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  1. #1
    Kobold Avatar von Ningauble
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    [BoL] Charaktererschaffung

    Wir spielen zwar Barbarians of Lemuria und nicht Legends of Kruun, dennoch konnte ich euch eine rudimentäre Vorgeschichte nicht ersparen. Helden mit ihren Karrieren müssen ja schließlich irgendwo herkommen. Ich habe mich mal möglichst kurz gehalten und habe in Stichpunkten geschrieben. Wenn es aus eurer Sicht zu viel oder zu wenig ist, oder aus irgendwelchen Gründen nicht passt, dann immer her mit der Kritik. Mit einem Charakter, der nicht in die Runde passt, wird niemand glücklich.
    Kruun ist ein eher zahmer Barbar bzw. Halbbarbar. Aufgewachsen in einer Stadt ist er dafür aber auch weniger geradlinig, als seine Verwandten aus der Wildnis. Von den beiden Konzepten, die ich im Kopf gehabt hätte, ist er das ausgereiftere und bevorzugte. Außerdem sagte Cpt.Future etwas von einer Barbaren/Schmied-Kombi und wir brauchen wohl nicht zwei von der Sorte.
    Für die Terminologie habe ich mich am freien BoLv2 Regelwerk und einem deutschen Charbogen entlanggehangelt. Da wir noch nicht sicher sind welches Regelwerk wir letztendlich verwenden und es ja kein sehr umfangreiches Regelwerk ist und es für die erste Runde reichen dürfte, wenn sich unser GM damit auseinandergesetzt hat, habe ich mich noch nicht wirklich darin vertieft und keine entsprechenden Anschaffungen gemacht.
    Dafür habe ich die ersten drei Thongorbücher und das Lizenzfreie Zeug von Kull (Leider nur 78 Seiten) gelesen. Jetzt ist es wohl mal an der Zeit mich den letzten zwei Dritteln der Conan-Collection zu widmen. Mal sehen wie weit ich damit noch komme.


    Kruun „Teufelsfratze“

    Barbar 0, Palastwache 2, Folterknecht 1, Meuchler 1
    Raufen 1, Nahkampf 1, Fernkampf 1, Verteidigung 1
    Stärke 2, Geschick 2, Verstand 1, Auftreten -1

    Aussehen:
    - 1,65 m
    - braune Augen
    - dunkle Haare
    - langer Zopf
    - Kinn- und Oberlippenbart
    - unschöne Narbe und gräuliche Verfärbung an der rechten Wange

    Vorgeschichte:
    - Sohn von Urol dem Würger einem Nordlandbarbaren (Valkarthian?)
    - dieser rettete als gealterter Krieger in der Schlacht zufällig das Leben des Sarks von (Stadt?)
    - er nahm als quasi Ruhestand eine Stelle als Otar in der Palastwache an
    - anschließend nahm er ein zierliches Stadtweib, das er sehr verehrte, zur Gemahlin
    - er hatte wenig Verständnis für seinen nach seinen Maßstäben zu klein geratenen Sohn

    - Kruun versuchte seinem Vater nachzueifern und so Anerkennung zu erfahren
    - wurde Teil der Palastwache
    - hatte genug Barbarenblut in sich, um für Schwierigkeiten zu sorgen
    - verliebte sich in eine Kurtisane des Sarks und stieg in deren Gemächer ein
    - wurde vom Sark erwischt und mit einem vergifteten Dolch an der linken Wange verletzt
    - tötete den Sark
    - gab die Insignien der Macht an dessen zweitgeborenen Sohn weiter
    - er wurde dafür medizinisch versorgt und ihm wurde zur Flucht verholfen

    - fand Anstellung als Kerkermeister in (Nachbarstadt?)
    - fand durchaus Gefallen daran anderen Schmerz zuzufügen
    - wurde von den Gefangenen „Dämon“ genannt
    - sah sich selbst allerdings als (ehrenwerter) Krieger
    - beschloss sein Glück abermals an der Oberfläche zu versuchen
    - bekam aufgrund seines Aussehens eher zwielichtige Aufträge, meist Auftragsmord
    - bei entsprechender Vergütung war er durchaus gewillt diese auszuführen

    Denkbare Ausrüstung (falls wir da schon welche bekommen):
    - Dolch
    - Krummschwert
    - Lederharnisch
    - Stiefel

    Gänzlich offene Punkte:
    - Gaben und Schwächen? (Möglicherweise lichtempfindliches linkes Auge oder ähnliches)
    - eventuelle Berührungspunkte mit den Vorgeschichten anderer Helden?

  2. #2
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    Klingt sehr spannend. Da ich nachher aber meine Bookhounds Runde habe, kann ich wohl erst morgen mehr zum Charakter schreiben.
    It almost seems like the old spirit of the night, from my childhood has gone missing.

    "Play the spirit of the game, not the rules"
    -Robin D. Laws

  3. #3
    Kobold Avatar von Ningauble
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    Morgen ist ja noch locker früh genug, wir haben ja noch eine Ganze Weile zur Vorbereitung.
    Viel Spaß mit den Bookhounds - auch ein sehr spannendes Setting - habt ihr die Runde nochmal voll bekommen? Auf ein Fazit wäre ich gespannt.

