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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : D&D (Epic) - Chronik


Loki
Sonntag, 16. Mai 2004, 20:37
Von meiner Homepage:

Auszug aus dem Tagebuch von Gregor, dem Inquisitor:

15. Tag Eleasis, 1372 DR:
Die Götter haben mich aus dem Verlies des wahnsinnigen Gottes in den Cubus zurückgeschickt. Aber diese wahnsinnige Stimme halt noch immer in meinem Kopf und ich frage mich ob meine Entscheidung die richtige war mich für den magischen Focus zu entscheiden, ich denke der Verlust meiner Kampffertigkeiten war ein zu hoher Preis. Ich muß diesen Fluch wieder brechen!
Im Cubus habe ich meinen Freund Daren wieder getroffen, er hat mir sogleich seine neusten musikalischen Erkenntnisse präsentiert. Obwohl ich die Sprache noch nie vorher gehört hatte konnte ich den Inhalt sofort erfassen, es handelte von einem Paradies aus Eis.
Daren hatte bereits eine neue Mission genannt bekommen und wartete nur noch auf mein Eintreffen. Gemeinsam sollen wir ein mysteriöses Verschwinden von Meisterschmieden bzw. dessen Seelen aufklären.


16. Tag Eleasis, 1372 DR:
Kaum hatten wir den letzten Tatort inspiziert trafen wir auf neue Gefährten die, zwar durch eigene Motive geleitet, sich uns dann doch anschlossen. Da ist zum einen ein geldgieriger Magier namens Rufus dessen größte Sorge sein verschwundenes Adamantid ist. Zum anderen tauchte der gnomische Druide Jon auf der vorgab der Sohn des ermordeten Schmieds zu sein. Ich habe sofort erkannt das er ein Shapeshifter ist aber auch keine bösen Absichten hat. Das Ableben seines Vaters hat ihn jedenfalls nicht sonderlich bewegt. Mein misslungener Wiederbelebungsversuch hat mir allerdings auch keinen Respekt eingebracht.
Zum Schluß stampfte noch ein zwergischer Kämpfer, Rurig sein Name, mitten in die Versammlung. Er war wohl ein Kunde des Schmieds und weil er nichts besseres zu tun hatte nahmen wir ihn auch noch mit.
Die Zeichen waren klar, metallische Katzen, Adamantid, ein Portal - die Fährte führte nach Archeron.


17.+18. Tag Eleasis, 1372 DR:
Vor lauter Kämpfen mit Rocs, Messerwirbel, Formians und blauen Drachen komme ich gar nicht zum Schreiben. Nur gut das Rufus uns ein Herrliches Herrenhaus beschwören konnte. So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.


19. Tag Eleasis, 1372 DR:
Kaum stehen wir vor einer Festung aus Adamantid erscheinen Ilandra und Tharn, ein Ork-Kämpfer den wir im Verlies des wahnsinnigen Gottes aufgelesen haben. Ilandra meinte jedoch ich wäre nur 2 Minuten vor ihr aus dem Verlies verschwunden. - Wie ich das hasse jetzt muß ich meine Aufzeichnungen wieder mit dem großen Zeiteisen im Cubus synchronisieren.
Der Tag läuft so schlecht weiter wie er angefangen hat. Rufus und der Ork fangen an zu streiten, Ilandra übersieht jede zweite Falle – Aua! - und mittendrin gabeln wir zwei weitere hässliche Gnome auf. Mein einziger Lichtblick ist Daren, noch nie hat mir ein Lied der Stille so gut getan.
Nun am Ende des Tages wendet sich das Blatt. Wir finden die Seelen der Meisterschmiede können sie jedoch noch nicht befreien. Stattdessen erzählen sie uns von Imperagon seinen brennenden Säbel und seiner riesigen Armee.
Noch am gleichen Tag finden wir ein weiteres Portal und nehmen die Verfolgung auf.

Wer schreibt weiter?

el_fatal
Montag, 17. Mai 2004, 10:29
wohl jemand mit viel Zeit und Muße...;)

Gruß
Olaf

Nirraven
Donnerstag, 20. Mai 2004, 18:28
Ich würde ab der Rückkehr nach Sigil (35Jahre. etc) gerne die Chronik weiterführen.
Allerdings würde ich sie als Tagebuch von Ramius verfassen mit pers. Kommentaren und z.T. nicht so detaillierter Beschreibung (wenn er nicht persönlich anwesend war.)

el_fatal
Freitag, 21. Mai 2004, 10:16
Geschichtsschreibung war schon immer eine perspektivische Eine..;)

Gruß
Olaf

Nirraven
Freitag, 21. Mai 2004, 10:49
Ich werte das mal als "Ja, mach das so!"
:cool:

el_fatal
Freitag, 21. Mai 2004, 11:41
Yub....;)

Nirraven
Mittwoch, 15. September 2004, 16:32
Wenn ich nur wüsste welchen Tag wir heute haben...

