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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warhammer 40K


Tom
Dienstag, 8. August 2006, 08:38
"Dark Heresy" Regelbuch
Das Regelbuch erlaubt es Spielern in die Rolle eines Inquisitor-Gefolges zu schlüpfen, welches gegen die Mächte des Chaos kämpft. Das Buch ist durchgängig farbig und enthält neben detaillierten Regeln und Ausrüstungsbeschreibungen auch ein Start-Abenteuer.
März 2007 • 320 Seiten • Hardcover
UK £35.00 • US $49.99 • Can $64.99

"Dark Heresy" Spielleiterschirm
Ein üblicher Sichtschutz für die verborgenen Aktionen des Spielleiters. Auf der Innenseite sind Schautafeln als Spielhilfen abgebildet, und auf der Außenseite stimmungsvolle Artworks.
März 2007
UK £12.00 • US $19.99 • Can $25.99

"Dark Heresy" Charakterbögen
24 Seiten an schön illustrierten Charakterbögen im Pergamentlook für den Spieler.
März 2007 • 24 Seiten

"Purge the Unclean" Sammelband mit mehreren Abenteuern für Anfänger und Veteranen.
April 2007 • 144 Seiten • Softcover
UK £20.00 • US $34.99 • Can $44.99

Jadetiger
Dienstag, 8. August 2006, 11:09
Wo soll ich nur das ganze Geld für die ganzen super Rollenspiele hernehmen, die zur Zeit rauskommen! Erst "Deadlands - Reloaded", dann "Qin - The Warring States" und jetzt DAS! Und nebenher soll ich noch bei meinen Cthulhu-Büchern up to date bleiben! ARGH!

Von Black Industries sind außerdem noch geplant:

"Rogue Tader"
Eigenständiges Rollenspiel im WH40k Universum. Verwendet dieselben Regeln wie "Dark Heresy". Die Spieler übernehmen die Rolle von unabhängigen interstellaren Schmugglern. Das Flair wird wohl "Space Opera/Space Adventure" sein.

"Deathwatch"
Eigenständiges Rollenspiel im WH40k Universum. Verwendet dieselben Regeln wie "Dark Heresy". Die Spieler übernehmen die Rolle von Space Marines in der Eliteeinheit "Deathwatch". In dieser Einheit werden die Elitekrieger aus allen Chapters zusammengefasst und mit besonders schwierigen Spezialaufträgen betraut. Das Flair wird "Military Action" ähnlich dem uns bekannten U.S.F. sein.

Bil
Dienstag, 8. August 2006, 11:30
@Tom:
Äääh ... mal langsam, bitte. Für Leute, die nicht so in Warhammer involviert sind, ist so ein bloßer Ausschnitt aus einem Buchprospekt IMO eher verwirrend denn hilfreich.
Ist das jetzt ne Neuauflage? Ein neuer Ableger? Oder gab's bisher noch gar kein RPG zu Warhammer 40k?

Tom
Dienstag, 8. August 2006, 11:32
@Bil,
das sind die ersten konkreten? Infos für das erste von drei geplanten Warhammer 40k Rollenspielen. Bisher gab es noch kein Rollenspiel dafür.

meister_yordin
Mittwoch, 9. August 2006, 21:15
pah... ...imperium spielän und menschlain spielän.... ....is doch was fuer weicheia!!!!

mögä gorkz fuss sie zemalmän... ....waaagh!

gruss
ein gruenhäutiger *g* yordin

Jadetiger
Donnerstag, 10. August 2006, 09:56
Bin auch schon sehr gespannt, was für Fremdrassen spielbar sein werden. Denkbar sind die ja nur in "Rogue Trader", da die anderen Organisationen keine Nichtmenschen in ihren Reihen dulden... hm... eine denkbare Ausnahme wäre vielleicht ein Eldar vom Weltenschiff "Ultwe" als Berater bei "Dark Heresy"...

Worauf ich auch sehr gespannt bin, ist, ob es die Rasse der "Squats" geben wird *hoffnungsvoller Blick*.