  4. #4
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    So mal auf die schnelle was mir aufgefallen ist.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Wir spielen zwar Barbarians of Lemuria und nicht Legends of Kruun, dennoch konnte ich euch eine rudimentäre Vorgeschichte nicht ersparen. Helden mit ihren Karrieren müssen ja schließlich irgendwo herkommen. Ich habe mich mal möglichst kurz gehalten und habe in Stichpunkten geschrieben. Wenn es aus eurer Sicht zu viel oder zu wenig ist, oder aus irgendwelchen Gründen nicht passt, dann immer her mit der Kritik. Mit einem Charakter, der nicht in die Runde passt, wird niemand glücklich.
    Vorgeschichten sind immer gut. Das passt und ich lese sowas immer gern. BTW zu viel ist es selten bzw. erst ab 10 Seiten.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Kruun ist ein eher zahmer Barbar bzw. Halbbarbar. Aufgewachsen in einer Stadt ist er dafür aber auch weniger geradlinig, als seine Verwandten aus der Wildnis. Von den beiden Konzepten, die ich im Kopf gehabt hätte, ist er das ausgereiftere und bevorzugte. Außerdem sagte Cpt.Future etwas von einer Barbaren/Schmied-Kombi und wir brauchen wohl nicht zwei von der Sorte.
    Auf Lemuria gibt es ja nur 9 wirklich große Städte aber wohl viele kleine die nicht auf der Karte zu finden sind. Wenn er in einer Stadt aufgewachen ist, dann Valgard. So heisst das Land nördlich des Axos Gebirges und die Hauptstadt. Valgard ist natürlich keine eigentliche Stadt aber das was dem Equivalent einer Stadt am nächsten kommt. Eher eine große Wikingeransiedlung.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Für die Terminologie habe ich mich am freien BoLv2 Regelwerk und einem deutschen Charbogen entlanggehangelt. Da wir noch nicht sicher sind welches Regelwerk wir letztendlich verwenden und es ja kein sehr umfangreiches Regelwerk ist und es für die erste Runde reichen dürfte, wenn sich unser GM damit auseinandergesetzt hat, habe ich mich noch nicht wirklich darin vertieft und keine entsprechenden Anschaffungen gemacht.
    Muss du auch nicht. Im Prinzip reichen die freien Regeln.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Dafür habe ich die ersten drei Thongorbücher und das Lizenzfreie Zeug von Kull (Leider nur 78 Seiten) gelesen. Jetzt ist es wohl mal an der Zeit mich den letzten zwei Dritteln der Conan-Collection zu widmen. Mal sehen wie weit ich damit noch komme.
    Das passt. Thongor ist zwar nicht mehr Up-to-Date in Bezug auf Lemuria (aus lizenzrechtlichen Gründen), aber gibt einen guten Überblick. Eine Übersicht der Bücher die mich inspiriert haben oder aus denen ich Ideen borge finden sich ja u. a. hier auf Swords of Lemuria.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Kruun „Teufelsfratze“

    Barbar 0, Palastwache 2, Folterknecht 1, Meuchler 1
    Raufen 1, Nahkampf 1, Fernkampf 1, Verteidigung 1
    Stärke 2, Geschick 2, Verstand 1, Auftreten -1

    Aussehen:
    - 1,65 m
    - braune Augen
    - dunkle Haare
    - langer Zopf
    - Kinn- und Oberlippenbart
    - unschöne Narbe und gräuliche Verfärbung an der rechten Wange

    Vorgeschichte:
    - Sohn von Urol dem Würger einem Nordlandbarbaren (Valkarthian?)
    - dieser rettete als gealterter Krieger in der Schlacht zufällig das Leben des Sarks von (Stadt?)
    - er nahm als quasi Ruhestand eine Stelle als Otar in der Palastwache an
    - anschließend nahm er ein zierliches Stadtweib, das er sehr verehrte, zur Gemahlin
    - er hatte wenig Verständnis für seinen nach seinen Maßstäben zu klein geratenen Sohn

    - Kruun versuchte seinem Vater nachzueifern und so Anerkennung zu erfahren
    - wurde Teil der Palastwache
    - hatte genug Barbarenblut in sich, um für Schwierigkeiten zu sorgen
    - verliebte sich in eine Kurtisane des Sarks und stieg in deren Gemächer ein
    - wurde vom Sark erwischt und mit einem vergifteten Dolch an der linken Wange verletzt
    - tötete den Sark
    - gab die Insignien der Macht an dessen zweitgeborenen Sohn weiter
    - er wurde dafür medizinisch versorgt und ihm wurde zur Flucht verholfen

    - fand Anstellung als Kerkermeister in (Nachbarstadt?)
    - fand durchaus Gefallen daran anderen Schmerz zuzufügen
    - wurde von den Gefangenen „Dämon“ genannt
    - sah sich selbst allerdings als (ehrenwerter) Krieger
    - beschloss sein Glück abermals an der Oberfläche zu versuchen
    - bekam aufgrund seines Aussehens eher zwielichtige Aufträge, meist Auftragsmord
    - bei entsprechender Vergütung war er durchaus gewillt diese auszuführen