Wir, also der Haufen Wissensjäger und ich, sind durch das Portal getreten, dass uns diese seltsame Wesenheit im Warp geöffnet hat. Daren musste ja diese seltsame Waffe annehmen, ich hoffe mal er baut keinen Unsinn damit, es reicht mir schon dass ich offiziell sein Koch bin. Ehrlich gesagt wäre ich gerne auf Norrath geblieben, denn sieht man einmal von meinem schlechten Start mit den Behörden in dieser Hafenstadt ab war es dort doch interessanter und sicherer als auf diesen wahnwitzigen Missionen die wir für die AdW erledigen sollen. Ich hoffe ja Fangorn zu treffen damit ich ihn in seinen schattigen Arsch treten kann. Ohne diese Pfeife würde ich noch heute in Auftrag der Schattenhand in Sigil arbeiten und müsste mich nicht mit der Garotte herumärgern. Doch zurück zu den Ereignissen des Tages...
Das Portal endete in einem verlassenen Marktschuppen auf dem großen Marktplatz in Sigil. Die Befürchtungen dass Todes-Magier oder die Garotte aus auflauerten verflogen schnell als wir erfuhren dass wir vor 35 Jahren das letzte Mal in dieser Stadt gesichtet wurden und diesen kleineren Zwischenfall auf diesem Platze herbeiführten. Toll, 35 Jahre unbezahlter Urlaub... Ich hätte auf Norrath bleiben sollen... Nur für das Protokoll möchte ich erwähnen, dass es unsere werte Gottheiten immer noch nicht geschafft haben auf unsere Daseinsebene zurückzukehren. Aber da es Vecna nicht einmal schaffte sein eigenes Keep gegen ein paar Teufel zu verteidigen wundert mich in dieser Hinsicht nichts mehr.
Im Cubus angekommen fanden wir alles recht unordentlich und verlassen vor. Nur eine Grundbesatzung bemannt die Stationen und Keldorn unser sogenannter Majordomus ist auf einer Rettungsmission verschollen. Spätestens in diesem Moment hätte ich mir denken können, dass der Ärger wieder von vorne anfängt... Doch genug für einen Tag, ich gehe ins Bett. Sollen die anderen doch Pläne schmieden, ich brauche meinen Schlaf. Vielleicht genehmige ich mir noch einen Humpen Met bei Gneetch, der einer der wenigen vernünftigeren Charaktere dieser illustren Gesellschaft ist.



2. Tag 1.Woche 35.Schlachtenjahr

Ich werde eine eigene Zeitrechnung führen. Da ich auf diesen Missionen ohnehin durch Zeit und Raum geschleudert werde, vereinfache ich mir so einen Teil meines Lebens.
Wir haben uns geeinigt nach der Keldorn-Expedition zu suchen. Erstes Ziel ist Rufus´ Turm in Silverymoon der als erste Zwischenstation galt. Magie sei dank konnte ich die Reise dorthin abkürzen. Die Adepten des Turmes waren unerwartet nützlich und gaben uns ein arkanes mit Runen verziertes Szepter welches Daren an sich nehmen durfte, ich habe mittlerweile Vorbehalte gegenüber Szeptern. In dessen krönenden Kristall sahen wir Keldorn´s peinverzerrtes Gesicht und erhielten Angaben wo ungefähr der Eingang in das Labyrinth, in dass er sich wagte, liegt. Unnötig zu erwähnen dass das Labyrinth in einem kleinen Tal mit Dschungel und Nachkommen der Schlangenmenschen liegt. Es wäre ja sonst zu einfach gewesen. Glücklicherweise konnte uns ein etwas zurückgebliebener Ureinwohner dieses Tales den genauen Weg zeigen. Bei der Rückkehr werde ich nachsehen ob er mittlerweile von einem Dinosaurier gefressen wurde,
Der Einstieg in das Labyrinth zeigte dass sein Erbauer einen deutlichen Hang zum Gigantomanismus sowie eine krankhafte Vorliebe für das Interieur-Thema „Schlangen“ hat. Ilandra hat sich bereit erklärt die Karte zu zeichnen, ein interessantes Vorhaben dass hoffentlich von mehr Erfolg gekrönt ist als ihre obligatorische Fallensuche.



3. Tag 1.Woche 35. Schlachtenjahr

Der gesamte Komplex ist von Schlangenmagie durchdrungen, in der ätherischen Ebene tummeln sich die Geister der Opfer und machen eine Reise darin zu einem risikoreichen Unterfangen. Die Wände sind durch Seeleneinschlüsse verstärkt und magische Schlieren liegen in der Luft. Beim erkunden der verschiedenen Räume und Gängen haben wir schon einige Fallen (ich denke alle auslösbaren) gefunden. Daren zeigt sich sehr gut darin unsausgelöste Fallen zu finden und uns ihre Funktion zu demonstrieren. Seine neuste Entdeckung war eine Falltür. Kurze Zeit später fanden wir Trolle (dort habe ich meinen Umhang eingebüßt), Kristallgolems (bei der Verwandlung in einen Adamantgolem wurde ich zur Riesenschlange) und Hyglak (der in einem Wandteppich gefangen war). In einigen Räumen des Labyrinths sind die Runen die auch auf dem Szepter zu sehen sind angebracht. Um weiterzukommen musst man sie in der richtigen Reihenfolge berühren und erhält so die Fähigkeit neue Räume (mit neuen Fallen) zu betreten. Unter anderem entdeckten wir vor dem Schlafengehen noch die aufgehängten Überreste eines Drachen, aggressive Pflanzen und die Müllentsorgung des Dungeons.



