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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mage - The Ascension


Jadetiger
Donnerstag, 17. November 2005, 18:59
Der Vorteil des überragenden Magiesystems von Mage ist meiner Meinung nach der,daß die Phantasie der Spieler nicht einschränkt wird (und man muß obendrein keine bescheuerten Spruchtabellen auswendig lernen). Prima dazu geeignet, auch historische magische "Traditionen" mit ihrem jeweiligen religiösen Hintergrund zu spielen (falls man denn möchte). Wenn man dann die Technomancer noch von ihrem etwas albernen White Wolf Image befreit, läßt sich die Konfrontation >Ideologie gegen Wissenschaft< perfekt ausspielen (dann muß man auch keine Power Gamer fürchten - tu ich sowieso nicht). Aber ich fange schon wieder an zu labern... 8)

Noch ein weiterer Diskussionspunkt:

Ich persönlich finde Mage 2nd Edition mit den 3rd-Ed-Regeln für Paradox und Quintessenz/Tass am idealsten. Wie steht ihr dazu?

NeonSamurai
Donnerstag, 17. November 2005, 20:01
Ich halte es so:

Regelwerk 3rd Edition.
Hintergrund 2nd Edition.

Tom
Donnerstag, 17. November 2005, 20:15
In allen Bereichen 3rd Ed.
Leider fehlen mir Zeit und Spieler dazu.

Anomander Rake
Freitag, 18. November 2005, 12:31
Hm, meiner Meinung nach ist MtA so ziemlich das unspielbarste (is that a word?) System von WW. Der Traum eines jeden Spielleiters: Anfangscharaktere, die mit ihren Sphären bereits in der dritten Sitzung jeden Plot unterwandern können. Ich halte niedrigzündende subtaktische Termonuklearsprengköpfe in den Händen von Spielern nur für bedingt spielfördernd. Kann sein, dass die 3rdE dem ganzen da etwas den Riegel vorschiebt. bin allerdings auch kein Freund von D&D Sprüchen oder Rulemaster Spruchlisten.
MtDA ist da schon eher spielbar. Am besten geeignet ist meiner Meinung nach immer noch 2nd Edition Sorcerer (nicht MtSC).

Tom
Freitag, 18. November 2005, 12:33
Schwarze Schrift auf schwarzem Hintergrund ist sehr schwer zu lesen. :)

Tom
Freitag, 18. November 2005, 12:34
Das Mage durchaus funktionieren kann, ist hier nachzulesen: http://www.dark-sign.de/mandelbrot.htm

Anomander Rake
Freitag, 18. November 2005, 13:33
Hm, well...

Jadetiger
Freitag, 18. November 2005, 13:37
Ich halte Mage auch für gut spielbar. Man muss aber als SL seinen Plot komplett anders anlegen als bei anderen Rollenspielen. Die Spieler können sehr mächtig sein, das stimmt, sind aber in manchen Situationen sehr anfällig (z.B. wenn der Gegner einfach schneller ist).
Wichtig ist, dass jeder Spieler für sich eine möglichst ausgefeilte Magietheorie entwickelt, der er dann auch mit allen Vorteien und Einschränkungen folgt. Powergaming ist auch hier wieder mal überhaupt nicht gefragt!

Am besten geeignet ist meiner Meinung nach immer noch 2nd Edition Sorcerer (nicht MtSC).
Unterscheidet sich die Zweite Edition von Sorcerer sehr von der ersten? Ich hab nur das alte Buch, das wohl parallel zu Mage-2nd Edition erschienen ist.

Anomander Rake
Freitag, 18. November 2005, 15:01
Ich finde die 2nd Ed. deutlich übersichtlicher und spielbarer als die 1st Ed. Zum einen ist 'ne deutlichere Linie zwischen Rituals und Spells gezogen und man kann zu Anfang schon auch mal was zaubern. MtDA steht dann so zwischen Sorcerer und MtA. Man ist freier in dem was man zaubern kann, kann allerdings nicht nach drei Sitzungen alle Leute sie einem nicht passen in die Sonne teleportieren...

Tom
Freitag, 18. November 2005, 15:30
Ich hab bzw. hatte beide Ausgaben von Sorcerer, jedoch nie wirklich damit gespielt. Aber auch bei Mage kannst Du die Leute nicht ohne weiteres in die Sonne teleportieren, jedenfalls nicht nach 3+ Sitzungen. :)
Ich finde immer noch das das Powerlevel nicht übermächtig ist /war.

Jadetiger
Freitag, 18. November 2005, 15:33
Danke für die Info! Ich schau mal, ob das vielleicht noch beim Games In rumsteht...

Bitte sag nichts mehr zu MtDA (Mage the Dark Ages), sonst muss ich wieder meinen cholerischen Anfall kriegen.
Das war wirklich eines der schlimmsten Bücher, die ich jemals lesen musste. Erstens ist das Magiesystem total verwässert und zweitens total an der Grundidee von MtA (persönliche Sichtweise der Realität) vorbei.
Was aber viel schlimmer ist, ist, dass WW mit diesem Buch die gesamte Geschichte, die hinter MtA steht, über den Haufen geworfen hat. Ich hab echt gekotzt als ich das gesehen habe.
So, jetzt erstmal kalt duschen...

Jadetiger
Freitag, 18. November 2005, 15:36
@Tom
Ich kann dir da leider nur teilweise rechtgeben. Die Paradoxregeln aus der 2nd Edition waren doch recht lasch.
Da ich perönlich aber das Setting der 2nd Edition mit den ganzen verschiedenen Astral Spheres und parallelwelten und Deep Umbra Reisen sehr schön fand, habe ich einfach dem Powerlevel nen Dämpfer verpasst indem ich einfach die Paradoxregeln aus der 3rd verwendet habe (geht problemlos). Warum genau ich auch die Quintessenz-Regeln aus der 3rd Ed. verwendet habe, weiß ich grad nicht mehr, hatte aber nen Grund...

Tom
Freitag, 18. November 2005, 16:09
@Jadetiger,
hm kommt natürlich immer darauf an was man für Erfahrungen gemacht hat. Leider sind wir ja nie mehr dazu gekommen gemeinsam Mage zu spielen. Nun vielleicht eines Tages, wer weiss... :)

Fred
Montag, 21. November 2005, 15:27
Ehrlich gesagt - ich habe das Paradox bislang immer so gehandhabt:
Wer mies würfelt, wird ganz einfach willkürlich bestraft :)
Nur wie ich mit Ritualfanatikern umgehe, weiß ich nicht so recht...Ich dachte aran, für jedes Ritual ein Opfer erforderlich zu machen (fast wie im richtigen Leben ;)), bei Level 1 ist es irgendwas einfaches (aber lästiges), bei Level 5 ist es was schwieriges, einzigartiges...ist natürlich ein massiver Eingriff in die Regeln (und bestimmt nicht im Sinne von WW-Ideologen)...