    Denkbare Ausrüstung (falls wir da schon welche bekommen):
    - Dolch
    - Krummschwert
    - Lederharnisch
    - Stiefel
    Barbaren foltern nicht. Und wie gesagt im hohen Norden gibt es wenig Städte. Den Herrscher einer davon zu töten ist heftig, aber er hätte damit durchkommen können, falls es keiner bemerkt hat. Muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen, aber hab ja noch Zeit. Ausrüstung ist bei BoL eher nebensächlich. Da werde ich die Reglen von Dungeon World nehmen. Ansonsten Waffen und Rüstung habt ihr.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Gänzlich offene Punkte:
    - Gaben und Schwächen? (Möglicherweise lichtempfindliches linkes Auge oder ähnliches)
    - eventuelle Berührungspunkte mit den Vorgeschichten anderer Helden?
    Schwächen wären evtl. Misstrauen gegenüber Zaubereri (der Klassiker), von Dienern des Sarks gejagt. Gaben: Spezialwaffe Valgardklinge. Das dürfte das geringste Problem sein da was zu finden.
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  5. #5
    Kobold Avatar von Ningauble
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    10 Seiten werden es wohl nicht werden. Aber ein Gefühl dafür woher ein Char kommt, will ich dann doch haben. Und das ist ja auch für den GM und die Mitspieler nicht ganz uninteressant..

    Unterschiede zwischen dem Lemuria aus den Büchern und dem kurzen Einleitungstext hier sind mir nicht entgangen. Schon allein die Zeit, in der das ganze angesiedelt wurde. Da kann es natürlich sein, dass das noch Modifikationen am Charkonzept nach sich zieht.

    Die Übersicht der Bücher, die Dich inspiriert haben, habe ich mir schon mal angesehen, habe dann aber abgebrochen bevor ich zu viele Bücher auf einmal bestelle. Ich habe einige Autoren entdeckt, von denen ich schon lange mal was lesen wollte. Das ist eine lange Liste, aber vielleicht rutscht ja durch mein momentan gesteigertes Interesse am Genre das ein oder andere Buch nach vorn. Mal sehen.

    Zumindest die Rmoahal in den Thongor-Büchern foltern schon. Aber gut, Lemuria ist nicht gleich Lemuria und Kruun ist kein blauer Nomade. Ich dachte auch eher, dass mein Char nicht im Herkunftsland seines Vaters sondern weiter südlich aufgewachsen ist. An irgendeinem Ort, an den es seinen Vater als Söldner verschlagen hat. Der hat entsprechend auch eine tatsächlich zivilisierte Frau zu Gattin genommen. Kruun ist also nur ein halber Barbar und in der sogenannten Zivilisation, mit all ihren grausamen Nebenerscheinungen, aufgewachsen. Entsprechend habe ich bei der Karriere Barbar 0 schon gewankt (eher als beim Folterknecht/Kerkermeister). Genauso denkbare Kombinationen wären:

    Palastwache 2, Kerkermeister 1, Meuchler 1, Söldner 0
    Gardist 2, Folterknecht 1, Meuchler1, Dieb 0

    Und auch wenn es bei Thongor immer gleich gegen Sarks und Erzdruiden geht, hatte ich anfangs auch im Sinn, dass mein Char einen geringeren Adeligen tötet. Nach dem dritten Thongor-Band war mir aber immer noch nicht klar, wie sich geringe Adelige überhaupt nennen und einen Sark zu töten schien gar nicht mehr so weit hergeholt. Im Prinzip reicht für die Vorgeschichte jeder halbwegs reiche und/oder einflussreiche Mann mit mindestens einer hübschen Gespielin. Wie wäre es also mit:

    - verliebte sich in die Frau eines reichen Kaufmanns und stieg in deren Gemächer ein
    - wurde von deren Ehemann erwischt und mit einem vergifteten Dolch an der linken Wange verletzt
    - tötete den Kaufmann
    - raffte schnell einen Teil dessen Vermögens an sich
    - erkaufte sich damit medizinische Versorgung und Hilfe bei der Flucht

  6. #6
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    10 Seiten werden es wohl nicht werden. Aber ein Gefühl dafür woher ein Char kommt, will ich dann doch haben. Und das ist ja auch für den GM und die Mitspieler nicht ganz uninteressant..
    Wie gesagt ich mag gern Charakterhintergrund lesen. Das gibt auch mir mehr Gefühl für die Spielerfigur und wie sie sich in die Welt einfügt.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Die Übersicht der Bücher, die Dich inspiriert haben, habe ich mir schon mal angesehen, habe dann aber abgebrochen bevor ich zu viele Bücher auf einmal bestelle. Ich habe einige Autoren entdeckt, von denen ich schon lange mal was lesen wollte. Das ist eine lange Liste, aber vielleicht rutscht ja durch mein momentan gesteigertes Interesse am Genre das ein oder andere Buch nach vorn. Mal sehen.
    Ich führe das immer wieder auf, denn insgeheim hoffe ich das neben dir auch die anderen Mitspieler sich davon inspirieren lassen.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Zumindest die Rmoahal in den Thongor-Büchern foltern schon. Aber gut, Lemuria ist nicht gleich Lemuria und Kruun ist kein blauer Nomade. Ich dachte auch eher, dass mein Char nicht im Herkunftsland seines Vaters sondern weiter südlich aufgewachsen ist. An irgendeinem Ort, an den es seinen Vater als Söldner verschlagen hat. Der hat entsprechend auch eine tatsächlich zivilisierte Frau zu Gattin genommen. Kruun ist also nur ein halber Barbar und in der sogenannten Zivilisation, mit all ihren grausamen Nebenerscheinungen, aufgewachsen. Entsprechend habe ich bei der Karriere Barbar 0 schon gewankt (eher als beim Folterknecht/Kerkermeister). Genauso denkbare Kombinationen wären:

    Palastwache 2, Kerkermeister 1, Meuchler 1, Söldner 0
    Gardist 2, Folterknecht 1, Meuchler1, Dieb 0
    Ja da war es schon zu spät gestern um das genau zu lesen. Südlich der Berge gibt es viel Dschungel aber auch die ein oder andere Stadt. Das kriegen wir hin. Auch die Idee mit dem Halbbarbaren und daher Barbar 0 als Karriere fand ich schon recht nett. Da würde ich dabei bleiben.