Nitewolf
Donnerstag, 10. August 2006, 10:09
Sind das nicht ein bisschen enge Konzepte für ein Rollenspiel?
Ich dachte WoD, bzw. Exalted wären der Gipfel des Schwachsinns in Sachen, die Spieler auf eine bestimmte Power Group einengen, gewesen, obwohl es da ja noch Sinn macht zumindest bei WoD. Aber das hier schlägt doch dem Fass den Boden aus.
Statt Source Books jeweils ein eigenes Rollenspiel, um bestimmte Aspekte des Spiels zu beleuchten und den Spielern dabei noch ein Kampagnenziel vorgeben? Und man kann von einem Spiel zum nächsten fortschreiten?!?!?!?
Ich bitte euch, kann man sich etwas rollenspielerisch dümmeres und engstirnigeres einfallen lassen und noch deutlicher "Gebt mir euer Geld" drauf schreiben?
Was für ein Schwachsinn!
GW haben es damit wirklich geschafft, noch unsympatischer zu werden, als sie es eh schon immer waren. Faszinierend. Hätte ich nicht für möglich gehalten.

Tom
Donnerstag, 10. August 2006, 10:18
Ich werd es mir mal angucken. Aber eben nur schauen. Werd grad Warhammer wieder abtrünnig da das Preisleistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt. Für selbiges Geld krieg ich ne Menge mehr an D20 Zeugs. :)

Jadetiger
Donnerstag, 10. August 2006, 11:36
Ich werd es mir mal angucken. Aber eben nur schauen. Werd grad Warhammer wieder abtrünnig da das Preisleistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt. Für selbiges Geld krieg ich ne Menge mehr an D20 Zeugs. :)Womit du GW gegen WotC eintauschst. Die sind ja wirklich VIEL besser ;)
Kauf dir lieber Savage Worlds und dann dazu das Settng das dir taugt. Zum Beispiel Evernight (http://www.greatwhitegames.com/Games/Savage%20Worlds/Evernight.htm).

Tom
Donnerstag, 10. August 2006, 11:41
Schnick Schnack, D20 heisst nicht unbedingt Wizards. Gibt ja da noch einige andere Hersteller. :)
Savage Worlds lass ich mir zum morgigen Ehrentag schenken. Jedenfalls steht es auf der Liste. :P
Evernight sagt mir nicht so zu, zur Zeit fahre ich eher voll auf Eberron ab. ;)

Jadetiger
Donnerstag, 10. August 2006, 11:59
Morgiger Ehrentag? Schau mal in dein PN-Fach!
Evernight sagt mir nicht so zu, zur Zeit fahre ich eher voll auf Eberron ab. ;)
Wenn das so ist lege ich dir schon jetzt mal Seite 134 der Savage Worlds Regeln ans Herz :D ;)

Tom
Donnerstag, 10. August 2006, 12:45
Ins Postfach hab ich geschaut und Savage Worlds hab ich noch nicht.

NeonSamurai
Donnerstag, 10. August 2006, 14:33
Ich werd es mir mal angucken. Aber eben nur schauen. Werd grad Warhammer wieder abtrünnig da das Preisleistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt. Für selbiges Geld krieg ich ne Menge mehr an D20 Zeugs. :)

Das ist dann "den Teufel mit dem Belzebub austreiben", oder? =)

Nitewolf
Donnerstag, 10. August 2006, 14:42
Na ja, meine Meinung zu Wizards hab ich ja erst kürzlich kund getan, aber, wie Tom sagt, es gibt ne Menge anderer Publisher, die ihr Geld absoult Wert sind, man denke nur an White Wolf, Mongoose, Fantasy Flight Games, Green Ronin...

