PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abenteuerwettbewerb "Cthulhu Now"


yennico
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 13:56
Cthulhu in der Gegenwart - manche glauben, dass dies besonders „authentisches“ Cthulhu ist, da schließlich der geistige Vater des Cthulhu-Rollenspiels, H.P. Lovecraft, seine Erzählungen ebenfalls in der Gegenwart - seiner eigenen Gegenwart - angesiedelt hat.
Pegasus Press veröffentlicht unter dem Titel „Cthulhu Now“ im vierten Quartal 2006 das Grundbuch zum Cthulhu-Rollenspiel in der Gegenwart. „Cthulhu Now“ wird von Pegasus Press als ein erwachsenes, vielfältiges Horror-Setting in der Gegenwart konzipiert. „Cthulhu Now“ wird alles dürfen und machen, was auch moderne Horrorfilme machen. Der Cthulhu-Mythos muss nicht die zentrale Rolle spielen; entscheidend sind vielmehr originelle, packende Horror-Abenteuer in der Gegenwart und mit gegenwartsbezogenen Themen.

Die Cthulhu-Redaktion sucht talentierte Autoren für Cthulhu-Abenteuer in der Gegenwart. Es besteht die Aussicht, dass das Siegerabenteuer im Grundbuch „Cthulhu Now“ veröffentlicht wird! Auch alle (!) anderen Einsendungen haben unabhängig von ihrer Platzierung - natürlich abhängig von ihrer Qualität - eine gute Aussicht auf eine Veröffentlichung, sei es in Folgebänden, Publikationen der Reihe „Cthuloide Welten“ oder anderen bekannten Print- oder Online-Magazinen.

Mehr dazu könnt ihr hier (http://www.pegasus.de/233.html?&tx_ttnews[tt_news]=258&tx_ttnews[backPid]=232&cHash=7a4a759180) erfahren.

Tom
Samstag, 3. Dezember 2005, 13:42
Genau da ist es. Sobald Du das Abenteuer eingereicht hat, war es das. Ist aber bisher bei allen Verlagen hier in Deutschland gewesen. Wobei ich nicht weiss wie es bei Vortex diesbezüglich aussieht. :)

Chrome
Montag, 5. Dezember 2005, 23:45
Aiiiiiii!
Und ich habe mir schon ein Abenteuer ausgedacht... aber wenn das Ganze für lau ist, werde ich mir wohl die Ausarbeitung sparen. Ich hatte mich auch schon nach einem Honorar bei Veröffentlichung erkundigt, die Antwort war dann sehr schwammig - so was wie "wenn da, wo es veröffentlicht wird, üblicherweise ein Honorar bezahlt wird, wird auch hier eines bezahlt". Aber was ist, wenn da, wo es veröffentlicht wird "üblicherweise" kein Honorar bezahlt wird?

yennico
Dienstag, 6. Dezember 2005, 02:18
@Chrome: Muss sich immer alles in Geld auszahlen? Macht es Dir keinen Spass ein Abenteuer auszuarbeiten?
Wenn dein Abenteuer von der Jury dann ausgewählt (Dein Abenteuer hat sich gegen viele andere durchgesetzt) und publiziert wird, heisst dass doch, diese Leute fanden dein Abenteuer genauso gut wie Du. :)
Eine Publikation in einen offiziellen Buch des Verlages erfüllt einem Autor doch mehr mit Stolz als eine Publikation in irgendeinem Fanzine.
Wer weiss, vielleicht ist Dein Abenteuer der seltene Einstieg in eine Autorenkarriere für den Verlag. :)

Tom
Dienstag, 6. Dezember 2005, 09:01
Aiiiiiii!
Und ich habe mir schon ein Abenteuer ausgedacht... aber wenn das Ganze für lau ist, werde ich mir wohl die Ausarbeitung sparen. Ich hatte mich auch schon nach einem Honorar bei Veröffentlichung erkundigt, die Antwort war dann sehr schwammig - so was wie "wenn da, wo es veröffentlicht wird, üblicherweise ein Honorar bezahlt wird, wird auch hier eines bezahlt". Aber was ist, wenn da, wo es veröffentlicht wird "üblicherweise" kein Honorar bezahlt wird?
Honorar gibt es wohl nur, wenn das Abenteuer so gut ist das es in die offizielle Linie aufgenommen wird.
Erscheint es z.B.: nur in der Cthuloide Welten dann bleibt Dir ausser Ruhm und Ehre nichts. :wingrin:

Tom
Mittwoch, 7. Dezember 2005, 08:24
Jetzt erschliesst sich mir bloss der Zusammenhang mit dem Cthulhu Now Abenteuerwettbewerb nicht so richtig. Das ganze gehört dann doch eher in die UA Ecke.