    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    Und auch wenn es bei Thongor immer gleich gegen Sarks und Erzdruiden geht, hatte ich anfangs auch im Sinn, dass mein Char einen geringeren Adeligen tötet. Nach dem dritten Thongor-Band war mir aber immer noch nicht klar, wie sich geringe Adelige überhaupt nennen und einen Sark zu töten schien gar nicht mehr so weit hergeholt. Im Prinzip reicht für die Vorgeschichte jeder halbwegs reiche und/oder einflussreiche Mann mit mindestens einer hübschen Gespielin. Wie wäre es also mit:

    - verliebte sich in die Frau eines reichen Kaufmanns und stieg in deren Gemächer ein
    - wurde von deren Ehemann erwischt und mit einem vergifteten Dolch an der linken Wange verletzt
    - tötete den Kaufmann
    - raffte schnell einen Teil dessen Vermögens an sich
    - erkaufte sich damit medizinische Versorgung und Hilfe bei der Flucht
    Ach das mi dem Sark ist nach einer Nacht durchschlafen schon okay. Wir wollen uns ja nicht mit Kleinigkeiten abgeben. Und wie gesagt von den Anhängern des Sark gejagt zu werden ist doch eine nette Schwäche. Natürlich hat man es nicht an die große Glocke gehängt das Du es warst.
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  7. #7
    Kobold Avatar von Ningauble
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    Mal sehen, ob ich dann noch ein paar Gedanken zum Char habe, die ich bislang noch nicht zu Papier gebracht habe. Ist jedenfalls schon eine Weile her, dass ich mich so mit einem Char auseinandergesetzt habe – ich habe mich sogar dazu hinreißen lassen mich an Skizzen zu versuchen und obwohl mir dazu eigentlich das Talent fehlt, finde ich sie gar nicht so schlimm.

    Ja, dass er von den Anhängern des verstorbenen Sarks und/oder dessen älteren Sohnes gejagt wird, ist wirklich eine gute Idee. Und damit seine Beteiligung am Tod des alten Herrschers halbwegs vertuscht wird, hat er ja die Insignien der Macht an den Zweitgeborenen, der sonst keine Möglichkeit gehabt hätte den Thron an sich zu reißen, weitergegeben. Die interessante Frage ist jetzt natürlich: Hat es der Zweitgeborene dann auch geschafft sich die Herrschaft zu sichern, oder hat Kruun den Verlierer im Machtkampf unterstützt. Und selbst wenn der Zweitgeborene gewonnen hat, könnte es Berater geben, die auf den Tod des Mannes drängen, der zu viel über die genauen Umstände weiß. Das heißt dann wohl, dass der Char diese Stadt meiden sollte und in der Umgebung vorsichtig sein muss.

    Da würde es sich wohl gut treffen, wenn er erst einmal eine Weile in den Kerkern einer Nachbarstadt abgetaucht ist, bis sich die Wogen etwas geglättet haben. Da bleibt natürlich die Frage zu klären, ob ein Halbbarbar, der nicht unter Barbaren aufgewachsen ist, nun eine sadistische Ader hat, oder nicht. Statt Folterkneckt könnte man es sonst auch Kerkermeister nennen und vielleicht war es auch eher seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Gefangenen trotz Folter, die durch andere ausgeführt wurde, nicht starben. Etwas medizinisches Wissen könnte – wenn nicht schon durch andere in der Gruppe vertreten – jedenfalls nicht schaden. Auch seine vermehrte Tätigkeit im Verborgenen als Killer ließe sich erklären, wenn er gesucht wird.

    Mit seiner vernarbten Wange lässt sich bestimmt noch einiges anfangen. Ein Rufnahme wie „Hackfresse“ auf den er gereizt reagiert, die Gunst der Damen kostet für ihn mehr (Vorteil beim Verprassen der Beute), usw. Das meiste Spieltiefenzeug und durch Auftreten -1 ganz gut abgebildet. Ob das Gift auch sein Auge beeinträchtigt hat und es sich lohnt das in einen Nachteil zu packen, muss ich noch überlegen.

