Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rollenspiel mit 10-jährigen
yennico
Dienstag, 15. November 2005, 15:50
Da BA es hier (http://www.doder.org/showpost.php?p=7480&postcount=22) gefordert hat und ich über einen interessanten Artikel gestolpert bin, mache ich diesen Thread auf.
Wer Interesse an diesen Thema hat, kann dazu diesen Artikel (http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/sg/20051111a) lesen.
yennico
Mittwoch, 16. November 2005, 14:52
Schön... also berichte von deiner Erfahrung mit 10-Jährigen!
Ich habe keine eigenen Kinder und arbeite auch nicht in einem Beruf, bei dem ich mit Kindern in Kontakt komme (z.B. Lehrer), daher habe ich auch keine eigenen realen Erfahrungen. Ich habe auch keine Ambitionen dieses zu ändern. :)
Mein Link war rein informativer Natur, nicht dass ich, aber vielleicht andere, in diese Richtung etwas machen wollen.
Ive Mindro
Mittwoch, 16. November 2005, 15:28
also ich hab mit 10 schon DSA gespielt. Soll ich davon berichten? LOL :D
Bil
Mittwoch, 16. November 2005, 15:42
also ich hab mit 10 schon DSA gespielt. Soll ich davon berichten? LOL :D
Mich tät eher interessieren, ob schon mal jemand mit 10-Jährigen (oder ähnlich alten) gespielt hat und was er dabei so alles erleben durfte.
Jadetiger
Mittwoch, 16. November 2005, 16:41
Ich hab auch mit 10 angefangen DSA zu spielen. Ich hab die "Helden des Schwarzen Auges" (2. Edition) zu Weihnachten und dann hat mein Vater mit mir und meiner Schwester ein oder zwei Sessions gespielt. Danach war es mir aber leiber, mit etwa Gleichaltrigen zu spielen und ich denke so geht es den meisten 10-jährigen heute auch.
Richtige Rollenspiele eigenen sich doch eh nicht zur gezielten Kindererziehung, auch wenn das immer von den SozPeds behauptet wird.
Ive Mindro
Mittwoch, 16. November 2005, 16:53
Rollenspiele und Kindererziehung passen nicht wirklich zusammen, aber sie machen auch nichts kaputt.
Ich halte nichts von diesen üblichen Thesen wie gefährlich Rollenspiele oder Computerspiele für Kinder sind....
Ich hab auch Doom 2 schon mit 10 gespielt! :D
Loki
Mittwoch, 16. November 2005, 17:45
Aufpassen: Pädagogisches Rollenspiel ist nicht gleich Rollenspiel wie wir das hier verstehen!
Im päd. RSP geht es eher darum, dass man mit Alltagssituationen umgehen kann bzw. dass man mal die "andere Seite" erlabt.
Beispiel: Ein Kind hänselt ein anderes (eines, das sich nicht so gut wehren kann). Im Rollenspiel kann dann dem "Hänsler" gezeigt werden wie sich der andere fühlt.
Das ist zwar ein arg plumpes beispiel, zeigt aber deutlich in welche Richtung Rollenspiele gehen, die von Soz-Päds u.ä. eingesetzt werden.
Der Kurzzeit-Rel.-Päd.-Student
Gigi
Mittwoch, 16. November 2005, 23:25
Mein jüngster, mit dem ich je gespielt hab war 13, als er dann 14 wurde kam die Pubertät und mit ihr die Hölle...ein glück das ich keine Kinder hab :) :D
apesch
Donnerstag, 17. November 2005, 08:00
Ich hab auch Doom 2 schon mit 10 gespielt! :D
Und man sieht ja was dabei raus gekommen ist:P
Und ich gebe als Soz.Päd. Student Loki recht, unser Rollenspiel hat mit dem pädagogischen nicht wirklich viel gemein. Und ich würde mit Kindern auch kein CoC oder USF oder SW oder SR spieln.... ich denke dafür ist ihr intelekt einfach noch zu unausgeprägt.
rq3_fan
Donnerstag, 17. November 2005, 12:31
Allerdings kann man unserer Rollenspiel durchaus als pädagogisches Spiel aufziehen und Selbsterfahrung vermitteln. Wovon ich übrigens nichts halte und sowas auch boykottiere, wenn ich es mitbekomme. Kann aber gelegentlich durchaus Sinn machen, behauptet zumindest ein Psychologe, den ich kenne - der versucht Grenzen auszuloten und zu erweitern, das geht natürlich in der Phantasie besser als im richtigen Leben und vor allem sicherer. Da dazu aber eine sehr gute und bewußte Leitung nötig ist, ist das für Kids nicht so geeignet, die spielen verständlicherweise lieber mit gleichalten und wollen einfach Spass haben (wie ich auch).
yennico
Donnerstag, 17. November 2005, 14:12
Ich gebe Loki und Apesch recht.