Jadetiger
Mittwoch, 7. Dezember 2005, 15:44
[QUOTE=BlackAleph]<< Es gibt einen Shop im Internet, der magische Bücher verkauft. Die Magie funnktioniert wirklich. Die URL wechselt aber ständig, da der Shop ständig geschlossen werden soll. Such eifnach nach "Magnum Arcanum" und "John Doe" >>

Das ist übrigends ein Zitat aus Unknown Armies. Sollte das dann nicht besser beim UA-Abenteuerwettbewerb stehen?

Tom
Donnerstag, 8. Dezember 2005, 22:44
Im übrigen hat jeder der ein Abenteuer schreibt dadurch auch die Möglichkeit Cthulhu Now entsprechend mitzugestalten.
Es ist quasi eure Chance die Richtung zu bestimmen in die die deutsche Ausgabe von Cthulhu Now letztendlich geht. Keiner soll nachher sagen das er etwas ganz anderes wollte.
Also beteiligt euch rege. :)

Chrome
Donnerstag, 8. Dezember 2005, 23:58
@Chrome: Muss sich immer alles in Geld auszahlen? Macht es Dir keinen Spass ein Abenteuer auszuarbeiten? Sorry, wenn ich als geldgierig erscheine. Doch, es würde mir Spaß machen, ein Abenteuer zu schreiben und als Autor in einem Pegasus-Produkt aufzutauchen. Allerdings würde ich mich auch höllisch ärgern, wenn mein Abenteuer irgendwo kommerziell veröffentlicht wird, ohne daß ich auch nur ein bischen was dafür bekomme. Ich erwarte ja keine Reichtümer, das kann sich Pegasus sicher nicht leisten - auf den Aufwand umgerechnet wird wohl kaum mehr als eine "kleine Anerkennung" rumkommen. Mehr erwarte ich auch nicht, darauf lege ich aber schon Wert.

Ich würde mich eben ausgenutzt und verarscht fühlen, wenn ich 30 bis 40 Stunden Arbeit investiere, nur damit mein Werk dann irgendwann irgendwo von irgendwem veröffentlicht wird, ohne daß ich gefragt werde und dann jemand daran verdient, ohne daß ich auch nur einen Cent dafür sehe.

Tom
Freitag, 9. Dezember 2005, 08:30
hab ma das vorhin getippt...
http://wiki.aldebaran-2122.net/index.php/W%C3%BCrfelsystem

*hehe*


nicht verwundern. das wiki ist noch übelste alpha.
Was aber auch nichts mit dem Cthulhu Abenteuerwettbewerb zu tun hat, oder irre ich mich da?

Tom
Freitag, 9. Dezember 2005, 08:41
@Chrome,
aus eigener Erfahrung muss ich sagen das jeder Autor mit dem ich bisher zu tun hatte sich für den grössten hält und meint gerade sein Abenteuer / (Kurz)geschichte müsste unbedingt finanziell honoriert werden, wenn er sie denn nur einreicht.
Leider sind halt die meisten davon schlecht.
Es ist verständlich das Du für deine Arbeit entsprechend Geld sehen möchtest, aber sieh es mal so, wenn es vielleicht beim ersten Mal nicht klappt hast Du wenigstens einen Fuss in der Tür. Die meisten Autoren die für Cthulhu jetzt mehr oder regelmässig schreiben sind so zum Team gekommen.
Selbstverständlich liegt es im Ermessen der Cthulhu Redaktion festzulegen wie gut dein Abenteuer ist. Reicht es für die Cthuloide Welten, okay dann gibt es nix oder fast nix das diese Reihe einfach ein Low Budget Projekt ist. Die Abenteuer in dieser Reihe sind beileibe nicht schlecht, aber sie passen entweder theamtisch nicht in die offizielle Linie oder es fehlt das letzte Quentchen. Ist dein Abenteuer so gut das es alle vom Hocker reisst und was noch nie dagewesenes ist, dann rein in die offizielle Linie. Es erscheint im schicken Hardcover und Du siehst auch noch Kohle dafür. Das Nonplusultra in diesem Fall ist natürlich die Veröffentlichung im Grundregelwerk. Bringt zwar nicht mehr Geld aber Du kannst Dir sicher sein das alle dein Abenteuer kennen.

