Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sci-Fi Welten
thestor
Montag, 14. März 2005, 16:13
Auf Anraten von Negotiator seih hiermit der Sci-Fi Thread eröffnet (bitte an dieser Stelle den "Imperial March" aus Star Wars spielen)!
Zur Einleitung möchte ich sagen, dass ich die Sci-Fi Universeren von Filmen und Serien durchgehend nicht mag.
Star Trek: Schlümpfe im Weltall, nur nicht so gewalttätig wie die eigentlichen Schlümpfe.
Star Wars: Ahhh, guter Ansatz... nur dass mit der "Macht" hätten sie lassen oder einchränken sollen, finde ich persönlich. Mag auch keine so totalen Überhelden, die im Alleingang einen ansonten fast unzerstörbaren AT-AT Walker mit einer Handgranate sprengen.
Babylon 5: Fing gut an... und stürzte dann auch ins mythische ab. Die Schatten gingen ja noch, aber dann, "Ranger des Lichts"... Tragisch.
Aliens: Mag ich, zähle ich aber eher als Horror, denn al Sci-Fi.
Bladerunner: Mag ich, ist aber eher Cyberpunk.
Es gibt aber eine neue Miniserie "Battlestar Galactica" hab gehört die ist recht gut. Die Original-Filme fand ich grässlich (Pazifisten, die ständig versuchen die Waffen der Menschen zu zerstören, egal wieviele Menschen die Cyclonen schon massakriert haben...).
Soweit zu Filmen... bei anderen Medien sieht es besser aus.
Prince Charming wird uns hier hoffentlich mehr über die Universen von "Traveller" und "Transhuman Space" erzählen.
Ich möchte nur Warhammer 40.000 anmerken. Das Tabletop Spiel hab ich nie gespielt, aber das Universum gefällt mir. Ein grausamen Imperium, das ganze Welten ausradiert, wenn sie es wagen sich zu widersetzen... und das sind dei Guten!
So, das war jetzt ein ganzer Kübel von meinem Senf hierzu. Mal sehen ob es so kontrovers wird wie im Thread Fanatsy-Welten...
Negotiator
Dienstag, 15. März 2005, 09:52
aaaah! SAKRILEG!!! wie kann es mein vorredner nur wagen, etwas gegen den heiligen gral zu sagen??? :ak47: babylon5 ist die ultimative serie! :love:
ich kenne keine serie - egal welches genre - die einen derart stimmigen storry-plot hat wie babylon5 und das über 5 staffeln mit je rund 60 folgen! es gibt schlüssige zeitreisen, deren loop über 4 staffeln geht! jeder kennt die probleme mit zeitreisen, ursache und wirkung und ursache und so, aber hier gibt es keine logiklücken! auch die charaktrere entwickeln eine ordentliche tiefe. sicher, n bisschen esoterisch wird´s schon aber die kämpfen ja auch nen ziemlich grundsätzlichen(glaubens)krieg gegen die uralten. da passt das schon sehr gut!
aber raumpatrolie orion ist auch spitze :) hat heute 40 jähriges jubiläum...
Matthias
Mittwoch, 16. März 2005, 15:55
Kleine Korrektur: Die Staffeln haben nicht 60, sondern 22 Folgen. ;)
Aber ansonsten stimme ich Dir als B5-Fan absolut zu!
Gruß,
Matthias
Ive Mindro
Mittwoch, 16. März 2005, 17:00
hmm...wieso konnte ich nie was mit B5 anfangen..*grübel*
Also SW ist einfach ein phantastisches Universum, welches auf der alten Tradition der Märchen beruht (Prinzessin, Held, Held2, Bösewicht, Oberbösewicht, Netter aber komisch aussehender Freund des Helden etc.). Durch das Expanded Universe ist ein echt großes Universum draus geworden. Natürlich ist das schlichte Problem, dass viele verschiedene Autoren daran mitgeschrieben haben. Daher gibt es einige Unstimmigkeiten. Aber im Prinzip vergöttere ich SW. Schon alle den neuen Trailer gesehen?