  8. #8
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    Ui. Ningauble (hab den Namen tatsächlich gerade gegoogelt^^), bin sehr beeindruckt von deinen tiefergehenden Gedanken zur Vorgeschichte deines Charakters. Fühlt sich gut an, da einen an der Seite zu haben, der schon einen längeren Weg hinter sich hat. Ich werde vermutlich eher einen jüngeren Char aufstellen, der meinem eigenen Horizont Lemurias entsprechend noch nicht so viel Ahnung von allem hat. Mal gucken. Könnte mir spontan einen frisch entkommenen Sklaven vorstellen, der neu im Land ist. Oder einen Matrosen, der aus der Mannschaft geworfen wurde (vielleicht hat er aus dem letzten Sturm auf See ein Hinkebein mitgenommen und kann jetzt nicht mehr als Matrose arbeiten) und deshalb neu hier ist und einen neuen Plan braucht. ... Zu der Idee wäre ein Meer in der Nähe unseres Story-Starts gut : )

    3.6. wäre für mich okay. Meine Location ist eine kleine Wohnung mit einem Essbereich (offen zum Wohnzimmer, Blick auf die Dachterrasse), der zwar einen riesigen Tisch hat, an den sich auch 7 Leute setzen könnten, aber damit ist der Essbereich dann proppenvoll. Im Wohnzimmer haben wir keinen Tisch und nur so "Puffs" zum Rumfläzen. Das wird sich dort nicht eignen. Bei gutem Wetter könnten wir den riesigen Tisch aus dem Essbereich auf die Dachterrasse stellen. Weiß nicht, wie ihr so auf "Freiluftrollenspiel" Lust habt : ) ... also, damit will ich sagen, dass ich gerne als Gastgeber fungiere (Trudering, Höhe Bajuwarnestraße), dass aber die Wohnung nur als halboptimal tauglich für Runden über 4 oder 5 Leute zu bezeichnen ist.
    Der Meister sorgt schon für uns. Oder?

  9. #9
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    Ich fürchte Du kommst nicht umhin dir auch einen ganz normalen Charakter zu erstellen. Der Sinn bei BoL ist gerade das die Charaktere auch eingangs bereits komptent sind und schon das ein oder andere erlebt haben.

    Spielort können wir noch ausmachen, wenn die tatsächliche Zahl der Teilnehmer feststeht. Kann ja durchaus noch variieren. Mir ist natürlich Trudering sympathischer als Garching.

    @all: ich schicke im Laufe des Tages eine PN rum, mit der bekommt ihr dann Zugriff auf ein paar Spielerressourcen.
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  10. #10
    Titan
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    633
    Super! Dann plane uch meinen Char nach Erhalt der PN.
    Ook!

  11. #11
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    Zitat Zitat von Hrothgar Prost anzeigen
    Super! Dann plane uch meinen Char nach Erhalt der PN.
    Du kannst ihn auch bereits ohne PN planen. Einige der Ressourcen sind frei im Netz verfügbar. Aber PN ist raus.
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  12. #12
    Troll Avatar von Plinh
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    Zitat Zitat von Tom Prost anzeigen
    Ich fürchte Du kommst nicht umhin dir auch einen ganz normalen Charakter zu erstellen. Der Sinn bei BoL ist gerade das die Charaktere auch eingangs bereits komptent sind und schon das ein oder andere erlebt haben...
    ahhhhsoooo. ja dann, so soll es sein : )
    Der Meister sorgt schon für uns. Oder?

  13. #13
    Frost Giant
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    Mein Wohnzimmer ist bis 15 Leute getestet, wahrscheinlich würden auch 20 reinpassen, das klappt aber nur, wenn sich ein paar Leute ihren eignen Stuhl mitnehmen Outdoor ist wunderbar, aber dann bitte nicht mitten in der Nacht anfangen.

    Charakterideen klingen beide sympatisch, ein entlaufener Sklave kann ja auch durchaus kompetent sein und Geschichte hinter sich haben- wurde von mir aus von Stamm x weggeklaut, dann zum Arenakämpfer (oder so) ausgebildet und ist jetzt geflüchtet?

    Ich drucke mir mal die Sachen aus und gehe in mich, derzeitig habe ich zwei Archetypen in der näheren Auswahl, die erste wäre eine Art Eisbarbaren-Version von Xena (letzte Überlebende ihres Stammes, darüber durchgedreht und auf Kriegszug gegangen und kommt gerade aus irgendwelchen Gründen wieder ein bisschen runter), die zweite ähnliche den neuen Shadakine-Hexen aus Joe Dever's Neuen Kai-Kriegern (böser Hexenorden hatte die Region lange Zeit im Griff, wurde dann von irgendwem nieder gemacht und bis auf wenige Ausnahmen ausgelöscht, die verbliebenen Hexen bilden nun ihre Nachkommen zum Bekämpfen von Dämonen, Hexenmeistern, Nekromanten, und was noch so ansteht, aus. Der genetische Hang zum "chaotisch-böse" sein steht allerdings in jeder Shadakine, teilweise nimmt das dann überhand)
    Was meint ihr?

  14. #14
    Troll Avatar von Plinh
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    Zitat Zitat von accxev Prost anzeigen
    Mein Wohnzimmer ist bis 15 Leute getestet, wahrscheinlich würden auch 20 reinpassen, das klappt aber nur, wenn sich ein paar Leute ihren eignen Stuhl mitnehmen Outdoor ist wunderbar, aber dann bitte nicht mitten in der Nacht anfangen.

    Charakterideen klingen beide sympatisch, ein entlaufener Sklave kann ja auch durchaus kompetent sein und Geschichte hinter sich haben- wurde von mir aus von Stamm x weggeklaut, dann zum Arenakämpfer (oder so) ausgebildet und ist jetzt geflüchtet?