Erfahrungsgemäss werden nur sehr wenige Abenteuer eingereicht, wenn Du also sprachlich und stilistisch nicht vollkommen daneben liegst und null Ahnung von Cthulhu hast, dann stehen die Chancen gut.

yennico
Freitag, 9. Dezember 2005, 09:02
Was aber auch nichts mit dem Cthulhu Abenteuerwettbewerb zu tun hat, oder irre ich mich da?
Schon der zweite Post von BA, der nix mit dem Thema Cthulhu zu tun hat. :)
Es scheint mir, dass BA in mehreren Foren gleichzeitig online eingeloggt ist und die Beiträge nur jeweils im falschen Forum postet. :)

@Tom: Woran liegt es, dass nur so wenige Abenteuer eingereicht werden? Liegt es an dem System Chtulhu?

Tom
Freitag, 9. Dezember 2005, 09:52
@Tom: Woran liegt es, dass nur so wenige Abenteuer eingereicht werden? Liegt es an dem System Chtulhu?

Ich glaube es liegt allgemein daran das es zu wenig gute Autoren gibt. Mir scheint das Problem auch nicht Cthulhu spezifisch zu sein. Schon zu meinen Mephisto Zeiten hatten wir immer Probleme Abenteuer zu bekommen. Wir mussten dann immer auf einen bezahlten Lohnschreiber zurückgreifen. :laugh:
In den letzten Jahren erfreut sich Cthulhu einer noch nie dagewesenen Popularität, gleichzeitig schiessen neue, innovative Rollenspiele wie Pilze aus dem Boden auf dem Markt aber die Zahl der Autoren bleibt gleich oder wird kleiner. :(

Tom
Freitag, 9. Dezember 2005, 11:11
@BA,
du arbeitest einfach zu viel. :)

yennico
Freitag, 9. Dezember 2005, 11:52
Ich glaube es liegt allgemein daran das es zu wenig gute Autoren gibt. Mir scheint das Problem auch nicht Cthulhu spezifisch zu sein. Schon zu meinen Mephisto Zeiten hatten wir immer Probleme Abenteuer zu bekommen.
Ich glaube eher, dass die Leute in einer Zeit, in der man schon wegen der Arbeit eh wenig Freizeit hat, nicht ihre verbleibende Zeit damit nutzen wollen, ein vollständiges! Abenteuer zu schreiben. Ein Abenteuer zu schreiben ist was anderes als eines zu leiten. Ein vollständiges Abenteuer zu schreiben bedeutet nämlich auch Arbeit. Zum einen Teil ist es vielleicht noch Spass, aber zum anderen ist das Schreiben echte Arbeit. Wenn einem kein Talent zum Schreiben gegeben worden ist, wird die Arbeit des Schreibens noch anstrengender. Zum Leiten eines selbst kreierten Abenteuers tun es ein paar Notizen oder Stichworte auf ein paar Schmierzetteln.

Der Unterscheid zwischen einen Skizze von Karte und einer coolen Karte aus einem Computerpogramm ist nicht nur sichtbar, sondern für den Laien, für den Karten entwerfen nicht tagtäglich ist, ist auch noch deutlich zeitlich spürbar.


Wir mussten dann immer auf einen bezahlten Lohnschreiber zurückgreifen. :laugh:

Meinst Du etwa Dich damit? :)


In den letzten Jahren erfreut sich Cthulhu einer noch nie dagewesenen Popularität, gleichzeitig schiessen neue, innovative Rollenspiele wie Pilze aus dem Boden auf dem Markt aber die Zahl der Autoren bleibt gleich oder wird kleiner. :(
Hohe Popularität heisst nicht unbedingt mehr Autoren, denn eine Qualitätssicherung sollte trotzdem da sein. Nicht jeder Spieler/GM ist ein guter Autor. :) Lieber wenige, aber dafür gute Autoren.
Neu-Autoren versuchen es lieber bei neuen Rollenspielen, denn dort können sie sich meist in der Welt eher verwirklichen.

