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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : hatsun ylemach sha'an


kubelick
Montag, 24. Juli 2006, 22:02
gefallen im kampf mit einem ettin in der nähe von fairhill.

Geboren in der region Dardaresh, er war das einzige kind von Yanal Se’kum und Jusha Lendarin. Sha’an war eigenartig und ein einzelgäner. sobald er krabbeln lernte, verkroch er sich und blieb dem elternhaus für stunden fern. doch seine eltern wussten ihm zu vertrauen, vertrauten in seiner weissheit, welche ihn half wieder nach hause zu finden. und er war stärker als andere kinder, da das blut seine ahnen in seinen venen floß.

Als kind verbrachte sha'an viel zeit vertieft in büchern, fasziniert von sagen über drachen. er war stets ein loyaler kämpfer und hatte einen akuten sinn für die gerechtigkeit-schützte die schwacheren und elteren, die müden reisenden.

in der pubertät, wurde er ein disziplinierte schüler von Cruush Delanay, ein berühmter kämpfer der königs. aufgrund seiner überdurchschnittlichen stärke, seines unerbittlichen trainingswillen, wurde er cruushs lieblings schüler und steter begleiter.

und doch blieb er ein einzelgänger und eines tages nahm er abschied von seinen eltern, das elternhaus und zog in die welt auf der suche nach seinen ahnen, seinem großvater.

über seine vorfahren hielten sich die eltern bedeckt. doch durch eine schicksalhafte begegnung mit der heremiten-hexe Alchaar, welche sich in den wälder des ordulak gebirge zurückgezogen hatte, erfuhr sha'an ein wenig über die vergangenheit.

wie so oft, wanderte sha'an durch die wälder, wenn ein blitzlicht ihn für ein moment überraschte. nun stand eine alte frau vor ihm. sie bat ihm ihr zu horchen. ihre worte klangen episch, erinnerten an einer göttliche prophezeihung, als sie die wahrheit über sha'ans großvater offenbarte.

er war nicht mensch. doch er verliebte sich in eine menschliche, noble frau, Nardun Silbryad. er erschien vor ihr in menschlicher form und nach einiger zeit trug sie ein kind von ihm unter ihrem herz. sein name war Se’kum.

die familie war entsetzt und schickte die schwangere tochter in ein kloster, mit der hoffnung die kleriker und mönche wüssten mit dem seltsamen kind, einem mischling, unzugehen.

Se’kum wurde menschlich erzogen und aufgrund der liebe seiner mutter, ihrer bescheindenheit und der geistlicher hingabe der priester, wuchs er mit einem ruhigen und friedlichen gemüht auf.

die letzte worte der hexe waren:
»sha'an, du sollst den weg beschreiten, der dein vater nie gewagt hat zu gehen. so gelangst du zu deinem wahren ich.«

sha'ans vater entschied sich für das bauernleben und beherschte die geheimnisse der kräuter. er heiratete jusha lendarin und lebte ein friedliches, bescheidenes leben. doch jeden monat verschwand er für sieben tage, nach seiner rückkehr war stets eine matte melancholie in seinen augen zu verzeichnen.

über seinen großvater hörte man wenig. doch zuletzt sagte man, wurde er in der nähe des Rappan Athuk gesehen. ob er dort starb ist ungewiss. sha’an wollte unbedingt seinen großvater finden, soviele fragen, die er ihn stellen wollte, von ihm lernen. doch je länger er ihn suchte, seine eigene erfahrungen machte, überzeuge er sich davon, dass der weg zu seiner wahren selbst, nur er allein finden kann, beschreiten kann. der kampf gegen das böse lehrte ihn viel über ihn selbst und ermunternte ihn weiter zu machen.

einige hielten ihn für einen elfen, da er spitzen ohren hatte und zarte gesichtszüge. doch seine augen waren nicht elfen. waren nicht menschlich. wie die augen eines reptils, einer schlange, gar vielleicht eines drachens. seine haut hatte einen goldenen schimmer oder schleier.

er lernte seinen weggefährten zu vertrauen und erzählte ihnen die geschichte, welche er, auf seinen wegen, herausfand. über seine vorfahren, welche drachen waren, die weisesten drachen auf oerth: die goldenen.

nun ruht er und sein geist fand der seines großvaters. auch über sha'an werden legenden geschrieben und lieder gesungen. denn viele junge kämpfer zieht es in die welt hinaus mit einer frage.