    Ich drucke mir mal die Sachen aus und gehe in mich, derzeitig habe ich zwei Archetypen in der näheren Auswahl, die erste wäre eine Art Eisbarbaren-Version von Xena (letzte Überlebende ihres Stammes, darüber durchgedreht und auf Kriegszug gegangen und kommt gerade aus irgendwelchen Gründen wieder ein bisschen runter), die zweite ähnliche den neuen Shadakine-Hexen aus Joe Dever's Neuen Kai-Kriegern (böser Hexenorden hatte die Region lange Zeit im Griff, wurde dann von irgendwem nieder gemacht und bis auf wenige Ausnahmen ausgelöscht, die verbliebenen Hexen bilden nun ihre Nachkommen zum Bekämpfen von Dämonen, Hexenmeistern, Nekromanten, und was noch so ansteht, aus. Der genetische Hang zum "chaotisch-böse" sein steht allerdings in jeder Shadakine, teilweise nimmt das dann überhand)
    Was meint ihr?
    Klingt doch gut. Also die Hexe. Dein Wohnzimmer bis 15 Leute auch: )

    Wegen dem chaotisch böse: Bei so einem Rollenspiel (=verschiedene Charaktere machen aus irgendwelchen Gründen gemeinsame Sache) eiert ein Charakter ja immer bisschen rum zwischen den eigenen Zielen, der eigenen (evtl. eher chaotischen) Persönlichkeit und dem Zusammenhalt in der Truppe (was schweißt uns eigentlich zusammen, warum gehe ich nicht auf eigene Faust?). Da hat so jede Rollenspielrunde ihre eigene Rangehensweise, denke ich. In Lemuria hat man gleich bisschen raueren Ton vor sich, einen überwiegend "fiesen" Werdegang hinter sich und trägt ein eher "erwachsenes" Mindset mit sich, nämlich dass einem nichts geschenkt wird auf dieser Welt und dass man vorsichtig sein muss, wem man vertraut. Vor diesem (Lemuria) Hintergrund empfinde es als besonders reizvoll, zu sehen, wie unsere voneinander unabhängig entworfenen Charaktere aus allen Himmelsrichtungen zusammenfinden. Und würde eher (mit chaotisch böse) "kommen lassen", als "vorzusorgen" mit Einschränkungen.

    Was kann schon passieren^^
    Der Meister sorgt schon für uns. Oder?

  15. #15
    Frost Giant
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    Ich tue mir extrem schwer mit chaotisch-bösen Charakteren. Daher würde ich eher die "reformierte" Version spielen, die dann eher chaotisch neutal im Dienste irgendeines übergestülptem Ziels, mit dem sie sich selbst aber nicht identifiziert, agiert (wahrscheinlich aus Loyalität zum Auftraggeber). Die Arbeit ist ohnehin recht düster und greift auch in "Verbotenes Wissen", man muss sich ja auch mit Dämonen auskennen, um sie platt zu machen, und wie soll man sich mit einem Nekromanten anlegen, wenn man nicht selbst weiß, wie man ... also theoretisch ...
    Und da besteht natürlich immer die Gefahr, dass man dann doch seiner "wahren Natur" anheim fällt, damit ganz furchtbar seinen Auftraggeber verärgert und in allen Menschen der Heimatregion, die alt genug sind, um sich an die Schreckensherrschaft zu erinnern, Panikattacken auszulösen. Letztendlich werden sich aber von mir gespielte Charaktere immer irgendwie bei "neutral" einpendeln, gibt einfach Dinge, da kann ich das "Böse" auch im Spiel nicht durchziehen, oder tue mir zumindest sehr schwer.

  16. #16
    Titan
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    Hab ich das richtig verstanden, dass man 4 Karrieren am Anfang wählen muss?
    Meine erste spontane Char-Idee wäre ein Kaufmannssohn, der sich als Barde berufen fühlte aber dann doch als Dieb endete. Fehlt noch eine Karriere.
    Ook!

  17. #17
    Troll Avatar von Plinh
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    So, von den Geschichten zu Teufelsfratze und der Hexe angeregt, hier nun meine Charakteridee:

    "Slow" Nob

    Wache 1, Jäger 0, Sklave 1, Seemann 2
    Raufen 0, Nahkampf 1, Fernkampf 2, Verteidigung 1
    Stärke 2, Geschick 2, Verstand 0, Auftreten 0

    Aussehen:
    - 1,75 m, sehnig
    - graugrüne Augen
    - dunkelblonde, schulterlange, schüttere und vollkommen ungekämmte Haare mit hellen sonnengebleichten Strähnen;
    zumeist unter einem schmutzigen roten Tuch/Kopfband zusammengebunden
    - schlecht rasierter 5-Tage-Bart, kann keinen Bart leiden, aber rasieren kann er sich auch nicht richtig
    - hat links ein Holzbein

    Stadtwache in Parsool
    - in Parsool geboren als Sohn eines Fischers und einer Schankmagd
    - Vater Rhagk vor vielen Jahren auf See von einem Sturm erwischt worden und ertrunken
    - Nob verflucht zu dieser Zeit die Götter, vor allem Dyr (Sturm), Karyzon (Wind) und Shazzadion (Ozean)
    - Mutter Ilyae schlägt sich allein in Parsool durch
    - Nob wird Soldat und dient bei der Stadtwache, um seine Stadt gegen die verhassten Piraten und Plünderer
    aus dem Golf von Satarla zu schützen, außerdem zieht Nob es vor, dem Meer fern zu bleiben

    Jäger in den Sümpfen von Kasht
    - zeitweise nimmt er an Jagden und "Säuberungen" in der Umgebung und in den Sümpfen von Kasht teil
    - bei einer dieser Jagden in den Sümpfen trifft Nob unverhofft auf ein größeres Piratenversteck