Tom
Freitag, 9. Dezember 2005, 12:08
Meinst Du etwa Dich damit? :)

Nein. Ich selbst hab kein Talent als Autor. Meine Aufgabe war eher das ranbringen neuer Abenteuer, Konzeptentwürfe, Kontakt zu den Verlagen etc.
Aber dafür gab es auch kein Geld. :laugh:


Hohe Popularität heisst nicht unbedingt mehr Autoren, denn eine Qualitätssicherung sollte trotzdem da sein. Nicht jeder Spieler/GM ist ein guter Autor. :) Lieber wenige, aber dafür gute Autoren.
Neu-Autoren versuchen es lieber bei neuen Rollenspielen, denn dort können sie sich meist in der Welt eher verwirklichen.
Deshalb ist die Redaktion auch für die Qualitätssicherung verantwortlich. Aber gerade im angesprochenen Wettbewerb besteht die Chance das Spiel entscheidend mitzugestalten.

Chrome
Freitag, 9. Dezember 2005, 23:05
aus eigener Erfahrung muss ich sagen das jeder Autor mit dem ich bisher zu tun hatte sich für den grössten hält... Hey, zufällig halte ich meine Idee für ziemlich gut und ungewöhnlich :D

...wenn Du also sprachlich und stilistisch nicht vollkommen daneben liegst und null Ahnung von Cthulhu hast, dann stehen die Chancen gut. Da könnte der Hase im Pfeffer liegen, denn sprachlich und stilistisch bin ich eher keine große Leuchte, und Cthulhu spiele ich auch noch nicht lange.

Und zum Punkt Honorar möchte ich nochmal betonen, daß ich nicht viel erwarten würde, aber halt nicht nichts. Der dritte Preis beim Wettbewerb sind ja auch "nur" 150 Euro als Warengutschein, da kann hintendran nicht mehr viel kommen. Und wenn's hundert Euro wären, wär ich ja schon zufrieden.

Und um noch zum anderen Themenstrang hier was zu sagen: Rollenspieler sind heutzutage im Schnitt älter als früher und meist berufstätig und gebunden. So gibt es trotz der hohen Popularität von Cthulhu nicht mehr Autoren, denn früher konnte man als enthusiastischer Spieler/Fan neben dem Studium oder der Ausbildung noch einiges an Zeit in sein Hobby investieren, als Familienvater und Ernährer hat man heute aber andere Prioritäten und nicht mehr die Zeit dazu.

Tom
Montag, 12. Dezember 2005, 14:16
Jeder ist davon überzeugt das sein Abenteuer ausgefallen und genial ist. Sonst bräuchte man es überhaupt nicht schreiben. Aber ich kenne Chrome nicht näher um mir mein Urteil zu bilden.

Chrome
Dienstag, 13. Dezember 2005, 00:10
So, jetzt sitze ich seit gut einer Stunde an einer passenden Antwort, da ich BAs Beitrag als unangemessenen Tiefschlag empfinde (das Wort "genial" habe ich nie verwendet und ein unerfahrener Rollenspieler/Spielleiter bin ich auch nicht). Jetzt habe ich mir weitergehende Unmutsäußerungen aber doch verkniffen, um unnötige Diskussionen oder Schlimmeres zu vermeiden.

Vielleicht hätte ich einfach meine Klappe nicht so weit aufreissen sollen, da ich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Abenteuer beim Wettbewerb einreichen werde. Da ist es müßig über dessen wahrscheinliche Qualität oder meine Befähigung als Autor zu diskutieren.

Back to topic

Tom
Dienstag, 13. Dezember 2005, 08:45
Vielleicht hätte ich einfach meine Klappe nicht so weit aufreissen sollen, da ich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Abenteuer beim Wettbewerb einreichen werde. Da ist es müßig über dessen wahrscheinliche Qualität oder meine Befähigung als Autor zu diskutieren.

Back to topic
Bah hier wird nicht gekniffen. :dry: Nur eine ganz geringe Anzahl von Abenteuern die bisher für Cthulhu veröffentlicht worden ist hat es direkt so geschafft. Der Rest wurde teilweise komplett umgeschrieben und nur die Grundidee ist geblieben. Also Kopf hoch und ran an die Tastatur. Wäre schade wenn wir nicht doch ein paar Cthulhu Now Abenteuer bekommen würden.