Tom
Donnerstag, 10. August 2006, 15:38
Na ja, meine Meinung zu Wizards hab ich ja erst kürzlich kund getan, aber, wie Tom sagt, es gibt ne Menge anderer Publisher, die ihr Geld absoult Wert sind, man denke nur an White Wolf, Mongoose, Fantasy Flight Games, Green Ronin...
Ey genau die meinte ich... :)

@Claudio,
da magst Du nicht unrecht haben. Aber was ein unsteter Mensch ist wie ich... :dry:

meister_yordin
Donnerstag, 10. August 2006, 20:58
guten tag,

ich will ja nicht alte wunden aufreissen, und alte diskussionen anfangen, aber warum gab es hier im forum (berechtigterweise) mal eine diskussion ueber rollenspiele im zweiten weltkrieg.... ....aber ich werde definitiv kein rollenspiel in die hand nehmen das vor faschistoiden machtfantasien nur so strotzt.

gruss
yordin

Bil
Donnerstag, 10. August 2006, 21:25
....aber ich werde definitiv kein rollenspiel in die hand nehmen das vor faschistoiden machtfantasien nur so strotzt.
Kannst Du das ein bißchen erläutern?

NeonSamurai
Freitag, 11. August 2006, 10:32
Kannst Du das ein bißchen erläutern?

Die Warhammer 40k Welt ist ziemlich extrem in Ihrer Art.
Siehe hier in der Wikki:
Warhammer 40000 (http://de.wikipedia.org/wiki/Warhammer_40000#Der_Fluff)

Habs selbst nur überflogen.

meister_yordin
Freitag, 11. August 2006, 16:35
guten tag zusammen,

also mein letztes post war natuerlich polemisch, aber...

Kannst Du das ein bißchen erläutern?

aber gerne doch. wie auch in dem wiki-artikel zu lesen ist, ist das zentrale volk der wh40k-"welt" das menschliche imperium. dieses imperium ist von ihrer struktur her absolut faschistoid, alle historischen elemente eines totalitaeren systems sind da verwurschtelt worden.

das waere ja alles nicht so schlimm, ist ja nur eine spielewelt?! naja, schoen und gut, aber ich glaube halt einfach nicht das die kids die warhammer spielen das uebereisen, und nicht nur kids. jedesmal wenn ich mich mit spielern ueber wh40k unterhalte, sind sie immer erstaunt wenn ich das imperium faschistisch betitle.

urspruenglich ist gw auch gar nicht so auf dieses setting so eingestiegen, da zum beispiel die orks frueher ein viel hoeheren stellenwelt im setting hatten, siehe gorkamorka. in der zwischenzeit allerdings bekommen sogar ihre angestellten space-marine-raenge und das imperium ist hauptdrehpunkt des settings. das setting fliesst also in die altagskultur ein, und nicht jeder ist so ein reflektierter, durch rollenspiel geschulter, spieler der das natuerlich sofort durchschaut, das das imperium nicht die guten sind!

nix fuer ungut... ....gruss
yordin

Jadetiger
Freitag, 11. August 2006, 18:57
nix fuer ungut... ....gruss
yordinEine Entschuldigung ist absolut nicht nötig, denn du hast in fast allen Punkten absolut recht.
Ich bschäftige mich schon seit rund 13 Jahren mit dem WH40k-Setting und sehe diese "Welt" so:

Das menschliche Imperium hat schon immer den Mittelpunkt des Settings gebildet. Das ist auch logisch, da wir nunmal Menschen sind. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass die Menschen "die Guten" sind. Die gibts hier nämlich im gesamten Universum nicht. Das klassische WH40K-Universum ist durch und durch düster, böse und aggressiv. Erst in jüngerer Zeit gab es von GW Aufweichungen in Form der Einführung der "Tau", einem hochtechnisierten außeririschen Volk, das moralisch gut und gesellschaftlich annähernd perfekt ist *würg*.

Zurück zum klassischen Setting:
Meiner Ansicht nach ist das ursprüngliche Setting ein Denkmodell was mit den Menschen passieren würde, wenn sie seit über 15.000 Jahren ununterbrochen Krieg an allen Fronten führen würden. Wie man ja in Ansätzen auch hier auf der Erde schon sehen kann, gedeihen in solchen Gesellschaften vor allem Menschenverachtung, religiöser Fundamentalismus und faschistoide "Herrenrasse"-ideologien. Genau diese Dinge werden hier überzeichnet dargestellt. Welche Hintergedanken man den GW-Autoren dabei unterstellt, bleibt jeden selbst überlassen.
Auch die anderen Völker sind keinen Deut besser, seien es die Orks (Reinform des "Recht des Stärkeren"), Eldar (Hass durch Selbsthass), Tyraniden (geboren um zu töten), die Armeen des Chaos (Extremformen von bestimmten negativen Charaktereigenschaften), oder was auch immer.