    Sklave bei den Piraten
    - er unterliegt mit seiner kleinen Truppe und wird als Sklave verschleppt, verrichtet jahrelang niedere Arbeiten an Bord
    der Schiffe der Piraten oder in ihren Stützpunkten
    - bei der Flucht nach Plünderungen an Thules Küste, kommt ein gewaltiger Sturm über die Piraten und fegt ihre Schiffe davon
    - immer noch angekettet an Teile des geborstenen Ruderdecks wird Nob in unbekannten Gewässern an die Küste
    kleiner, dicht bewaldeter Inseln gespült, die von einem gut genährten, freundlichen seefahrenden Volk bewohnt werden

    Seemann
    - Nob wird dort aufgenommen und leistet über einige Zeit mit Speer und Leine seinen Teil beim Fischen
    - in dieser Zeit schließt Nob seinen Frieden mit den Göttern des Meeres, des Windes und des Sturms
    - Nob egreift fast ein Jahr später die erste Gelegenheit und heuert auf einem fremdländischen Händler an, der Lysor
    als eines seiner nächsten Ziele angibt
    - Nob hofft, mach Jahren wieder in heimatliche Gefilde zu kommen
    - doch wieder wollen die Götter es anders: Nobs Händler wird kurz vor der Küste von Piraten aufgegriffen
    - der Händler wehrt sich mit aller Macht; Nob wird bei den Kämpfen schwer am Bein verwundet und von den grölenden Piraten
    über Bord geworfen; die Küstenwache naht mit mehreren Schiffen, doch bis sie Nob aus dem Wasser ziehen können, fällt Nobs
    Bein dem Appetit eines der durch die vielen im Wasser treibenden Körper herbeigelockten größeren Raubfisches zum Opfer

    Heute
    - Nob wird von den Soldaten zur Küste gebracht und in einem ihrer Lazarette gepflegt
    - an seine alte Truppe bei der Stadtwache von Parsool erinnert, freundet er sich mit einigen der Soldaten an
    - zusammen beschaffen sie Nob ein Holzbein

    Womit Nob sowohl die Seefahrt, als auch den Beruf des Soldaten vergessen kann. Er muss sich was anderes einfallen lassen ...

    Nob verwendet als Waffe besonders gerne den Speer. Weil Nob harpunierend viel Übung damit gehabt hat und ihn daher auch gerne mal wirft im Kampf. Möglicherweise hat er noch einen zweiten am Rücken, und für die Jagd an Land einen Bogen. Ansonsten hat er immer ein langes Messer (Dolch) dabei, das er für alle täglichen Details verwendet, wie Brot schneiden, sich rasieren, Fingernägel reinigen, Tierfiguren schnitzen und Tiere zerlegen.

    Er trägt leichte Rüstung, mag als Ex-Seemann lieber beweglich bleiben. Für seinen Zunamen "der Langsame" kommen zwei Ursprünge in Betracht: Er selbst erzählt davon, wie er beim Fischen mit Harpune stundenlang vollkommen unbeweglich im Wasser (oder auf der Jolle) steht, und wartet und wartet, auf den richtigen Zeitpunkt, geduldig und fokusiert. Nob sagt, das müsse so sein, Fischen sei keine Angelegenheit für Leute, die es eilig haben. Das hätte sein Vater schon immer gesagt. Leute aus seiner Umgebung, auch Freunde, erzählen aber gerne ein andere Geschichte, nämlich dass Nob eher etwas langsam mit seiner Auffassungsgabe ist. Und zum Beispiel selten einen Witz versteht.

    Gaben: Pirate Killer, Parsool War Cry, Swamp Tracker
    Schwächen: left leg missing (wooden)

    Hero Points: 3
    Lifeblood: 12
    Geändert von Plinh (Donnerstag, 11. Mai 2017 um 09:33 Uhr)
    Der Meister sorgt schon für uns. Oder?

  18. #18
    Kobold Avatar von Ningauble
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    @Tom: Danke für das Material! Ich habe jetzt mal ein wenig reingesehen und könnte mir vorstellen, das Kruun in Malakut aufwuchs und sein Vater aus Valgrad stammt. Liste an Vor- und Nachteilen könnte folgendermaßen aussehen:

    Stärken:
    + Verstohlenheit
    + feiner Geruchssinn
    + Speerkampf

    Schwächen:
    - nicht vertrauenswürdig
    - gejagt von Häschern aus Malakut

    Das Barbarenblut ist hier nur durch den Geruchssinn repräsentiert, weil alles was voraussetzt, dass er in der Wildnis aufwuchs, schon mal wegfällt.

    Außerdem bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Kruun nicht der Name ist, unter den man ihn in Malakut kannte, da er ja gesucht wird. Vielleicht ist es der Barbarenname, den sein Vater für ihn vorgesehen hätte, während er in der Stadt als Aidal - der Name, den seine Mutter ausgesucht hatte - bekannt war.
    Die Stadt in der er dann als Kerkermeister tätig war gehört dann zu den kleineren, die sich nicht auf der Landkarte finden und seine Tätigkeit als Meuchler hat ihn immer weiter weg von Malakut geführt. Dorthin wo unser Abenteuer schließlich beginnt...