Tom
Samstag, 17. Dezember 2005, 11:26
Wer beim Cthulhu Now - Abenteuerwettbewerb teilnimmt und plant, ein an den Film „Identität" angelehntes Abenteuer zu schreiben, sollte sich lieber gleich ein neues Thema suchen. Uns wurden bisher schon zwei Abenteuer eingereicht, und beide (!) sind mehr oder weniger unverhohlen eine Adaption eben jenes Films als Rollenspielabenteuer.

Quelle: Frank Heller, Cthulhu Newsletter

Chrome
Sonntag, 18. Dezember 2005, 14:24
Also ich war's nicht! ;)

Wenn das Abenteuer von Pegasus in der Regel noch stark überarbeitet werden muß, relativiert sich auch die Honorarfrage. Ich dachte bisher, die guten Abenteuer werden praktisch 1:1 übernommen und die schlechten verschwinden in der Schublade. Wenn aber fast immer noch professionelle Nacharbeit erforderlich ist, will ich Pegasus auch nicht zumuten, daß quasi "doppelt" Honorar bezahlt wird.

Tom
Sonntag, 18. Dezember 2005, 15:20
@chrome,
wir können uns ja mal am nächsten Stammtisch über dein Konzept unterhalten, wenn Du magst. Die wirklich guten Abenteuer müssen natürlich nicht überarbeitet werden. :) Die schlechten landen dann.... woanders... nicht unbedingt im Papierkorb. ;)

Chrome
Montag, 19. Dezember 2005, 22:12
@Tom
Gern! Ich werde allerdings erst im Februar wieder zum Stammtisch kommen, da ich am ersten Freitag im Januar noch im Urlaub bin.

Tom
Dienstag, 20. Dezember 2005, 11:16
@Tom
Gern! Ich werde allerdings erst im Februar wieder zum Stammtisch kommen, da ich am ersten Freitag im Januar noch im Urlaub bin.
Macht nix Chrome, du hast ja dann noch bis 15. März Zeit. Alternativ kannst Du gerne zum Weihnachtsstammtisch kommen.

Tom
Dienstag, 20. Dezember 2005, 14:01
Die schlechten Abenteur landen in der Cthulhoide Welten.
Fast richtig. Ich kann Dir am Stammtisch mal sagen wie die Reihenfolge aussieht und wo was landet.

Chrome
Donnerstag, 2. Februar 2006, 22:47
@Tom
Mir ist für den Februarstammtisch jetzt leider auch was dazwischen gekommen, habe aber grade im Cthulhu-Forum gesehen, daß Du eh nicht kommen kannst, weil Du krank bist. Dann wünsche ich auf alle Fälle gute Besserung!

Tom
Donnerstag, 2. Februar 2006, 23:16
@Chrome,
danke für die Genesungswünsche. Vielleicht können wir uns ja so treffen und das ganze besprechen.

Chrome
Samstag, 4. Februar 2006, 12:17
Also ich kann ja mal eine Kurzzusammenfasssung hier rein setzen, auch wenn ich wegen des großen Zeitaufwands die Ausarbeitung wahrscheinlich nicht machen werde:

Die Spieler bilden mit zwei NSCs eine Heldengruppe aus einem Online-Fantasy-Rollenspiel. Beim Monsterplätten begegnet ihnen dann ein ziemlich seltsamer Magier, der mit komischen Zaubern um sich wirft. Das Spiel beginnt zu laggen, schmiert ab und ist auch nicht mehr zu starten.

Am nächsten Morgen erwachen die Spieler in den Körpern von außerirdischen Wesen auf dem Pluto, in einer Höhle gefangen und bewacht von anderen Wesen. Einer der NSCs wird sofort wahnsinnig und flieht. Nachdem sich die Spieler vom ersten Schock erholt haben, können sie herausfinden, daß die Wesen, die sie bewachen, die Diener der Wesen sind, deren Körper sie bewohnen. Diese Diener haben den Auftrag, ihre Herren zu bewachen, nicht wegzulassen, und keine Befehle entgegenzunehmen. Die Spieler können entweder relativ einfach fliehen, (die Diener setzen ihren "Herren" keinen allzugroßen Widerstand entgegen) oder die Diener bequatschen, daß sie sie herauslassen. Der zweite NSC wird dann wenig später von den Spielern getrennt.