Wenn man sich für Rollenspiel in diesem Setting entscheidet, sollte man sich bewusst sein, dass man sich in ein Universum der Finternis, der Härte und der Hoffnungslosigkeit begibt und genau diese rollenspielerische Herausforderung auf sich nehmen wollen.

Aber nun mal zu den Vorzügen:
WH40k stellt die absolute Spitze des Genres "Space Gothic" dar. Die Verbindung von gigantischen gothischen Kathedralen und mittelalterlichen Attributen wie Schwert, Rüstung und Wappenschild mit den Technologien eines sternfahrenden Volkes ist durchaus faszinierend. Außerdem steht man, zumindest aus der eigenen Sicht, als Inquisitor oder Space Marine sozusagen als strahlender Ritter in der vordersten Verteidigungslinie gegen die Finternis. Perfekter Stoff für heroisches Rollenspiel also.
Dazu kommt, dass das WH40K-Universum mittlerweile sehr detailliert ausgearbeitet ist, woduch es viel zu erfahren und viel zu entdecken gibt. Trotzdem ist die Galaxie natürlich riesengroß und zu großen Teilen immernoch unerforsch, so dass es viel Freiraum für Erforschung lässt. Genau diese Kombination aus Detailfülle und Freiraum ist meiner Meinung nach in diesem perfekten Maß bisher von keinem anderen Rollenspiel erreicht worden. Meist muss man zwischen dem Einen oder dem Anderen wählen.
Und wer die ganzen zugrundeliegenden Ideologien doch lieber definitiv auf der Gegenseite haben möchte, dem bleibt ja das Setting "Rogue Trader", in dem man sich als freier Schmuggler entschlossen hat, auf "Han Solo Art" aus der Gesellschaft auszusteigen aber immernoch vor der Aufgabe steht, sich für lukrative Geschäfte mit der Gegenseite arrangieren zu müssen.

meister_yordin
Freitag, 11. August 2006, 20:45
nein, ich unterstelle den autoren ueberhaupt keine boese absicht und will ihnen auch nicht unterstellen das es faschisten sind. ich bin nur der meinung das dieser imperiums-hype einen tick zu weit geht und das so mancher spieler es gar nicht kapiert was er da spielt.

so nun zu den philosopischen fragen:
nein ich bin nicht der meinung das die orks oder die tyraniden boese sind. um boese zu sein braucht man einen freien willen. tyraniden haben den gar nicht, da schwarmbewustsein. und orks... ...hmm schwierig halb tier/halb pilz... ...beschraenkt freier wille *grins*... ...nimm mal ein paar "pilze" zu dir und dein freier wille geht auch floeten.

grundsaetzlich fände ich das setting ja ganz schick, wenn man tatsaechlich das imperium im rpg als settingsboesewicht nehmen wuerde. aber auch noch inqisition spielen... ...*argh*.

falls jemand mal einen character braucht wie: catachanischer ogryn, der einem imperialen kommisar den kopf runtergerissen hat, weil der staendig geredet hat und jetzt auf der flucht ist, sowas koennte mir dann doch gefallen.

