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Sonntag, 25. September 2005, 15:34
Eine Sache, die bei vielen Spielen stört, ist die beschränkte Spieleranzahl. Oft kann ein Spiel nur mit bis zu vier Spielern gespielt werden, und nur sehr wenige mit mehr als sechs Spielern. Was aber, wenn man mal zu acht oder zehnt ist?
Hier ein Spiel für 8-18 (!) Spieler und einen Spielleiter, das trotz der großen Teilnehmerzahl flott ist und Spaß macht: "Die Werwölfe vom Düsterwald", von Lui-meme, in Deutschland vertrieben von Pro Ludo. Das Spiel besteht nur aus 18 Karten und den Spielregeln und ist günstig zu haben.
Die Karten werden entsprechend der Spielerzahl zusammengestellt und je eine an jeden Spieler verteilt. Sie sagen jedem Spieler, wer er ist. Die Spieler sind nun alle Bewohner eines Dorfes, das von Werwölfen heimgesucht wird. Es weiß aber niemand, wer die Werwölfe sind, außer natürlich die Werwölfe selbst. Gespielt wird dann immer abwechselnd in Nacht- und Tagphasen. In den Nachtphasen fordert der Spielleiter alle Spieler auf, die Augen zu schließen. Danach werden nacheinander verschiedene Persönlichkeiten des Dorfes aufgefordert, die Augen wieder zu öffnen. Da gibt es z.B. die Seherin, die einmal pro Nacht die Karte eines anderen Spielers heimlich ansehen darf, die Hexe, die einmalig pro Spiel einen Spieler vor dem Tod retten oder auch vergiften darf, und natürlich die Werwölfe, die in ihrer Phase dem Spielleiter per Handzeichen zu verstehen geben, wen sie in dieser Nacht um die Ecke bringen. Danach kommt die Tagphase, alle Spieler öffnen die Augen, der Spielleiter teilt mit, wen die Werwölfe geschnetzelt haben und anschließend gibt es eine Diskussion unter Beteiligung aller Spieler, wer als Strafe dafür auf den Scheiterhaufen kommt. Wer das Zeitliche gesegnet hat, deckt seine Karte auf, so daß nun alle sehen, ob er ein Werwolf war oder nicht. Das Ganze ist aber nicht so zufällig wie es scheinen mag, vielleicht hat ja ein Spieler während der Werwolfphase aus einer Richtung ein Geräusch gehört und hat deshalb einen Verdacht, oder man erinnert sich, daß in der vorigen Runde, als ein Werwolf auf den Scheiterhaufen kam, ein anderen Spieler noch schnell vor der Abstimmung versucht hat, den Verdacht auf jemand anderen zu lenken.
Die Werwölfe gewinnen, wenn sie alle anderen Dorfbewohner um die Ecke bringen können, die Dorfbewohner, wenn sie alle Werwölfe erwischen.
Ich habe das Spiel bisher nur mit der Minimalzahl von 8 Spielern gespielt, es hat aber allen viel Spaß gemacht und sollte meiner Meinung nach auch mit mehr Leuten gut und schnell laufen. Daß man unter Umständen gleich in der ersten Runde rausfliegt ist nicht so tragisch, das Zuschauen ist auch ganz unterhaltsam und man kann immer noch mit der eigenen Fraktion mitfiebern. Außerdem ist ein Spiel zumindest in "kleiner" Besetzung so schnell vorbei, daß ein frühes Ausscheiden kaum ins Gewicht fällt, und in der nächsten Runde ist man ja wieder voll mit dabei. Das Spiel erfordert allerdings auch etwas Disziplin, wer ausgeschieden ist, sollte nicht einfach anfangen, mit anderen Ausgeschiedenen irgendwelche Gespräche zu führen.
Hier ein Spiel für 8-18 (!) Spieler und einen Spielleiter, das trotz der großen Teilnehmerzahl flott ist und Spaß macht: "Die Werwölfe vom Düsterwald", von Lui-meme, in Deutschland vertrieben von Pro Ludo. Das Spiel besteht nur aus 18 Karten und den Spielregeln und ist günstig zu haben.
Die Karten werden entsprechend der Spielerzahl zusammengestellt und je eine an jeden Spieler verteilt. Sie sagen jedem Spieler, wer er ist. Die Spieler sind nun alle Bewohner eines Dorfes, das von Werwölfen heimgesucht wird. Es weiß aber niemand, wer die Werwölfe sind, außer natürlich die Werwölfe selbst. Gespielt wird dann immer abwechselnd in Nacht- und Tagphasen. In den Nachtphasen fordert der Spielleiter alle Spieler auf, die Augen zu schließen. Danach werden nacheinander verschiedene Persönlichkeiten des Dorfes aufgefordert, die Augen wieder zu öffnen. Da gibt es z.B. die Seherin, die einmal pro Nacht die Karte eines anderen Spielers heimlich ansehen darf, die Hexe, die einmalig pro Spiel einen Spieler vor dem Tod retten oder auch vergiften darf, und natürlich die Werwölfe, die in ihrer Phase dem Spielleiter per Handzeichen zu verstehen geben, wen sie in dieser Nacht um die Ecke bringen. Danach kommt die Tagphase, alle Spieler öffnen die Augen, der Spielleiter teilt mit, wen die Werwölfe geschnetzelt haben und anschließend gibt es eine Diskussion unter Beteiligung aller Spieler, wer als Strafe dafür auf den Scheiterhaufen kommt. Wer das Zeitliche gesegnet hat, deckt seine Karte auf, so daß nun alle sehen, ob er ein Werwolf war oder nicht. Das Ganze ist aber nicht so zufällig wie es scheinen mag, vielleicht hat ja ein Spieler während der Werwolfphase aus einer Richtung ein Geräusch gehört und hat deshalb einen Verdacht, oder man erinnert sich, daß in der vorigen Runde, als ein Werwolf auf den Scheiterhaufen kam, ein anderen Spieler noch schnell vor der Abstimmung versucht hat, den Verdacht auf jemand anderen zu lenken.
Die Werwölfe gewinnen, wenn sie alle anderen Dorfbewohner um die Ecke bringen können, die Dorfbewohner, wenn sie alle Werwölfe erwischen.
Ich habe das Spiel bisher nur mit der Minimalzahl von 8 Spielern gespielt, es hat aber allen viel Spaß gemacht und sollte meiner Meinung nach auch mit mehr Leuten gut und schnell laufen. Daß man unter Umständen gleich in der ersten Runde rausfliegt ist nicht so tragisch, das Zuschauen ist auch ganz unterhaltsam und man kann immer noch mit der eigenen Fraktion mitfiebern. Außerdem ist ein Spiel zumindest in "kleiner" Besetzung so schnell vorbei, daß ein frühes Ausscheiden kaum ins Gewicht fällt, und in der nächsten Runde ist man ja wieder voll mit dabei. Das Spiel erfordert allerdings auch etwas Disziplin, wer ausgeschieden ist, sollte nicht einfach anfangen, mit anderen Ausgeschiedenen irgendwelche Gespräche zu führen.