4.Tag 1.Woche 35.Schlachtenjahr

Wir irren weiter durch das Labyrinth. Die Karte die Ilandra gezeichnet hat kann nur Ilandra zuverlässig lesen. Ich glaube dass hat sie mit Absicht gemacht damit wir sie nicht irgendwo zurücklassen. Nach einem kurzen Gefecht mit zwei seltsamen Kreaturen, einer Magierin und einem Krieger, kam es zu einem kleinen Zwischenfall. Der von der überaus lästigen Magierin fallengelassene Zauberstab entpuppte sich als trickreich getarnte Falle die durch einen hinterhältigen Mordenkainen´s Auflösung – Zauberspruch etliche unserer magischen Gegenstände dahinraffte. Rurik wollte mich schon deswegen töten, aber glücklicherweise fanden wir die Ausrüstung von Furor der wohl die Keldorn-Expedition begleitet hatte. Unglücklicherweise fanden wir auch ihn tot an der Wand hängend. In welche Lage hatte der Witwentröster seine Leute nun schon wieder gebracht?
Nach einer Auseinandersetzung mit zwei Medusen und einem von unserer Seite provozierten Konflikt mit einer Gruppe Beholder kam der wohl interessanteste Teil des heutigen Tages. Unterhalb des rieseigen Schlangenkopfes in der, nennen wir es einmal Einganghalle befinden sich noch einige bisher unerforschte Räume. Bei unseren Erkundungsversuchen mussten wir feststellen dass unsere Seelen wild die Körper wechselten, was dazu führt das mein Körper verletzt wurde als ich gerade woanders weilte. Ich vermut e mal das Daren´s Seele daran Schuld war... Ich glaube er hat es immer noch nicht verkraftet dass ich ihn aus Versehen in eine Teilzeit - Untoten verwandelt habe. Oh! Fast hätte ich vergessen zu erzählen dass trotz schützender Vorkehrungen wieder eine fremdes Bewusstsein in meinen Geist eingedrungen ist. Diesmal war es die Seele einer jungen Frau, deren Volk vor langer Zeit in diesem Komplex lebte und deren Seele in einer Art magischer Kristallwand gefangen ist. Erst nachdem die anderen versprachen die Seelen zu befreien wurde ich wieder Herr meines Körpers. Seit ich der AdW angehöre wurde ich schon zum dritten Mal von anderen Wesenheiten beherrscht und ich muss sagen dass ich für die nächsten 300 Jahre keinen Bedarf mehr an derartigen Dingen habe. So ich werde mir noch einen Schluck Met gönnen und versuchen noch ein bisschen Ruhe zu finden bevor wir morgen weiter nach den Resten der Keldorn-Expedition suchen...



5. Tag 1.Woche 35.Schlachtenjahr

Was ein Morgen... Wiedermal hat keiner eine Ahnung was wir hier eigentlich machen können um weiter in die Geheimnisse des Labyrinths einzudringen. Wir habe schon die absurdesten Sachen gesehen und es wird immer schlimmer. Zuerst plagten mich in dieser Nacht Alpträume von Schlangen, Verfall und Verzweiflung. Dann umgibt uns ein seltsamer Bodennebel, der einem das Gefühl vermittelt dass er lebendig sei...
Na toll! Super gemacht, danke Daren... Diese Idioten! Eine silberne mit Runen beschriftete Kiste auf der steht „Nicht Öffnen!! Das Absolute Böse ist hier eingeschlossen!!“ Und was macht der Haufen? Richtig sie Öffnen die Kiste. Die Welle der negativen Energie haben Gneetch und ich durch 5 Meter massiven Fels gespürt. Na wenn uns da mal nicht bald Peter Plot einholt und uns damit belastet, dass wir (also eigentlich der Haufen Deppen!) das ultimative Böse freigelassen haben. Ich mach mir erst mal nen Drink...
Hey! Ich bin wieder in Sigil! Nach einem Gespräch (es hat mal geklappt!!!!) mit den Beholdern mussten wir aus dem Labyrinth fliehen. Der böse Oberhoncho ist zurückgekehrt und hat Terz gemacht. Zum Glück hat Rufus der alte Qualmschnauzer eine Hintertür eingebaut und wir wurden nach Sigil teleportiert. Jetzt erst mal in die grüne Mühle auf einen Schoppen und dieses nervenaufreibende Abenteuer zu vergessen. Endlich Ruhe...