Auf dem Pluto gibt es in der Nähe eine Bergbausiedlung der Mi-Go und eine alte, verfallene Stadt mit Krötenwesen. Es läßt sich herausfinden, daß die Wesen, in denen die Spieler stecken vor langer Zeit bei der Migration der Yithianer zur Erde von Yithianern übernommen wurden, die vom Rest ihres Volkes getrennt wurden. Erst jetzt haben sie einen Weg gefunden, zur Erde zu kommen: die Mi-Go haben ihnen ein Gerät gebaut, mit dem man seinen Geist in das irdische Internet einspeisen kann. Dort kann man mit dem richtigen Zauber den Geist für eine gewisse Zeit mit einem anderen Internetbenutzer tauschen (das war die Szene am Anfang). Um nun den Tausch permanent zu machen, braucht man die Hilfe der Königin der Krötenwesen, die einen entsprechenden Zauber beherrscht. Diese ist auch gewillt, den Yithianern zu helfen, unter der Bedingung, daß diese für sie ebenfalls einen (weiblichen) Wirtskörper beschaffen, damit sie auch auf die Erde "übersiedeln" kann. Ihre Motivation dafür ist die: ihre Kinder, die Krötenwesen, waren früher so zahlreich, daß sie einen großen Teil des Pluto beherrschten. Da die Königin aber immer gefräßiger wurde und so viele ihrer eigenen Kinder verspeißt hat, daß ihre Macht inzwischen fast auf Null geschrumpft ist und die einst beherrschten Völker nun drohen sich zu rächen. Die Spieler können nun mit Hilfe des Männchens der Königin (das wütend ist, weil es nicht mit zur Erde "übersiedeln" soll) oder mit Hilfe des Zaubers und der Maschine der Mi-Go in ihre alten Körper zurückkehren.

Wieder auf der Erde stellen sie fest, daß die beiben NSCs nicht "mitgekommen" sind und ihre Körper immer noch von Yithianern beherrscht werden - und daß der ausgewählte weibliche Wirtskörper die Freundin eines der Spieler ist. Die NSCs wedren gestellt, können aber mit der betäubten Freundin fliehen. Sie hinterlassen dabei jedoch Hinweise, daß das Übertragungsritual in der Online-Fantasywelt stattfinden soll. Die Spieler begeben sich in ihren Fantasycharakteren zum festgelegten Zeitpunkt wieder dorthin und es kommt zum "Endkampf". Das System beginnt wieder zu laggen, diesmal gelingt es den Spielern aber vor dem Crash, das Ritual, das schon begonnen hatte, zu stören und die Feinde zu besiegen.

Happy End, alle sind glücklich und die Freundin bedankt sich artig für die Rettung mit einer heißen Nacht. Dummerweise stellt es sich am nächsten Morgen heraus, daß das Ritual teilweise doch vollzogen wurde, die Freundin von der Krötenkönigin besessen ist, und sie nur einen Spender für ihren ersten irdischen Wurf an Dienern brauchte. Sie verschwindet und läßt den Spieler ans Bett gefesselt (wie schon erwähnt, es war eine heiße Nacht) zurück. Nachdem er von den anderen Spielern befreit wurde, erhält er einen Anruf der Mutter seiner Freundin, die ihm berichtet, daß ihre Tochter mit einem aufgeblähten Bauch und großen Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Gehen die Spieler dort hin, finden sie einige Leute, die aus dem Krankenhaus fliehen, drin ein paar angeknabberte Leichen und schließlich den aufgeplatzen Körper der armen Freundin. Dann nähern sich tapsende Schritte und es kommt zum richtigen Endkampf - die Spieler gegen eine Horde von hungrigen Kröten-Baby-Monstern.

____________________________________________

So, ich glaube nicht, daß ich damit wirklich Chancen hätte, es ist einfach nicht chtulhoid genug: keine Mythosbücher, keine Mythosmonster, keine Mythosgötter, keine Recherchen in verstaubten Bibliotheken/Zeitungsarchiven, relativ actionlastig. Und das Gefühl, daß da draußen hinter der Welt, die wir kennen, vielleicht doch noch irgendwo irgendetwas Anderes lauert, kommt auch nicht auf - der Trip zum Pluto praktisch zu Beginn ist doch mehr die Holzhammermethode.