    @Plinh: Das klingt doch nach einer typischen S&S Karriere. Die Idee mit dem doppeldeutigen Beinamen finde ich gut. Wenn er wirklich von der geistig langsamen Sorte sein soll, könnte auch Verstand -1 eine Überlegung wert sein. 0 ist schließlich der Durchschnittwert was mich ermutigt hat bei Kruuns Erscheinung ins Minus zu gehen und den Punkt an anderer Stelle zu nutzen. Allerdings ist die Auffassungsgabe natürlich nur ein Aspekt des Verstandes und er kann insgesamt wieder im Schnitt liegen. Das ganze ist also nur eine Überlegung.

    @Hrothgar: Da man ja auch den Wert 0 vergeben kann, muss er die vierte Karriere ja nur am Rande gestreift haben. Vielleicht etwas, das erklärt warum er Kämpfen kann - weil das kann bei BoL ja in der ein oder anderen Form jeder Char gut. Einiges mag man aufschnappen, wenn man viel unterwegs ist. Aber vielleicht hat ihn der Vater darüber hinaus ein wenig ausbilden lassen, damit er später auf sich und seine Waren aufpassen kann? Könnte sich in Krieger 0 oder dergleichen widerspiegeln.

    @accxev: Aus den Konzepten der Stammeskriegerin und der Hexenjägerin lässt sich gewiss jeweils viel machen. Ich bin schon gespannt was es wird und wie Du es umsetzt.

  19. #19
    Troll Avatar von Plinh
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    Zitat Zitat von accxev Prost anzeigen
    Ich tue mir extrem schwer mit chaotisch-bösen Charakteren. Daher würde ich eher die "reformierte" Version spielen, die dann eher chaotisch neutal im Dienste irgendeines übergestülptem Ziels, mit dem sie sich selbst aber nicht identifiziert, agiert (wahrscheinlich aus Loyalität zum Auftraggeber). Die Arbeit ist ohnehin recht düster und greift auch in "Verbotenes Wissen", man muss sich ja auch mit Dämonen auskennen, um sie platt zu machen, und wie soll man sich mit einem Nekromanten anlegen, wenn man nicht selbst weiß, wie man ... also theoretisch ...
    Und da besteht natürlich immer die Gefahr, dass man dann doch seiner "wahren Natur" anheim fällt, damit ganz furchtbar seinen Auftraggeber verärgert und in allen Menschen der Heimatregion, die alt genug sind, um sich an die Schreckensherrschaft zu erinnern, Panikattacken auszulösen. Letztendlich werden sich aber von mir gespielte Charaktere immer irgendwie bei "neutral" einpendeln, gibt einfach Dinge, da kann ich das "Böse" auch im Spiel nicht durchziehen, oder tue mir zumindest sehr schwer.
    "Reformierte Hexe", das klingt doch nach einer prima Klassenbezeichnung ... mit deinem dir angestammten (oder erarbeiteten) inneren Konflikt in zwei Worten beschrieben : )

    Der ignoranten oder ruchlosen Hälfte von Auftraggebern wird wurscht sein, was mit dir auf der Mission so passiert. Die "guten" Hardliner, die ein Auge darauf haben, ob du irgendeine Dunkelheit oder "wahre Natur" annimmst, werden sich auch nicht ärgern, sondern dich nach erfolgreichem Auftrag gleich mit aus dem Weg räumen. Also, da würde ich mir nicht so viele Gedanken machen : )

    Ja, was ist "böse"? Für mich bedeutet das, gemein und fies zu sein ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen. Sich nicht an Regeln zu halten, gehört irgendwie mit dazu, Versprechen brechen, Gesetze nicht zu achten, über Leichen gehen. Sich mieser, "böser" Mittel zu bedienen, Pakte einzugehen mit schlimmen Leute oder Kreaturen. Das wäre für mich so der Kern und würde für mich in so einer Runde als "die ist böse" schon reichen. Ich bräuchte nicht, dass jemand aus Lust foltert, sich an Qualen anderer ergötzt oder willkürlich tötet (weil ers gerade kann). Das läuft bei mir eher unter "durchgeknallt" und hat für mich in einer Spielrunde keine Qualität, selbst wenn man ein Gruppe "böser" Leute spielen wollte. Am Ende bleibt es ja dabei, dass wir "spielen" und nicht "sind". Da ist das schon okay und geradezu erwünscht, wenn vielleicht noch ein paar "Zweifel" an der Darbietung übrig bleiben : )
    Der Meister sorgt schon für uns. Oder?

  20. #20
    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen Administrator Avatar von Tom
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    Zitat Zitat von Ningauble Prost anzeigen
    @Tom: Danke für das Material! Ich habe jetzt mal ein wenig reingesehen und könnte mir vorstellen, das Kruun in Malakut aufwuchs und sein Vater aus Valgrad stammt. Liste an Vor- und Nachteilen könnte folgendermaßen aussehen:
    Malakut ist eine Stadt die von einer Frau regiert wird und ihre Palastwache besteht ausschließlich aus Frauen. Aber ich bin sicher wir finden was.

    @all: Es gibt nicht viel Settinginformationen zu Lemuria aber die die es gibt, gelten als gesetzt. Soll heissen wenn es im Regelbuch steht, dann gibt es den Ort / Herrscherin / etc. auch. Das soll ein wenig das Gefühl der Vertrautheit mit der Welt geben.

    Zum Rest, später mehr.
    It almost seems like the old spirit of the night, from my childhood has gone missing.

    "Play the spirit of the game, not the rules"
    -Robin D. Laws

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