts einer dann doch ganz schon bunt, und auf einmal ist dieses Verrecken dann nicht mehr so ganz die Tagesordnung. Die stumpfen Massen werden plötzlich aufmerksam und ängstlich und schreien nach den Cops, mit denen sonst niemand auch nur das Geringste zu tun haben will. Und siehe da, ein paar sonst so uninteressante Tode stehen voll im Brennpunkt der Aufmerksamkeit.
Das letzte mal, daß das Sterben plötzlich einen Blick und ein bisschen Angst wert war, war als der so genannte Schlürfer umging. Ich weiß nicht mehr welcher sensationsgeile Wahrheitsverbieger den Kerl so genannt hat, aber der Name hat sich gehalten. Ist noch gar nicht mal so lange her. Irgend so ein Psychopath, der ein paar Probleme mit seinem Verdauungsorgan hatte, dachte sich wohl: „Warum selber die Innereien anstrengen, wenn’s mir so schwer fällt!“, und hat mal eben seinen Hunger mit dem Mageninhalt anderer Leute gestillt. War ein echter Vielfraß der Kerl. Aber die Ganze Sache ist, nachdem ihn die Bullen heimgeleuchtet hatten, schnell in Vergessenheit geraten, so wie alles andere davor auch. Das Gedächtnis der Leute ist kurz.
Tja, und nun macht wieder einer von sich reden. Hat sich selbst auf bizarre Weise umgelegt. Ist an seiner eigenen Kopfhaut erstickt, die er wohl fressen wollte. Hat sich das ganze wie eine Kapuze nach vorn abgezogen. Das Problem, er kam bis seinem Gesicht, doch blöderweise hing das an seinen Lippen fest, die hatte er nämlich nicht abgetrennt. Konnte das ganze Gekröse dann wohl nicht schlucken, und ist erstickt.
Krasse Art von Narzissmus?
Doch ich hab das Gefühl da kommt noch was nach, die Stadt hat sich zusammengekauert, wie ein Tier vorm Sprung.
Da ist noch was im Busch, ich weiß das.
Ich kann es riechen.
Das Sterben wird in nächster Zeit mal wieder einen Blick wert sein…
Für die Leute, die die Geschichten über Punktown gelesen haben, und auch für Leute, die es nicht taten. Wer Lust hat ein bisschen im Dreck zu wühlen, und ein paar morbide Sachen zu erleben, der ist hier richtig. Gespielt wird mit dem Cthulhu-Tech Regelwerk, aber der Hintergrund wird die Stadt Punktown sein.
- (Edward O'Donald)
- (Edward O'Donald's Freund)
- Nirraven
- apesch
- dodo
Wartebank:
-
Klar, irgendwas geht immer vor in Punktown, das versteht sich von selbst. In so einer riesigen Stadt ist es nie ruhig. Eine solche Metropole ist immer am arbeiten, am ändern und wachsen, und vor allem am sterben.
Gestorben wird hier Tag für Tag, mal mehr mal weniger, mal aus natürlichen Gründen und mal, weil jemand es so will. Das ist in Punktown Gang und Gebe, und keinen schert es einen Dreck, wenn der Penner an der Ecke auf einmal den Geist aufgibt oder ihm sein verlauster Schädel von den Schultern geblasen wird. Gut, im letzteren Fall schert es niemanden, weil man selbst nicht ins Kreuzfeuer geraten will, und letzterer Fall würde auch nur in Abwesenheit der Bullen passieren. Ändert aber den Fakt nicht, daß sich um einen Tod keine Sau schert, außer vielleicht die Cops.
Wobei, wenn ich es recht bedenke, die Kerle sind am Limit. Bandenkriege, Kartelle, Drogen, Prostitution und der ganze andere kriminelle Sums. Von den Geschehnissen in der ausgedehnten Kanalisation unter Punktown mal ganz abgesehen, dort wo die Sektenspinner und das andere Geschwür rumkriecht und ihr übliches übles Süpplein kochen.
Tja, wie schon gesagt, das Sterben ist hier an der Tagesordnung. Aber manchmal treibts einer dann doch ganz schon bunt, und auf einmal ist dieses Verrecken dann nicht mehr so ganz die Tagesordnung. Die stumpfen Massen werden plötzlich aufmerksam und ängstlich und schreien nach den Cops, mit denen sonst niemand auch nur das Geringste zu tun haben will. Und siehe da, ein paar sonst so uninteressante Tode stehen voll im Brennpunkt der Aufmerksamkeit.
Das letzte mal, daß das Sterben plötzlich einen Blick und ein bisschen Angst wert war, war als der so genannte Schlürfer umging. Ich weiß nicht mehr welcher sensationsgeile Wahrheitsverbieger den Kerl so genannt hat, aber der Name hat sich gehalten. Ist noch gar nicht mal so lange her. Irgend so ein Psychopath, der ein paar Probleme mit seinem Verdauungsorgan hatte, dachte sich wohl: „Warum selber die Innereien anstrengen, wenn’s mir so schwer fällt!“, und hat mal eben seinen Hunger mit dem Mageninhalt anderer Leute gestillt. War ein echter Vielfraß der Kerl. Aber die Ganze Sache ist, nachdem ihn die Bullen heimgeleuchtet hatten, schnell in Vergessenheit geraten, so wie alles andere davor auch. Das Gedächtnis der Leute ist kurz.
Tja, und nun macht wieder einer von sich reden. Hat sich selbst auf bizarre Weise umgelegt. Ist an seiner eigenen Kopfhaut erstickt, die er wohl fressen wollte. Hat sich das ganze wie eine Kapuze nach vorn abgezogen. Das Problem, er kam bis seinem Gesicht, doch blöderweise hing das an seinen Lippen fest, die hatte er nämlich nicht abgetrennt. Konnte das ganze Gekröse dann wohl nicht schlucken, und ist erstickt.
Krasse Art von Narzissmus?
Doch ich hab das Gefühl da kommt noch was nach, die Stadt hat sich zusammengekauert, wie ein Tier vorm Sprung.
Da ist noch was im Busch, ich weiß das.
Ich kann es riechen.
Das Sterben wird in nächster Zeit mal wieder einen Blick wert sein…
Für die Leute, die die Geschichten über Punktown gelesen haben, und auch für Leute, die es nicht taten. Wer Lust hat ein bisschen im Dreck zu wühlen, und ein paar morbide Sachen zu erleben, der ist hier richtig. Gespielt wird mit dem Cthulhu-Tech Regelwerk, aber der Hintergrund wird die Stadt Punktown sein.
- (Edward O'Donald)
- (Edward O'Donald's Freund)
- Nirraven
- apesch
- dodo
Wartebank:
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