Die jüngsten, mit denen ich Rollenspiel gemacht habe waren 14-16, damals war ich 22.
@Ive: Ich habe im Fernsehen vor längerer Zeit einen Bericht über das Lernverhalten von Kindern mit unterschiedlicher PC-Nutzung, von denen auch einige erwachsenen PC-Spiele spielen, gesehen. Es wurde über die positiven und negativen Auswirkungen davon gesprochen. Diese Kinder entwickeln sich einfach anders :), was aber nicht heissen soll schlechter. Sie haben gegenüber Gleichalterigen andere Vorteile und Nachteile als diese. Leider ist es zu lange her, dass ich mich an Einzelheiten erinnern kann.
Pyropete
Mittwoch, 11. April 2007, 02:23
"Unser" RPG als pädagogisches Mittel zu verwenden würde ich erst mit Personen im Jugendalter machen, davor fehlt ihnen oftmals die benötigte Differenzierungsmöglichkeit und geistige Reife. Und selbst dann ist es mMn eher ein "sinnvoller" Zeitvertreib als eine pädagigsche Intervention. Zwar kann man damit verschiedene Konfliktlösungsstrategien und Kommunikationsmöglichkeiten erfahren (Modelllernen), allerdings wird dies in einem eher abstrakten Rahmen vermittelt, so dass das für die Jugendlichen eher schwer umzusetzen ist ;-)
Einer Meiner Cousins hat mit 11 angefangen - und damals auch noch nicht mit so wirklich viel Ausdauer. Mit 12 und danach gings dann schon merklich besser. Ist aber halt alles auch recht individuell unterschiedlich.
wus
Mittwoch, 11. April 2007, 19:01
Ich habe mit 12 meine erste Rollenspielbox bekommen, angefangen zu spielen vagen Erinnerungen nach bereits mit 11. Ich hoffe und vermute, dass sich die "Qualität" meiner Spielweise seit damals etwas verbessert hat. ;)
Doch das Alter sagt nicht unbedingt etwas über das Talent zum Hobby aus: Die kleine Tochter einer Bekannten war bereits mit acht Jahren kostümiert auf ihrem ersten Rollenspiel-Konvent und mit viel Spaß und Ernsthaftigkeit bei der Sache. Und ein Jahr später hat sie zum ersten Mal mit uns in einer Tischrunde gespielt und ihre Rolle deutlich glaubwürdiger und leidenschaftlicher verkörpert als mehrere erwachsene Mitstreiter. Ehrlich.
HahTse
Samstag, 6. Oktober 2007, 19:50
Ich sags ja auch immer: Kiddie sein ist altersunabhängig. (Und grade Kinder - also vorpubertäre Gören ^^ - gehen manchmal mit größerer Ernsthaftigkeit an RS ran als Erwachsene...ich sag nur: Puppenhaus.)
nox333
Mittwoch, 2. Dezember 2009, 11:40
mh, also ich hab 2 neffen, im alter von 12 und 10 ca.
ich hatte mal versucht mit ihnen dsa zu spielen, ich denke es ist keine schlechte idee sowas zu probieren, jedoch war meine erfahrung dass sie das prinzip vom rollenspielen nicht ganz verstanden hatten. heißt, es war eigentlich mehr ein geschichten erzählen meinerseits als ein interagieren ihrerseits, was nicht sinn und zweck ist.
jedoch kann ich mir schon vorstellen dass, soweit der sl spaß daran hat und keine zu "ernsten" runden leitet das für die "kinder" schon ne erfahrung wert ist, vorrausgesetzt sie verstehen das prinzip, anders als bei mir.
^^
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