gruss
yordin

Jadetiger
Freitag, 11. August 2006, 21:42
so nun zu den philosopischen fragen:
nein ich bin nicht der meinung das die orks oder die tyraniden boese sind. um boese zu sein braucht man einen freien willen. tyraniden haben den gar nicht, da schwarmbewustsein. Da gebe ich dir Recht, jeder Tyranid für sich genommen ist wenig mehr als ein Tier Alle Tyraniden einer Schwarmflotte zusammen bilden ein Wesen, das man als "Great Devourer" bezeichnet. Soweit man es bishe weiß, sind diese Wesen allerdings auch rein triebgesteuert und suchen einfach nur Futter. und orks... ...hmm schwierig halb tier/halb pilz... ...beschraenkt freier wille *grins*... ...nimm mal ein paar "pilze" zu dir und dein freier wille geht auch floeten.Orks sind zwar halb Tier halb Pilz haben aber eindeutig eine bemerkenswert komplexe Kultur aufgebaut (hab da son Buch drüber hier rumliegen...), was meiner Ansicht nach beweißt, dass sie durchaus eien freien Willen haben. Ihre Gesellschaft baut eben auf dem Prinzip "Recht des Stärkeren" auf. Unbedingt uneingeschränkt böse sind sie nicht... Moment... das bedeutet ja das die Orks eigentlich die einzig Guten sind!grundsaetzlich fände ich das setting ja ganz schick, wenn man tatsaechlich das imperium im rpg als settingsboesewicht nehmen wuerde. aber auch noch inqisition spielen... ...*argh*.

falls jemand mal einen character braucht wie: catachanischer ogryn, der einem imperialen kommisar den kopf runtergerissen hat, weil der staendig geredet hat und jetzt auf der flucht ist, sowas koennte mir dann doch gefallen.Hört sich für mich nach einem "Chewie" für eine Rogue Trader Kampagne an.

Tom
Freitag, 11. August 2006, 22:22
Faschisten hin oder her, schon alleine aufgrund der hohen Kosten werd ich davon absehen bei Warhammer 40K einzusteigen. Werd aber auf alle Fälle ein Probespiel machen, wenn es sich denn ergibt.

meister_yordin
Montag, 14. August 2006, 19:33
Unbedingt uneingeschränkt böse sind sie nicht... Moment... das bedeutet ja das die Orks eigentlich die einzig Guten sind!

"genau und waer nochmal sagt daz wir boesae sind, den mosch ma weg!"

gruss
yordin

ps: zumindest sind sie die sympatischsten...

Tom
Montag, 8. Dezember 2008, 11:20
Faschisten hin oder her, schon alleine aufgrund der hohen Kosten werd ich davon absehen bei Warhammer 40K einzusteigen. Werd aber auf alle Fälle ein Probespiel machen, wenn es sich denn ergibt.

Tja so ändern sich die Zeiten. Hab das GRW gerade durchgelesen und bin eigentlich ziemlich hin und weg. Am liebsten würde ich sofort ne Runde starten. :))

Sartokos
Montag, 8. Dezember 2008, 15:18
*schmunzel* Und herzlichen Glückwunsch. Einen zweieinhalb Jahre alten Thread wieder aufzuwärmen, das ist schon eine Kunst.

Aber ich geb zu, dass ich das Setting auch sehr interessant finde, und meine paar wenigen Runden mir bisher auch gefallen habe. Ja, das Imperium ist böse und faschistisch und viel mehr. Ja, die Inquisition erst recht.

Aber dieses düstere Setting hat was :)

Tom
Montag, 8. Dezember 2008, 16:13
Nachdem es mein eigener Thread war, denke ich ist das mit dem aufwärmen nicht so schlimm. :) Muss ja keiner lesen, wenn es ihn stört. :D

Under
Samstag, 8. Mai 2010, 12:10
Na dann wärmen wir den Thread doch nochmal auf. Jetzt wo Rouge Trader erschienen ist, wüsste ich gerne mal eure Meinung dazu. Mir erscheint es etwa so wie ein Traveller oder Serenity mit dem Unterschied, dass man praktisch Supersternenzerstörer besitzt. Ist das alles nicht ein bisschen zu heftig für eine Gruppe?

Genauso bei Death Watch. Natürlich sind unheimlich viele Spieler geil drauf Space Marines zu spielen, aber ist das wirklich sinnvoll? Übertrieben gesagt sind SM ja nur gentechnisch gezüchtet Übermenschen, die im Idealfall nichts anderes tun sollen als zu beten und zu kämpfen. Wo bleibt der Spaß für alle Nicht-Power-Gamer?