Des Weiteren mag ich Stargate sehr. Eine der wenigen Serien, bei denen sowohl der Pilotfilm, als auch die spätere Serie sehr erfolgreich waren. Allen voran durch die beiden Hauptdarsteller.
Die neue Sereie Atlantis ist etwas gewöhnugsbedürftig.
Ansonsten ist an SW Universen schön, dass jeder seinen eigenen Favoriten hat und man es schwer verallgemeinern kann
Negotiator
Mittwoch, 16. März 2005, 19:18
Kleine Korrektur: Die Staffeln haben nicht 60, sondern 22 Folgen. ;)
ups, das war das mit der enterprise...
Ive Mindro
Mittwoch, 16. März 2005, 20:01
@Marcus
Also ST: TNG hat 6Staffeln á 26 Episoden und 1 mit 22
und die alten Enterprise hatten 3Staffeln mit 25 oder 27 Episoden
*klugscheiss*
Prince Charming
Mittwoch, 16. März 2005, 23:39
Also zu Traveller hat Matthias im Vorläufer-Thread eigentlich schon alles erzählt, wenn man keine längere schriftliche Abhandlung machen möchte. Früher habe ich mal das deutsche Traveller von Fanpro und später dann noch kurz MegaTraveller gespielt.
Mittlerweile gibt es Traveller auch auf D20. Siehe http://www.travellerrpg.com
Allerdings bin ich zu geizig um für pdf-files Geld auszugeben.
Das Problem bei Traveller meiner Ansicht nach immer das folgende: Bei Fantasy-Rollenspielen arbeitet man eine Welt aus und darin mehrere Städte und Regionen. Bei einem SF-Rollenspiel wie Traveller, in dem die Charaktere ein Raumschiff besitzen und damit hinfliegen können, wohin sie auch wollen, leidet die Tiefe der Spielwelt darunter. Wer arbeitet schon hunderte von Sonnensystemen mit bewohnbaren und unbewohnbaren Planeten aus und den darauf ansässigen Stützpunkten, Siedlungen und Städten? Dazu noch hunderte von verschiedenartigen Fremdrassen, Kulturen usw. Natürlich gab es auch zu Traveller dutzende von Quellenbüchern, aber die behandelten das alles nur sehr oberflächlich. Deswegen hatte man als SL immer sehr sehr viel Arbeit. Schon allein die Arbeit für Deckspläne eines Fremdraumschiffs haben sehr viel Zeit erfordert: Siehe auch hier als Beispiel: http://www.jb.man.ac.uk/~spe/Plans/VargrCorsair.gif
Bei der Ausarbeitung eines Sonnensystems oder eines Planeten war noch viel mehr zu tun. Wenn es sich die Spieler dann aber doch ganz anders überlegten als der SL plante, war die ganze Arbeit für die Katz.
Aber trotzdem finde ich, daß Traveller nach wie vor das beste SF-Rollenspiel ist das mir bekannt ist. Und ich würde es gerne mal wieder spielen.
Zu dem ganzen anderen SF-Krimskrams:
Ja ich gucke wahnsinnig gerne SF. Nur leider sind die Produktionen der letzten Jahre fast alle Schrott. Mangels Alternative schaute ich sie mir dann trotzdem an. Bei einigen war ich ob der Handlung entweder gelangweilt (zB Stargate Atlantis), verärgert (zB Lexx) oder sie lösten wahre Lachkrämpfe (zB Andromeda) in mir aus. Die neue Battlestar Galactica kenne ich noch nicht. Stargate hatte etliche gute Folgen. Vor allem die, bei denen Peter Deluise als Director oder Creative Consultant mitgewirkt hat. Bei Star Trek Enterprise hätten sich Rick Berman und Brannon Braga aus der Produktion komplett raus halten sollen. Erst seit Manny Coto das Ruder in der Hand hielt wurde es wirklich gut und Star Trek Enterprise erreichte eine Qualität, die die von ST The Next Generation in der 6. Staffel übertrifft. Leider reichte das nicht mehr aus um die Serie zu retten.