Vielleicht hat ja jemand schon tiefere Einblicke in die zwei Systeme und kann mich vom Gegenteil überzeugen. :)

NeonSamurai
Samstag, 8. Mai 2010, 14:38
Was hat den Power-Gamen damit zutun, dass man mächtige Charaktere spielt?
Bin ich automatisch ein Power-Gamer, weil ich bei Ars Magica nen Zauberer spiele, oder bei Feng Shui nen Kung Fu Meister oder Thorgar in nem Pulp-Setting.
Es ist ja nicht so, dass es im 40k-Universum keine Herausforderung für einen Gruppe Marines gäbe...

Ne Gruppe Marines zu spielen ist nichts anderes, als ne klassische Miltiärkampagne.

Informationsschnipsel
Sonntag, 9. Mai 2010, 11:04
Übertrieben gesagt sind SM ja nur gentechnisch gezüchtet Übermenschen, die im Idealfall nichts anderes tun sollen als zu beten und zu kämpfen.

Ich dachte SM wären biotechnologisch aufgewertete Jugendliche, teilweis von Hive-World (Jugend-Gang Mitglied) bzw. durch ritual bestimmte Steinzeitkrieger (Primitv-Welt, was sonst). Oder hat sich da mal wieder der Hintergrund geändert (hat er ja bei den Rogue-Tradern auch schon gewaltig).

Serafina
Sonntag, 9. Mai 2010, 11:30
Ich dachte SM wären biotechnologisch aufgewertete Jugendliche, teilweis von Hive-World (Jugend-Gang Mitglied) bzw. durch ritual bestimmte Steinzeitkrieger (Primitv-Welt, was sonst). Oder hat sich da mal wieder der Hintergrund geändert (hat er ja bei den Rogue-Tradern auch schon gewaltig).
Nein, da hast du mehr oder weniger recht.

Wo bleibt der Spaß für alle Nicht-Power-Gamer?
Hat das was mit Powergaming zu tun?
Powergaming ist doch eher ein Spiel dass sich nur auf die Stärke des Characters/der Gruppe konzentriert und dabei das Rollenspiel ignoriert.

Rogue Trader bietet einfach Möglichkeiten andere Charactere zu spielen.
Als Freihändler braucht man nun mal einfach ein Raumschiff, und selbst die kleinsten warpfähigen Schiffe kommen nicht unter einem Kilometer Länge.

Genauso haben Freihändler einfach Zugriff auf enorme Resourcen - das gehört einfach dazu. Das System wie das repräsentiert wird ist übrigens recht interessant, und eben diesen Profitfaktor zu erhöhen ist auch eines der Hauptziele (die Charactere wollen schließlich Profit machen, es sind Freihändler).

Die Charactere selber sind im übrigen nicht stärker als ein Rang 5 Dark Heresy Character.

Wenn du lieber einen einfachen Fusssoldaten spielen magst ist Rogue Trader natürlich nichts für dich. Es bietet aber in jedem Fall mehr als genug interessante Rollenspielmöglichkeiten und Herrausforderungen.


Wo wir gerade dabei sind:
Das (erst auf englisch erschiene) Ascension-Regelwerk für Dark Heresy erlaubt es jetzt wesentlich hochrangigere Agenten der Inquisition, sogenannte Thronagenten, zu spielen.
Die Charactere in Dark Heresy sind ja nur niedrigstufige Handlanger eines Inquisitors und haben keinen vollen Zugriff auf die Authorität oder Resourcen der Inquisiton.
Das ändert sich mit Ascension (mit einem System sehr ähnlich dem Profitfaktor aus Rogue Trader) - jetzt hat man die Möglichkeit Armeen anzufordern oder die imperiale Bürokratie niederzuwälzen.
Natürlich muss man dabei immer noch auf die Politik des Imperiums achten - man mag nominell nur den Hohen Senatoren zu Terra Rechenschaft schuldig sein, aber man sollte lieber nicht auf zu viele Zehen treten.

Insgesamt gilt natürlich wieder das gleiche wie oben:
Es bietet einfach die Möglichkeit andere Charactere zu spielen.

Lg
Fina