Die beste Produktion der letzten Jahre war dann doch Red Dwarf. Eine SF Comedy, die Monty Python Qualitäten hatte. Kennt die den irgend einer von Euch?
Negotiator
Donnerstag, 17. März 2005, 09:42
@Marcus
Also ST: TNG hat 6Staffeln á 26 Episoden und 1 mit 22
und die alten Enterprise hatten 3Staffeln mit 25 oder 27 Episoden
*klugscheiss*
:ak47:
@prince:red dwarf? nie gehört. (kenne nur white dwarf aus den guten alten warhamster zeiten^^) worum geht´s? hast du ne folge auf video oder so?
Ive Mindro
Donnerstag, 17. März 2005, 14:42
@Prince: Die beste SG Folge ist diejenige, wo sie in der Zeitschleife festhängen. Jack und Te'alc nutzen das dann aus, spielen Golf durchs Stargate etc...
Lach mich jedesmal weg;)
Gigi
Donnerstag, 17. März 2005, 15:58
Zu dem ganzen anderen SF-Krimskrams:
Ja ich gucke wahnsinnig gerne SF. Nur leider sind die Produktionen der letzten Jahre fast alle Schrott. Mangels Alternative schaute ich sie mir dann trotzdem an. Bei einigen war ich ob der Handlung entweder gelangweilt (zB Stargate Atlantis), verärgert (zB Lexx) oder sie lösten wahre Lachkrämpfe (zB Andromeda) in mir aus. Die neue Battlestar Galactica kenne ich noch nicht. Stargate hatte etliche gute Folgen. Vor allem die, bei denen Peter Deluise als Director oder Creative Consultant mitgewirkt hat. Bei Star Trek Enterprise hätten sich Rick Berman und Brannon Braga aus der Produktion komplett raus halten sollen. Erst seit Manny Coto das Ruder in der Hand hielt wurde es wirklich gut und Star Trek Enterprise erreichte eine Qualität, die die von ST The Next Generation in der 6. Staffel übertrifft. Leider reichte das nicht mehr aus um die Serie zu retten.
Die beste Produktion der letzten Jahre war dann doch Red Dwarf. Eine SF Comedy, die Monty Python Qualitäten hatte. Kennt die den irgend einer von Euch?
Bei Enterprise muss ich auch sagen, das Berman und Braga leider nie ein wirkliches Konzept hatten. Was hab ich geträumt von den ersten Begegnungen mit den Classic-Rassen, dem Krieg gegen die Klingonen und die Gründung der Föderation, stattdessen gabs nur Müll, wäre die letzte Staffel, die erste gewesen bin ich sicher es würde auch nächstes Jahr noch laufen. Bei Battlestar Galactica war ich ob der "neuen" Ideen positiv überrascht, auch wenn einiges ned hätte sein müssen. Wenn sich die Charaktere in der Serie noch besser entwickeln könnte es fast wert sein, mal öfter n Blick drauf zu werfen :)
Prince Charming
Donnerstag, 17. März 2005, 16:09
@Nego: Esel anwerfen und suchen. Wenn Dir das nicht weiter hilft, dann reden wir darüber persönlich beim Treffen.
@Ive: Die Folge habe ich leider nie ganz gesehen. Es handelt sich dabei um 4.06 Window of Opportunity. Gemacht wurde die Folge von Peter Deluise und das Script schrieben Paul Mullie und Joseph Mallozzi. Die beiden haben ab der 4. Staffel jede dritte oder vierte Story geschrieben. Unter anderem auch das von mir erwähnte Wormhole X-treme. Die Skripte von denen sind schon beim Lesen sehr witzig und sind voll von Insider-Witzen.
@Gigi: Da stimme ich Dir voll zu. Na dann hat Manny Coto wenigstens die Gelegenheit, Star Trek zu einem fulminaten Ende zu führen. Die Previews zu den kommenden Folgen sind da auch sehr vielversprechend.
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